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3 gute Impfstoff-News von der Curevac-Aktie, Biontech-Aktie und Moderna-Aktie!

Aktien
Foto: Getty Images

Viele Aktienmärkte sind nach dem Crash im März 2020 in den letzten Wochen und Monaten wieder stark gestiegen. Diese Entwicklung lässt sich unter anderem mit der seit Jahresanfang 2020 deutlich gesunkenen COVID-19-Todesrate, den umfangreichen Wirtschaftsstützungsprogrammen und der schnellen Entwicklung sehr effektiver Impfstoffe begründen.

Letztere werden im kommenden Jahr (2021) wahrscheinlich zu einem deutlichen Rückgang bei den Fällen mit schwerem Verlauf und somit zu einer Normalisierung der Lage beitragen.

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1. Curevac ist auf dem Sprung

Curevac (WKN: A2P71U) zählt neben Biontech (WKN: A2PSR2) zu den deutschen Biotech-Firmen, die einen sehr vielversprechenden Impfstoff entwickelt haben. So wurde der Kandidat CVnCoV in der ersten Testphase von den Teilnehmern gut vertragen und führte zu einer starken Antikörperbildung.

Curevacs Kandidat besitzt gegenüber Biontechs BNT162b2 den Vorteil einer einfacheren Lagerbarkeit. Er bleibt bei Kühlschranktemperatur drei Monate und bei Raumtemperatur 24 Stunden stabil.

Curevac steht unmittelbar vor dem Start seiner Phase-III-Studie. Wenn sie erfolgreich verläuft, könnten bereits im Laufe des ersten Quartals 2021 erste Zwischenergebnisse bekannt gegeben werden. CVnCoV ist wie Biontechs und Modernas (WKN: A2N9D9) Kandidat ein sogenannter mRNA-Impfstoff, die bisher sämtliche Testphasen ohne Komplikationen durchlaufen haben und sich als hochwirksam erwiesen haben.

Die Europäische Union (EU) hat bereits 225 Mio. Impfdosen bei Curevac reserviert, mit der Option auf eine Nachbestellung von weiteren 180 Mio. Ampullen. Curevac geht davon aus, 2021 etwa 300 Mio. und 2022 bis zu 600 Mio. Impfdosen bereitstellen zu können.

Curevac und Biontech forschen zudem an Krebsimpfstoffen, die das Immunsystem anregen, den Krebs anzugreifen. Auch bei diesen Entwicklungen konnte Curevac nach einer Phase-I-Studie bereits erste hoffnungsvolle Ergebnisse vorlegen. Finanziell werden die Krebs- wahrscheinlich noch lukrativer als die COVID-19-Impfstoffe sein.

2. Aus Verlusten könnten bald Gewinne werden

Curevac erwirtschaftet derzeit noch Verluste. Sie treten allerdings vor dem möglichen Erfolg mit Impfstoffen und Medikamenten sowie den zahlreichen finanzstarken interessierten Investoren derzeit in den Hintergrund. So wurde beispielsweise mit Glaxosmithkline (WKN: 940561) ein Kooperations- und Lizenzabkommen geschlossen, um Impfstoffe und monoklonale Antikörper gegen Infektionskrankheiten (nicht nur gegen COVID-19) zu entwickeln.

Dafür zahlte Glaxosmithkline 120 Mio. Euro und erwarb für weitere 150 Mio. Euro Curevac-Anteile. Das Tübinger Unternehmen wird darüber hinaus Meilensteinzahlungen aus allen gemeinsamen Projekten erhalten.

Curevacs Börsengang und der Zufluss an Investitionsgeldern steigerten den Kassenbestand des Unternehmens allein von Ende 2019 bis September 2020 von 30,7 auf 892,4 Mio. Euro. Der Umsatz stieg von 1,1 auf 5,2 Mio. Euro, was zeigt, dass die Ertragszahlen derzeit eher unbedeutend sind. Der Verlust vergrößerte sich von -18,4 auf -36,8 Mio. Euro. Bereits im nächsten Jahr (2021) könnten sich diese Zahlen (bei einem Entwicklungserfolg) drastisch zum Positiven verändern.

3. Biontech und Moderna beantragen Europa-Zulassung

Die Partnerfirmen Biontech und Pfizer (WKN: 852009) haben derweil bereits für Europa eine Impfstoff-Notfallzulassung beantragt, mit der noch im Dezember 2020 gerechnet wird. Da beide Unternehmen bereits großen Mengen produzieren, könnten sofort nach Freigabe erste Impfungen beginnen.

Modernas und Biontechs Impfstoffe zeigten eine ähnlich gute Wirksamkeit und werden etwa zur gleichen Zeit auf den Markt kommen. So hat auch das amerikanische Biotech-Unternehmen nun in Europa einen Zulassungsantrag gestellt. Mit einer Entscheidung darüber wird bis 12.01.2021 gerechnet.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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