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Diese Aktie fühlt sich jetzt an wie Facebook vor dem Jahre 2013

Foto: The Motley Fool.

Wäre eine Investition in die Facebook-Aktie (WKN: A1JWVX) im Jahre 2013 eine lukrative Investition gewesen? Keine Frage: Ja. Seit Anfang des Jahres 2013 wären die Anteilsscheine von ca. 20 Euro auf das derzeitige Kursniveau von 216 Euro geklettert. Das entspräche einer Verzehnfachung innerhalb dieses Zeitraums.

Wärst du glücklich, wenn du auf eine solche Performance heute noch setzen könntest? Gewiss. Mit einer Marktkapitalisierung von über 760 Mrd. US-Dollar ist Facebook heute jedoch alles andere als klein bewertet. Ob sich die Aktie daher ein weiteres Mal verzehnfachen wird? Möglich. In sieben Jahren jedoch eher unwahrscheinlich.

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Es gibt jedoch eine Chance, die möglicherweise ein solches Potenzial noch vor sich haben könnte: die von Pinterest (WKN: A2PGMG). Schauen wir im Folgenden daher einmal, wo Parallelen und Potenziale liegen. Sowie, was du bei dieser rasanten Wachstumsgeschichte beachten solltest.

Das neue Facebook? Pinterest!

Um eines vorwegzunehmen: Die Facebook-Aktie hatte damals auf globaler Ebene sogar höhere durchschnittliche Umsätze als heute. Im Durchschnitt lag der Wert auf globaler Ebene bei 2 US-Dollar. Pi mal Daumen zumindest. Mit einer breiteren Streuung inhaltlich. Aber dazu gleich etwas mehr. Pinterest kommt jedoch lediglich auf einen durchschnittlichen Umsatz je Nutzer von 1,03 US-Dollar. Und damit auf deutlich weniger.

In den USA lagen die ARPUs (so die durchschnittlichen Umsätze je Nutzer im angloamerikanischen Raum) bei 5,85 US-Dollar zu diesem Zeitpunkt, in Europa hingegen bei ca. 2,44 US-Dollar und im Asien-Pazifik-Raum bei 0,93 US-Dollar. Ein sehr deutliches Gefälle, das wir inzwischen auch bei Pinterest erkennen können. In den USA liegt der ARPU inzwischen bei 3,85 US-Dollar per Ende des dritten Quartals. Im internationalen Raum jedoch lediglich bei 0,21 US-Dollar. Das ist wirklich wenig. Oder anders ausgedrückt: Viel Raum, in den man noch hineinwachsen kann.

Zumal Pinterests Nutzerkreis vornehmlich aus internationalen Nutzern besteht. Die absolute Anzahl liegt hier bei 343 Mio., die der US-Nutzer bei lediglich 98 Mio. Nutzern. Mit einer Gesamt-User-Anzahl von ca. 442 Mio. Nutzern ist das Netzwerk bereits stark. Allerdings können natürlich auch weitere Nutzer dazukommen.

Wenn es das Management von Pinterest also schaffen sollte, die internationalen Nutzer zu besser monetarisieren, so versprüht diese Wachstumsgeschichte noch ein gigantisches Potenzial. Oder anders ausgedrückt: Ich erkenne hier durchaus ein frühes Facebook, wie beispielsweise im Jahre 2013. Oder aber noch früher.

Warum sollte das gelingen?

Lass uns noch kurz bei der fundamentalen Bewertung verweilen: Pinterest kommt gegenwärtig auf eine Marktkapitalisierung in Höhe von 44,4 Mrd. US-Dollar. Natürlich wäre das soziale Netzwerk gigantisch groß nach einer weiteren Verzehnfachung. Eine Marktkapitalisierung von 440 Mrd. US-Dollar könnte jedoch möglich sein. Insbesondere, wenn die Fortschritte bei der Monetarisierung weitergehen werden.

Pinterest besitzt dabei im Vergleich zu Facebook (dessen Börsenwert heute schon höher ist) einen potenziellen Vorteil. Das Netzwerk setzt auf Kreativität, Ideenfindung und Inspiration. Das heißt, hier ist eine Verknüpfung zu Leads und anderen Monetarisierungsformen quasi naturgegeben. Das könnte die Wahrscheinlichkeit, dass Pinterest erfolgreich sein wird, deutlich erhöhen.

Foolishe Investoren sollten gerade das würdigen. Zumal die Steigerung der ARPUs nicht der einzige Wachstumstreiber ist. Nein, auch ein natürliches Nutzerwachstum dürfte mittel- bis langfristig noch an Bedeutung gewinnen.

Pinterest: Chance auf Facebook 2.0

Die Aktie von Pinterest könnte daher die Chance eines Facebook 2.0 versprühen. Das Netzwerk steckt noch in den Kinderschuhen, was die Monetarisierung angeht, und ganz genau das ist das größte Potenzial. Möglicherweise lauert hier eine Verzehnfachung. Die finale Bewertung liegt jedoch, wie gewohnt, bei dir.

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Vincent besitzt Aktien von Pinterest. Randi Zuckerberg, eine frühere Leiterin der Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook sowie Schwester von CEO Mark Zuckerberg, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook und Pinterest.

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