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Die Nel-Aktie ist gut, aber es gibt noch mehr Wasserstoff-Aktien!

Foto: Getty Images

Wir berichten schon seit Anfang 2019 über die Nel (WKN: A0B733)-Aktie und den Wasserstoff-Trend. Seitdem hat sich der Wert des Unternehmens mehr als vervierfacht (23.11.2020). Wird sich diese Entwicklung einfach so fortsetzen? Wahrscheinlich nicht, denn auf starke Anstiege folgen meist Korrekturen.

Wenn wir allerdings etwas weiter in die Zukunft blicken, könnte die Nel-Aktie noch weiter steigen. Wie es derzeit aussieht, befinden sich grüner Wasserstoff und Brennstoffzellen immer noch ganz am Beginn einer langfristigen Entwicklungsphase.

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Der Grund ist weniger in den Wasserstoff-Unternehmen selber zu finden, sondern im plötzlichen Wandel der politisch geschaffenen Rahmenbedingungen. Sie führen dazu, dass die bereits lange Zeit bestehende Technologie jetzt boomt. Davon profitiert neben Nel beispielsweise auch das folgende Unternehmen.

Das ist Bloom Energy

In den USA ist Wasserstoff ein stark aufkommendes Geschäft, das unter der neu gewählten Regierung wahrscheinlich noch mehr Unterstützung erfahren wird.

Bloom Energy (WKN: A2JQTG) profitiert davon, denn das in San José (Kalifornien) beheimatete Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Brennstoffzellen für die stationäre Stromversorgung. Sie können Erdgas, Biogas oder Wasserstoff durch einen elektrochemischen Prozess ohne Verbrennung in Elektrizität umwandeln.

Bloom Energy zählt mittlerweile Kunden aus sehr vielen verschiedenen Sektoren wie Rechenzentren, das Gesundheitswesen oder Versorger. Neben den USA ist das Unternehmen in Japan, Indien, China und Südkorea aktiv.

Über die letzten Jahre ist der Umsatz stark angestiegen. Dennoch werden wie bei vielen kleinen Wasserstoff-Werten immer noch Verluste erwirtschaftet. Mit zunehmender Skalierung sollten allerdings die Produktionskosten sinken und somit später Gewinne möglich sein.

Gut in Südkorea positioniert

In Südkorea konnte das Unternehmen zuletzt zusammen mit SK Engineering and Construction für einen Industriekomplex in Changwon einen Auftrag für Festoxid-Brennstoffzellen gewinnen. Dabei ist Korean Industrial Complex der Auftraggeber.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Bloom Energy 2021 und 2022 Brennstoffzellen mit einer Leistung von 1,8 Megawatt liefern, die Teil eines Solar- und Batterienetzwerkes werden. Bloom Energy wird zudem 2022 eine Festoxidelektrolyse-Anlage liefern, mit der grüner Wasserstoff produziert werden wird.

Dies sagt der CEO

„Seit der Gründung von Bloom Energy vor fast zwei Jahrzehnten wussten wir, dass unsere Technologieplattform eine entscheidende Rolle in der Wasserstoffwirtschaft spielen könnte. Wenn es um Wasserstoff ging, war die Frage nie ob, sondern wann. Mit dem aufkommenden Interesse an der Einführung von Wasserstoff liegt unsere kommerzielle Wasserstoffstrategie im Zeitplan, und der Zeitpunkt für den Markteintritt ist richtig.

Da die bedeutendsten und einflussreichsten Verbraucher der Welt die RE100-Normen fordern und einhalten, sind wir mit unserer Technologieplattform gut positioniert, um bei diesem massiven globalen Wandel eine Führungsrolle zu übernehmen“, so Bloom Energys Vorstandsvorsitzender Dr. K. R. Sridhar.

Südkorea mit Potenzial

Da Südkorea Wasserstoff sehr stark fördert, sind Bloom Energys Markteintritt und der Gewinn von Aufträgen Gold wert. Bis 2040 sollen hier Brennstoffzellen mit einer Leistung von bis zu 15.000 Megawatt zum Einsatz kommen.

Bloom Energy profitiert zudem davon, dass sich weltweit bisher 66 Länder verpflichtet haben, bis 2050 ihren CO2-Ausstoß deutlich zu senken. In den USA verfolgen ebenfalls alle Versorgungsunternehmen dieses Ziel.

In diesem Jahr wurde Bloom Energy aufgrund der COVID-19-Pandemie ausgebremst, sodass nur mit Mühe der Vorjahresumsatz erreicht werden konnte. Dafür wurde jedoch bisher der Verlust eingegrenzt und aufgrund der guten Rahmenbedingungen ein positiver Ausblick gegeben.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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