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3.000 Euro auf der hohen Kante? Hier sind 3 extrem starke Cloud-Computing-Aktien

Foto: Getty Images

Cloud Computing ist sicherlich nicht neu, aber das Tempo der digitalen Transformation hat sich beschleunigt. Eine der unerwarteten Folgen der Pandemie ist die rasche Zunahme der Einführung von cloudbasierten Lösungen. Angesichts der Einfachheit und Bequemlichkeit dieser Anwendungen und Plattformen dürfte es hier kein Zurück mehr geben.

Angesichts dieses Paradigmenwechsels wollen Investoren natürlich von diesen Veränderungen im Verbraucher- und Geschäftsverhalten profitieren. Es braucht also Unternehmen mit entscheidendem Vorteil gegenüber den Konkurrenten. Dabei kann es sich um ein Unternehmen mit einem wachsenden Netzwerkeffekt handeln, um ein Unternehmen, das ein etablierter First-Mover ist, oder um ein Unternehmen mit einer unübertroffenen Größe.

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Wer rund 3.000 Euro (oder weniger) zur Verfügung hat, findet hier drei Cloud-Computing-Aktien, die in den kommenden Monaten und Jahren stark performen werden.

1. Zoom Video Communications

Ein weiteres Nebenprodukt der Pandemie ist die rasche Einführung von Videokonferenzen. Einerseits durch Unternehmen, andererseits auch durch Verbraucher, die mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben wollen. Zoom Video Communications (WKN: A2PGJ2) war die naheliegende Lösung. Die cloudbasierte Plattform war leicht zugänglich und ebenso einfach zu bedienen. Sie fand sowohl bei Verbrauchern als auch bei Unternehmen rasch Anklang.

Die Leichtigkeit und Einfachheit machte sie für viele Benutzer zur ersten Wahl. Die meisten Menschen verabscheuen Veränderungen, und diejenigen, die sich die Mühe gemacht haben, etwas über Videokonferenzen mit Zoom zu lernen, werden sich mit geringerer Wahrscheinlichkeit für eine andere Lösung entscheiden. Auch der Netzwerkeffekt ist im Spiel: Je mehr Menschen Zoom nutzen, desto mehr ziehen sie mit auf die Plattform.

Einige Investoren glaubten, dass sich das Wachstum des Unternehmens im Laufe des Jahres verlangsamen würde, aber das war einfach nicht der Fall. Zoom meldete für das zweite Quartal einen Umsatzanstieg von 355 % gegenüber dem Vorjahr, der sich von 169 % Wachstum im ersten Quartal beschleunigte. Die Zahl der Kunden mit mehr als zehn Mitarbeitern stieg von 354 % Wachstum in Folge auf 458 %. Die Zahl der Unternehmenskunden mit einem Umsatz von 100.000 USD oder mehr stieg in den letzten zwölf Monaten um 112 % und beschleunigte sich damit ebenfalls von einem 90%igen Anstieg im ersten Quartal.

Angesichts des soliden und wachsenden Netzwerkeffekts des Unternehmens ist es sehr wahrscheinlich, dass das Software-as-a-Service-Geschäft von Zoom weiterhin florieren wird.

2. NVIDIA

Auch wenn NVIDIA (WKN: 918422) nicht sofort als Cloud-Computing-Aktie erkennbar ist, sollte man wissen: Das Unternehmen ist der führende Anbieter von Grafikprozessoren (GPUs) für die weltweit führenden Cloud-Computing-Betreiber.

Der Kundenstamm von NVIDIA ist ein „Who’s who“ unter den Cloud-Computing-Anbietern, darunter Amazons AWS, Alphabets Google Cloud, International Business Machines’ IBM Cloud, Microsofts Azure Cloud und Alibaba Cloud – und das sind bei Weitem nicht alle.

Dann ist da noch die Frage, wie viel der Einnahmen von NVIDIA aus dem Cloud Computing stammen. Das Rechenzentrumssegment des Unternehmens, zu dem die in Cloud Computing und Rechenzentren eingesetzten Prozessoren gehören, wuchs in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 gegenüber dem Vorjahr um 138 % und macht nun 41 % des Gesamtumsatzes von NVIDIA aus. Im zweiten Quartal übertraf der Umsatz im Rechenzentrum zum ersten Mal den Umsatz im Gaming-Bereich. Doch angesichts der zunehmenden Verbreitung von Cloud Computing wird es nicht mehr lange dauern, bis das Unternehmen durchweg den größten Teil von NVIDIA ausmacht.

NVIDIA war das erste Unternehmen, das seine Prozessoren an die besonderen Anforderungen des Cloud Computing angepasst hat. Parallelverarbeitung – die Fähigkeit, eine große Anzahl komplexer mathematischer Berechnungen gleichzeitig zu verarbeiten – funktioniert bei der künstlichen Intelligenz (KI) genauso gut wie bei der Wiedergabe von Bildern in Spielen. Jeder Cloud-Betreiber hat nun die künstliche Intelligenz im Zentrum seines Angebots und festigt damit den Vorteil von NVIDIA. Dieser etablierte Vorsprung hat dem Unternehmen die Pole Position im Rennen um die Position des weltweit größten Cloud-Anbieters verschafft. Angesichts des unerbittlichen Innovationstempos von NVIDIA und seines glänzenden Rufs wird es nahezu unmöglich sein, das Unternehmen zu verdrängen.

3. Amazon

Cloud Computing bedeutet natürlich immer auch Amazon (WKN:906866). Das Unternehmen gehörte zu den ersten, die Rechenleistung nach Bedarf über die Cloud anboten. Aus diesen bescheidenen Anfängen hat sich Amazon Web Services (AWS) zum unangefochtenen Marktführer im Bereich der Infrastrukturdienste entwickelt. Man ist auf eine Größe gewachsen, die die Konkurrenz nicht erreichen kann.

AWS ist ein Geschäft, das für den Erfolg von Amazon von entscheidender Bedeutung war. Cloud Computing machte in diesem Jahr bisher nur 13 % der Einnahmen des Unternehmens aus, erwirtschaftete aber 71 % der Gewinne. Der Grund dafür? AWS erwirtschaftete starke 31 % der operativen Margen für Amazon.

Diese stetigen Einnahmen haben dem Unternehmen geholfen, andere Geschäftsbereiche auszubauen. Es hat Amazons weiteren Vorstoß in internationale Märkte finanziert, wo noch jede Menge Wachstum möglich ist.

Und nicht nur das, AWS wächst immer noch in einem bemerkenswerten Tempo, insbesondere angesichts der Größe des Unternehmens. Bislang sind die Einnahmen aus dem Cloud Computing im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 30 % gestiegen. Die operativen Einnahmen sind um beeindruckende 51 % gestiegen.

Die Cloud wird nur noch wichtiger werden. Angesichts der enormen Größe von Amazon wird AWS mit jedem Jahr profitabler werden.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd., Alphabet, Alphabet, Amazon, Microsoft, NVIDIA und Zoom Video Communications. Danny Vena besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, Microsoft, NVIDIA und Zoom Video Communications. Dieser Artikel erschien am 2.12.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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