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Warren Buffett setzt auf diese 5G-Aktie – du auch?

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Neulich gaben Hedgefonds und große Holdinggesellschaften ihre Käufe und Verkäufe aus dem dritten Quartal bekannt. Darunter auch Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2), Warren Buffetts Konglomerat.

Berkshire meldete im Laufe des Quartals zahlreiche Transaktionen, darunter mehrere Käufe im Gesundheitsbereich, einen bemerkenswerten Kauf bei der Bank of America und eine bemerkenswerte Veräußerung der riesigen Beteiligung von Berkshire an Apple.

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Der vielleicht interessanteste Berkshire-Deal des Quartals war jedoch eine brandneue Beteiligung an einer Aktie, die sich schnell zu meiner Lieblings-5G-Aktie entwickelt.

Berkshire kauft sich bei T-Mobile US ein

In seiner jüngsten 13F-Anmeldung gab Berkshire bekannt, dass es T-Mobile US (WKN: A1T7LU) gekauft habe. Dazu erwarb man Ende des dritten Quartals 2,4 Millionen Aktien im Wert von etwa 276 Millionen USD. Diese Beteiligung ist heute etwa 311 Millionen USD wert. Es handelte es sich nicht um einen riesigen Kauf: Die Investition stellt nur den 33-größten Anteil des Berkshire-Portfolios dar. Damit wurde T-Mobile US wohl von einem von Buffetts jüngeren Vertrauten, Todd Combs oder Ted Weschler, gekauft.

T-Mobile US sieht beim 34-Fachen der erwarteten Gewinne des nächsten Jahres nicht besonders billig aus. Es mag daher vielleicht seltsam erscheinen, dass ein Value-Investor wie Berkshire diese Wette abschließt.

Diese Bewertung ist jedoch ein wenig irreführend. T-Mobile ist immer noch dabei, Netze und Kundenstämme mit Sprint zu integrieren. Die Übernahme fand im April statt. Im Laufe der Zeit rechnet T-Mobile US mit Synergien in Höhe von 6 Milliarden USD, auch wenn einige Analysten glauben, dass diese Zahl letztendlich noch höher sein könnte.

Wichtiger ist jedoch, dass T-Mobile beim Übergang zu 5G einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten zu haben scheint. Berkshire Hathaway zieht ja nicht nur niedrig bewertete Aktien an. Sondern auch Aktien mit einem breiten wirtschaftlichen Graben oder nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen gegenüber Rivalen.

Offenbar ist Berkshire zu dem Schluss gekommen, dass T-Mobile US einen solchen Vorteil bietet. Da ich T-Mobile US seit dem Abschluss der Sprint-Übernahme empfohlen habe, glaube ich, dass der „Graben“ aus drei verschiedenen Elementen entsteht.

Drei Vorteile von T-Mobile US

Der erste Vorteil von T-Mobile US ist eigentlich ein Netzvorteil. Während T-Mobile US lange Zeit ein im Vergleich zu seinen Konkurrenten rückständiges Netz hatte, brachte die Übernahme von Sprint sehr wertvolle 2,5-GHz-Frequenzen mit sich. Zusammen mit dem 600-MHz-Niederbandspektrum von T-Mobile US, das man 2017 für 8 Milliarden USD erworben hat, verschafft die beeindruckende Kombination dem Unternehmen einen frühen Vorteil beim Einsatz von 5G. Derzeit verfügt T-Mobile über mehr Spektrum im unteren und mittleren Frequenzbereich als AT&T und Verizon Communications zusammen. Und T-Mobile US verschwendet keine Zeit damit, seinen Vorsprung zu festigen, bevor die Konkurrenten bei der bevorstehenden Frequenzauktion im Dezember um mehr Frequenzen bieten.

Auf einer kürzlich abgehaltenen Konferenz sagte Neville Ray, Chief Technology Officer von T-Mobile US, dass man bereits 270 Millionen Menschen und 1,4 Millionen Quadratmeilen mit 5G abdecke. Damit stellt man die 600.000 Meilen von AT&T und die 400.000 Meilen von Verizon Communications in den Schatten. Low-Band ist zwar nicht die superschnelle Lösung der Zukunft, aber immer noch eine Stufe über 4G.

Was jedoch wirklich aufregend ist, ist der Einsatz des 2,5-GHz-Mittelbandspektrums von T-Mobile, das nach Prognosen bis Ende dieses Jahres 100 Millionen Points of Presence (PoPs) und bis Ende nächsten Jahres 200 Millionen PoPs erreichen wird. Auf derselben Konferenz sagte Ray vor Kurzem, dass die Kunden derzeit im Durchschnitt etwa 300 Mbps im mittleren 5G-Band haben, wobei das Unternehmen für den Jahreswechsel 400 Mbps anstrebt. Das ist ein wesentlicher Geschwindigkeitsvorteil gegenüber 4G LTE.

Ein zweiter Vorteil von T-Mobile US ist die Marke, die das Unternehmen in den letzten zehn Jahren aufgebaut hat. Man konnte sich als kostengünstigeres und kundenfreundlicheres Mobilfunkunternehmen als die beiden etablierten Anbieter etablieren. Diese Markenkraft war das Geheimnis hinter dem Aufstieg von T-Mobile US in den letzten zehn Jahren. Dank nun überlegenem Netz dürfte das Ansehen von T-Mobile US in Zukunft nur noch steigen.

Schließlich hat T-Mobile einen Kapitalvorteil gegenüber seinen Konkurrenten, da es keine Dividende zahlt. Sicher, die Aktionäre von Verizon und AT&T sind von den Auszahlungen natürlich höchst erfreut. Aber alle drei Netzbetreiber wollen in kürzester Zeit das beste 5G-Netz aufbauen. Daher kann T-Mobile US das Geld eher in die Expansion stecken. T-Mobile kann das 5G-Netz also maximal aggressiv ausbauen.

5G zu wenig Risiko

Die Pole-Position von T-Mobile US im Rennen um 5G bedeutet, dass das Unternehmen gute Chancen hat, in den kommenden Jahren Marktanteile zu gewinnen. Und als rezessionsresistentes, abonnementbasiertes Geschäftsmodell ist es eine schlaue Möglichkeit, das Wachstum mitzubekommen. Trotz der jüngsten Zuwächse sieht die Wachstumschance von T-Mobile US immer noch bedeutend aus. Kein Wunder, dass Berkshire im letzten Quartal eingestiegen ist.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway und empfiehlt Aktien von T-Mobile US und Verizon Communications. Billy Duberstein besitzt Aktien von Apple, AT&T, Bank of America, Berkshire Hathaway und T-Mobile US. Dieser Artikel erschien am 18.11.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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