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Royal-Dutch-Shell-Aktie: 2,5 Mrd. US-Dollar für die Kriegskasse

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Die Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) konnte in den letzten Tagen zumindest temporär mal wieder etwas durchatmen. Ja, auch operativ: Die Ölpreise kletterten zwischenzeitlich auf bis zu 52 US-Dollar pro Barrel Brent. Das ist ein bequemes Preismaß, bei dem der britisch-niederländische Öl- und Erdgaskonzern voraussichtlich Gewinne einfahren konnte. Wobei wir den kurzen Zeitraum (noch) nicht überbewerten sollten.

Zur neuen Woche und mit einem neuartigen Coronavirus sowie den Auswirkungen des Lockdowns dürften die Notierungen von Brent und WTI außerdem wieder etwas nachgeben. Keine Frage: Noch bleibt das Preisniveau relativ solide. Niedrigere Ölpreise und der Lockdown könnten jedoch zu einer Belastung werden, wer weiß.

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Jetzt hat das Management von Royal Dutch Shell jedenfalls eine Maßnahme verkündet, die weiteren Cash in die Kriegskasse füllt. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren wissen sollten.

Royal Dutch Shell: 2,5 Mrd. US-Dollar für Beteiligung!

Wie das Management von Royal Dutch Shell jetzt verkünden konnte, wird eine Beteiligung aus dem Portfolio des Konzerns veräußert werden. Demnach werde man sich vom Namen QGC Common Facilities trennen. Einer Beteiligung, an der der britisch-niederländische Konzern rund 26,25 % besessen hat. Definitiv ein spannender Schritt.

Für diesen Anteil wird das Management einen Verkaufserlös von 2,5 Mrd. US-Dollar erzielen. Ein Käufer scheint mit Global Infrastructure Partners Australia zudem bereits gefunden zu sein. Damit scheint der Deal so weit fix zu sein, wodurch sich Royal Dutch Shell aus einem Infrastruktur-Projekt trennt. Ist das sinnvoll?

Nun, einerseits kann man durchaus berechtigterweise anführen: Die Midstream-Beteiligung dürfte eigentlich weitgehend unzyklisch sein, zumal zu jeder Marktphase Öl- und Erdgas verschickt werden muss. Dadurch könnte ein Teil zuverlässiger Erlöse wegbrechen. Aus einer anderen Perspektive heraus scheint der Verkauf allerdings sehr zielführend: Nämlich aus der des Konzernumbaus.

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Wie wir mit Blick auf die Nachrichtenlage der vergangenen zwölf Monate erkennen können, hat Royal Dutch Shell schließlich eine Menge vor: Das Management möchte im Rahmen eines Konzernumbaus eher weg von Öl und anderen fossilen Brennstoffen. Elektrizität und auch nachhaltigere Lösungen sollen künftig eine größere Rolle spielen. Mit den rund 2,5 Mrd. US-Dollar besitzt das Management jetzt jedenfalls weitere finanzielle Flexibilität, die für den Konzernumbau und die Neuausrichtung genutzt werden kann.

Aus dieser Perspektive heraus ist der Verkauf dieser sowieso nicht prägenden Beteiligung alles andere als verkehrt. Insbesondere in den aktuellen Zeiten, in denen Royal Dutch Shell eher selten über eine attraktive Ertragslage verfügt hat. Die vergleichsweise soliden Infrastruktur-Projekte könnten solide Verkaufserlöse erzielen, wie wir mit den jetzt erzielten 2,5 Mrd. US-Dollar gesehen haben. Keine Frage: Für den Konzernumbau könnte das wichtig sein.

Royal Dutch Shell: Hoffnung auf wenig Dividende …?

Zumindest wenn das Management nicht einen Teil dieser Mittel nutzt, um die Dividende ein weiteres Mal zu erhöhen. Im letzten Quartal hat Royal Dutch Shell schließlich die Quartalsdividende um ca. 4 % erhöht. Die Verkaufserlöse sollten idealerweise nicht für einen solchen Schritt genutzt werden.

Die Royal-Dutch-Shell-Aktie könnte jetzt daher vor eine kurz- bis mittelfristig spannenden Perspektive stehen. Wobei nicht nur die Frage ist, wie die Ölpreise sich entwickeln. Nein, sondern auch: Worein wird Royal Dutch Shell als Nächstes wohl investieren?

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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