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IBM-Aktie: Das reicht nicht … und jetzt?!

Foto: IBM.

Die IBM-Aktie (WKN: 851399) … ja, was sollen wir sagen? Es ist kompliziert. Inzwischen dürfte die Ankündigung von Quartalsberichten bei so manchem Investor schon dafür sorgen, dass sich die Nackenhaare hochstellen. Und in Teilen ist das auch gerechtfertigt.

Alleine mit Blick auf die derzeitige Quartalsberichtssaison hat IBM ein weiteres Mal die Investoren enttäuscht. Die Aktie ist daraufhin ein weiteres Mal eingebrochen. Ja, sogar der späte Handel nach den Quartalszahlen deutet auf erhebliche Verluste hin, die in der US-Session möglicherweise noch ausgeweitet werden.

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Aber ist das Quartalszahlenwerk wirklich so schlecht? Und, falls ja, gibt es trotzdem irgendwelche Highlights? Der Blick auf die Quartalszahlen und die weitere Perspektive dürfte das möglicherweise etwas näher klären.

IBM-Aktie: Ein ziemlich enttäuschendes Zahlenwerk

Eines vorweg: Die Quartalszahlen von IBM mögen einige Lichtblicke beinhaltet haben. Allerdings versprühen sie insgesamt nicht den Charme dessen, was Foolishe Investoren wohl erwarten. Alleine der Blick auf die Umsätze genügt: Im vierten Quartal gab dieser Wert um 6 % beziehungsweise um 8 % auf währungsbereinigter Basis nach. Der Umsatz lag entsprechend bei 20,4 Mrd. US-Dollar.

Das Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft lag hingegen bei 1,41 US-Dollar, nach einem Vorjahreswert von 2,02 US-Dollar. Wie das Management verdeutlicht, ist auch ein Sondereffekt in Höhe von 2 Mrd. US-Dollar für diesen Einbruch verantwortlich gewesen.

Die Cloud-Umsätze lagen innerhalb dieses Zeitraums bei 7,5 Mrd. US-Dollar, was immerhin einem Plus von 10 % im Jahresvergleich entsprochen hat. Das hat jedoch nicht gereicht, um die insgesamt durchwachsene Entwicklung zu entschärfen. Red Hat konnte im Gegenzug den Umsatz um 19 % steigern. Allerdings hat auch das nicht ausgereicht, um die schwächere Gesamtentwicklung zu kompensieren. Wie gesagt: Es bleibt durchwachsen.

Bewertung und Dividende im Blick

Wenn wir einen Blick auf den aktuellen Aktienkurs riskieren, so könnte die fundamentale Bewertung möglicherweise preiswert sein. Gemessen an einem Aktienkurs von 131,65 US-Dollar (21.01.2020, maßgeblich für alle Kurse und fundamentalen Kennzahlen) und einem Ergebnis je Aktie von 6,13 US-Dollar beziehungsweise von 8,67 US-Dollar auf Non-GAAP-Basis lägen die Kurs-Gewinn-Verhältnisse zwischen 21,4 und 15,2. Das könnte, je nach Blickwinkel, ziemlich preiswert sein.

Auch die Dividende könnte einen näheren Blick verdient haben. IBM zahlt schließlich inzwischen 1,63 US-Dollar pro Quartal an die Investoren aus (wobei der Wert gegenwärtig nicht vom Gewinn gedeckt ist). Gemessen an dem aktuellen Aktienkursniveau liegt die Dividendenrendite entsprechend bei 4,95 %. Das könnte ebenfalls attraktiv sein.

Trotzdem sollten Foolishe Investoren fragen: Was ist das wert, wenn das operative Zahlenwerk konsequent nachgibt? Als Investor kann man bei diesem unternehmensorientierten Gesamtmix durchaus ins Grübeln geraten, ob das noch eine Investition wert ist.

IBM-Aktie: Bessere Tech-Aktien vorhanden!

Die Cloud könnte Potenzial besitzen, Red Hat ebenfalls. Trotzdem müssen wir für den Moment sagen: Die operative Lage bleibt schwierig bis defizitär. Ob der Value- und Dividendenmix für Foolishe Investoren ausreichend ist? Das ist eine spannende Frage, auf die jeder Investor selbst vielleicht eine Antwort finden sollte.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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