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Alibaba & Ant Financial: Neue, wichtige Fortschritte?

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Foto: Alibaba

Wie können wir die aktuelle Ausgangslage von Alibaba (WKN: A117ME) und Ant Financial wohl treffend skizzieren? Vielleicht helfen einige wichtige Schlagworte: Der Börsengang des Zahlungsdienstleisters ist abgesagt. Der Gesamtkonzern steht im Fokus der Behörden. Der Ausgang ist in mehr als einer Hinsicht ungewiss.

Ist es das, was wohl die Ausgangslage treffend umschreibt? Ich denke, zumindest in Teilen werden sich viele Investoren in der aktuellen Unsicherheit wohl wiederfinden. Wobei das Problem größer sein könnte. Insbesondere wenn der Alibaba-Konzern zerschlagen wird, dürfte das weitere Probleme nach sich ziehen.

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Doch wer weiß? Alibaba und Ant Financial könnten jetzt wichtige Fortschritte machen. Zumindest, wenn es nach einem hochrangigen Funktionär der örtlichen Zentralbank geht. Lass uns im Folgenden einmal schauen, was Foolishe Investoren wissen sollten.

Alibaba und Ant Financial: Fortschritte!

Wie jetzt das Wall Street Journal berichtet, scheint es zumindest bei dem Zahlungsdienstleister Fortschritte zu geben. Dabei verweist die US-amerikanische Ausgabe auf Aussagen eines hohen Tieres, die möglicherweise einen Einblick in die aktuelle Causa geben.

Ant Financial würde demnach zügig daran arbeiten, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Mithilfe einer Arbeitsgruppe würde der Finanzdienstleister die Baustellen angehen, die die chinesischen Aufsichtsbehörden aufgedeckt hätten. Das klingt eigentlich ziemlich positiv, wenn du mich fragst.

Zudem habe Ant Financial inzwischen einen Zeitplan entwickelt und vorgelegt, um die verschiedenen Veränderungen zu implementieren. Auch das ist eine Anforderung gewesen, die die Zentralbank an den Finanzdienstleister gestellt hat. Die Ant Group würde demnach außerdem einen engen Kontakt zu der Behörde pflegen, wie der Funktionär betonte. Das operative Geschäft laufe zudem konsequent weiter.

Besonders bemerkenswert: Das Update vonseiten der Zentralbank kommt nach Angaben des Wall Street Journal lediglich drei Wochen, nachdem die Causa eskaliert ist und Unternehmensvertreter zu Vertretern der Behörde zitiert worden sind. Die aktuellen Worte sind daher in meinen Augen vor allem eins: versöhnlich.

Kuschen und mitspielen …

Ant Financial und Alibaba scheinen dabei weiterhin eine Strategie zu verfolgen: Das Management scheint zu kuschen und das Machtspiel mitzuspielen. Möglicherweise die einzig clevere Option, die der Finanzdienstleister besitzt. Allerdings eine, die auch zu funktionieren scheint. Immerhin gleichen die Worte des Zentralbankers fast schon einem Lob, was die Implementierung der neuen Anforderungen angeht.

Es ist natürlich auch Eigenwerbung für die Regierung beziehungsweise die hiesigen Unternehmen. Die mächtige Politik macht Ant auf die Verfehlungen aufmerksam und die Verantwortlichen handeln umgehend und zügig. Das könnte auch eine Intention sein.

Trotzdem ist es wichtig, dass etwas Entspannung in diese Angelegenheit kommt. Wer weiß? Die aktuellen Aussagen beziehungsweise das vom Wall Street Journal kolportierte Update könnten ein solches Zeichen sein. Allerdings ist der Weg und der Fokus auf den gesamten Alibaba-Konzern natürlich bedeutend weitreichender.

Alibaba-Aktie: Das Risiko bleibt hoch!

Auch wenn die aktuellen Äußerungen daher in eine versöhnlichere Richtung gehen, sollten Foolishe Investoren trotzdem vorsichtig sein. Der ganze Sachverhalt zu Alibaba und Ant Financial zeigt, dass das politische Risiko derzeit hoch ist. Ob man auf diesen Chance-Risiko-Mix setzen möchte? Das sollte man sich in Anbetracht der Ausgangslage gut überlegen.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd..

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