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Früher in Rente gehen: Beherzige diese drei Tipps und es könnte klappen!

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Das offizielle Renteneintrittsalter liegt in Deutschland ja bekanntermaßen bei 67 Jahren. Aber viele Menschen wollen natürlich nicht so lange arbeiten. Ich denke, die Gründe dafür dürften auf der Hand liegen. Es ist durchaus nicht so, dass die meisten Leute keine Lust haben, bis zu diesem Alter berufstätig zu sein. Vielmehr rückt hier die Angst in den Vordergrund, dann zu alt oder zu krank zu sein, um sein Leben noch richtig genießen zu können.

Viele tragen sich deshalb mit dem Gedanken, sich früher aus dem Berufsleben zurückzuziehen und sich zur Ruhe zu setzen. Allerdings muss man mit hohen und auch lebenslangen Abschlägen rechnen, wenn man vorzeitig in Rente geht. Früher in den Ruhestand zu gehen sollte also gut vorbereitet und langfristig geplant werden. Hier kommen einmal drei Foolishe Gedanken, die genau dabei helfen könnten.

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Klares Ziel definieren

Dieser Punkt erscheint mir als besonders wichtig. Es möchten zwar viele früher in Rente, aber sie haben dafür kein klares Ziel vor Augen. Als Erstes sollte man sich meines Erachtens erkundigen, wann man frühestens aus dem Arbeitsleben ausscheiden kann. Und dann natürlich, was dies an Rentenkürzung mit sich bringt.

Vor allem junge Menschen haben jetzt allerdings noch wenig Möglichkeiten, sich darüber zu informieren. Jungen Leuten rate ich daher immer, sich so zu verhalten und zu investieren, als gäbe es die gesetzliche Rente überhaupt nicht. Denn ich halte es durchaus für eine Tatsache, dass für die sogenannten Millennials im Moment noch nicht klar ist, was sie im Alter an Rentenzahlungen zu erwarten haben.

Hat man jetzt also festgelegt, ab wann man nicht mehr arbeiten möchte, muss man nun ausrechnen, wie hoch der dafür zusätzlich benötigte Betrag ungefähr ausfallen wird. Dieser sollte mindesten so hoch sein, dass man später sowohl die zu erwartende Rentenkürzung als auch die allgemeine Versorgungslücke, die alleine durch die Rentenzahlung zustande kommen wird, ausgleichen kann.

Jetzt kennt man also den monatlichen Fehlbetrag und das Datum des voraussichtlichen Rentenbeginns. Mit diesen zwei Parametern kann man nun den Kapitalbedarf ermitteln und die Zeit, die man zur Verfügung hat, um diesen Betrag anzusparen. Legt man die durchschnittliche Rendite seiner bevorzugten Anlageform zugrunde, kann man so ungefähr berechnen, wie viel Geld man ab sofort zur Seite legen muss, um sein Ziel zu erreichen.

Verzicht auf eine private Rentenversicherung

Auf den ersten Blick sieht dieser Tipp möglicherweise etwas paradox aus. Doch wenn man sich einmal ansieht, wie eine private Rentenversicherung eigentlich funktioniert, dann erscheint er durchaus plausibel. So bindet dieses Versicherungsprodukt sehr lange Zeit das Kapital des Kunden, verschlingt vergleichsweise hohe Gebühren und bringt nur kleine Renditen.

Nach dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung steht der dafür zu zahlende Beitrag also schlichtweg für einen richtigen Vermögensaufbau nicht mehr zur Verfügung. Die Lösung wäre hier, sowohl in eine Rentenversicherung einzuzahlen als auch in die Vermögensbildung zu investieren. Doch ich fürchte, dass sich die wenigsten diesen Luxus leisten können.

Man wird sich also in diesem Punkt entscheiden müssen, was man für sich selbst für richtig hält. Die erste Möglichkeit wäre, eine Versicherung zu bedienen, die einem die Sicherheit einer garantierten Rentenzahlung bietet. Oder in der zweiten Variante selbst Vermögen zu bilden, um so jederzeit Herr über sein eigenes Geld zu sein und mit seinen Investitionen höchstwahrscheinlich auch bessere Renditen einzufahren als jede Versicherung.

Auf Dividendenaktien setzen

Um früher die Erwerbstätigkeit zu beenden und unbesorgt in Rente zu gehen, ist man auch mit dem dritten Tipp bestens aufgestellt. Nämlich Aktien von Unternehmen zu erwerben, die eine Dividende zahlen und diese im Idealfall auch noch regelmäßig erhöhen. Als nur drei Beispiele für hervorragende Aktien aus diesem Bereich seien hier einmal PepsiCo (WKN: 851995), UGI (WKN: 887836) oder auch Johnson & Johnson (WKN: 853260) genannt.

Setzt man auf Dividendenaktien, hat dies unter Umständen zwei gewaltige Vorteile. Zum geplanten Renteneintritt könnte zum einen ein recht hohes Vermögen bereitstehen. Zum anderen bekommt man wahrscheinlich auch so viel an Dividende gezahlt, um damit die komplette Versorgungslücke auszugleichen. Damit hätte man seine Rentenlücke komplett geschlossen und müsste dafür nicht einmal sein Vermögen angreifen.

Zusammenfassung

Im heutigen Artikel habe ich bewusst auf komplizierte Rechnungen und Zahlenspiele verzichtet. Ich wollte einfach einmal leicht verständlich drei Tipps geben, wie man einen früheren Renteneintritt erreichen könnte. Über diverse Investmentrechner oder auf den Webseiten der Aktiengesellschaften gibt es für jeden die Möglichkeit, bezüglich Rendite oder Dividendenertrag selbst Berechnungen durchzuführen. Und auch hier bei uns Fools findet man viele Artikel zu dem Thema.

Zum Schluss noch einmal die mögliche Vorgehensweise für einen „Früher-in-Rente-Plan“. Zuerst Ziele definieren und nach Möglichkeit kein Geld für eine private Rentenversicherung verschwenden. Das freie Kapital zum Investieren nutzen. Hier würden sich zum Beispiel Dividendenaktien hervorragend anbieten. Ich denke, viele werden dann wahrscheinlich überrascht sein, wie schön sich ihr „Vorruhestand“ später gestaltet.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von Johnson & Johnson. The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson.

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