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Könnte die 50/30/20-Regel der Trick sein, den man für das Sparen für den Ruhestand braucht?

Foto: Getty Images

Du weißt, dass du für den Ruhestand sparen musst, aber der Anfang ist schwer. Wenn man die Antwort auf wichtige Fragen, wie z. B. wie viel man sparen sollte, nicht kennt, kann das dazu führen, dass man erst mal gar nichts macht. Bevor du es dann endlich weißt, sind Jahre vergangen, und du hast sehr wenig gespart.

Wenn du dich in dieser Zwickmühle befindest, könnte diese beliebte Sparregel der Trick sein, den du brauchst, um den Ball ins Rollen zu bringen.

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Was ist die 50/30/20-Regel?

Die 50/30/20-Regel macht die Haushaltsplanung einfach. Anstatt jeden US-Dollar, den du ausgibst, in einer Tabellenkalkulation zu erfassen, wird bei diesem Prozess dein Nettogehalt in drei Kategorien unterteilt: Bedürfnisse, Wünsche und Sparen. In der Regel werden 50 % deines Einkommens für Dinge verwendet, die du brauchst, wie z. B. für die Bezahlung deines Eigenheims, 30 % für Dinge, die du dir wünschst, wie z. B. Essengehen, und die letzten 20 % sind für das Sparen für den Ruhestand bestimmt (oder für die Tilgung von Schulden, insbesondere hochverzinste Schulden wie Kreditkartenguthaben).

Wie funktioniert die 50/30/20-Regel?

Nehmen wir als Beispiel jemanden, dessen Lohn nach Steuern 76.000 US-Dollar beträgt. Bei Anwendung der 50/30/20-Regel würden 38.000 US-Dollar des Einkommens für lebensnotwendige Rechnungen und 22.800 US-Dollar für Freizeitausgaben verwendet, so dass 15.200 US-Dollar für den Ruhestand verbleiben würden. Wenn du 25 Jahre lang so viel sparen würdest und dabei jedes Jahr durchschnittlich 7 % verdienen würdest, würde dein Konto auf 1.028.682 US-Dollar anwachsen.

Vorteile

Die Umsetzung und Anwendung dieser Regel ist sehr einfach. Sie macht sogar die Abrechnung deiner Gehaltserhöhungen unkompliziert. Wenn sich beispielsweise dein Nettogehalt nach Steuern auf 84.000 US-Dollar erhöht, musst du nicht raten, wie viel davon du jeder Kategorie zuweisen solltest. Dann steigen deine Lebenshaltungskosten jedes Jahr von 38.000 auf 42.000 US-Dollar. Du kannst 25.200 statt 22.800 US-Dollar für deine Hobbies und Freizeit ausgeben und deine Ersparnisse würden von 15.200 US-Dollar pro Jahr auf 16.800 US-Dollar steigen.

Das gibt dir auch eine Menge Flexibilität. Wenn du dich in einem bestimmten Jahr dafür entscheidest, dein gesamtes verfügbares Einkommen für eine Reise auszugeben, kannst du das tun. Wenn du dich dafür entscheidest, in einem kleinen Haus zu wohnen, aber ein Luxusauto fährst, ist das auch völlig in Ordnung. Du kannst dein Geld ausgeben, wie du willst, solange du dich im Rahmen deines kategorischen Haushaltsbuchs bewegst.

Nachteile

Einer der Hauptfehler dieses Systems besteht darin, dass es davon ausgeht, dass die Situation für alle gleich ist. Wenn du an einem teuren Ort wie New York oder Kalifornien lebst, könnte es schwieriger sein, den Zielwert von 50 % für Grundbedürfnisse einzuhalten, als wenn du an einem weniger teuren Ort wie Mississippi oder Oklahoma leben würdest. Allein deine Miete oder Hypothek könnte an einigen teureren Orten 50 % deines Einkommens nach Steuern ausmachen.

Diese Regel richtet sich auch an Personen, die sich in höheren Einkommensbereichen befinden. Wenn zum Beispiel dein Nettoeinkommen 38.000 US-Dollar beträgt, dann sind deine wesentlichen Ausgaben auf 19.000 US-Dollar pro Jahr oder 1.583 US-Dollar pro Monat begrenzt. Du kannst pro Jahr 11.400 US-Dollar für deine Wünsche ausgeben und 7.600 sparen. Möglicherweise fällt es dir schwer, von 1.583 US-Dollar monatlich zu leben, und am Ende füllst du die Lücken mit deinem Freizeitbudget oder mit deinen Ersparnissen. In diesem Fall wird es viel länger dauern, eine Million anzusparen und du musst früher mit dem Sparen beginnen, länger arbeiten oder dein letztendliches Sparziel nach unten korrigieren, wenn du weniger Geld verdienst.

Du kannst dich auch einschränken, indem du feste Größen nutzt, anstatt sie auf deine individuelle Situation abzustimmen. Wenn du dich in dem Szenario befindest, dass dein Nettoeinkommen nach Steuern 76.000 US-Dollar beträgt, du aber nur 15.000 US-Dollar für nicht-notwendige Dinge ausgibst, würde diese Regel vorschlagen, dass du die restlichen 7.800 US-Dollar für Dinge ausgibst, die du willst, anstatt den Rest zu sparen.

Wenn du jedoch jemand bist, der nicht spart, weil du unsicher bist, wo du anfangen solltest, könnte dir die 50/30/20-Regel den Anstoß geben, den du brauchst. Die Anwendung ist einfach und leicht, und sie kann dir dabei helfen, dir gute Gewohnheiten im Umgang mit Geld anzueignen. Vor allem aber kann sie dich auf den richtigen Weg zum Sparen für den Ruhestand bringen.

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Dieser Artikel wurde von Diane Mtetwa auf Englisch verfasst und am 10.12.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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