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3 Dividendenaristokraten, die dich reich machen könnten

Sparen: Geld und Münzen
Foto: Getty Images

Der amerikanische Wirtschaftsmagnat John D. Rockefeller sagte einmal: „Wissen Sie, was das Einzige ist, was mir Freude bereitet? Meine Dividenden.“ Während die meisten von uns mehr Freude in ihrem Leben haben als das, schätzen Anleger im Allgemeinen Dividendenaktien, und das aus gutem Grund. Dividenden sind ein greifbarer Beweis für die Renditen, die man erzielt hat, indem man sein hart verdientes Geld in ein Unternehmen investiert hat, an das man glaubt.

Dividendenorientierte Anleger setzen auf Unternehmen, die ihre Auszahlungen auf Quartals- oder Jahresbasis über einen längeren Zeitraum erhöht haben. Die Crème de la Crème der Dividendenaktien werden Dividendenaristokraten genannt. Also Unternehmen, die ihre Dividende jedes Jahr seit mindestens 25 Jahren in Folge erhöht haben. Die folgenden drei Aktien gehören zu diesem erlesenen Club und könnten in den kommenden Jahren die Portfolios enorm bereichern.

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Procter & Gamble (2,2 %)

Nach fast zwei Jahrhunderten im Geschäft hat Procter & Gamble (WKN: 852062) genug wirtschaftliche Katastrophen der Moderne überlebt. Das Unternehmen zahlt seit 130 Jahren eine Dividende und hat seine Dividende 64 Jahre in Folge jedes Jahr erhöht.

Procter & Gamble, eine der am längsten von Warren Buffett gehaltenen Aktien, verfügt über eine Reihe von Tochtergesellschaften, mit denen nur wenige konkurrieren können. Namen wie Cascade, Bounce, Febreze, Dawn, Crest, Comet und Swiffer gehören zu den Top-65-Marken des Konsumgüterunternehmens. So war der Konzern für anhaltenden Erfolg bereit, als die Rezession einsetzte. Im Fiskaljahr 2020, das am 30. Juni zu Ende ging, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 71 Milliarden USD.

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2021, das am 30. September endete, zeigte bei Procter & Gamble einen Umsatz von 19 Milliarden USD. Das entspricht einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum; ein überragendes Wachstum. Die Umsätze stiegen im Jahresvergleich auch in allen Schlüsselbereichen des Unternehmens: Beauty (7 %), Körperpflege (6 %), Gesundheitswesen (12 %), Stoff- und Haushaltspflege (14 %) sowie Baby-, Frauen- und Familienpflege (4 %). Das Management hat kürzlich seine Prognose für das Geschäftsjahr 2021 erhöht und erwartet ab dem Geschäftsjahr 2020 ein Umsatzwachstum von bis zu 4 %.

Coca-Cola (3,1 %)

Coca-Cola (WKN: 850663) hat in 57 aufeinanderfolgenden Jahren die Dividende auf Jahresbasis erhöht. Die Rendite von 3 % liegt deutlich über der Auszahlung der durchschnittlichen Aktien des S&P 500, die etwa 2 % beträgt.

Der jüngste Gewinnbericht von Coca-Cola für das dritte Quartal zeigte einen Rückgang der Nettoeinnahmen um 9 % gegenüber dem Vorjahr und einen Rückgang des Betriebsergebnisses um 8 %, wobei das Volumen der weltweiten Einzelfälle um 4 % zurückging. Diese unterdurchschnittlichen Zahlen waren eigentlich eine Verbesserung gegenüber der Leistung des Unternehmens im zweiten Quartal. Das beinhaltete einen 28%igen Rückgang des Nettoumsatzes und einen 34%igen Rückgang des Betriebsergebnisses.

Das Unternehmen arbeitet hart daran, sein Produktangebot zu verbessern und einen größeren Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Das Management beabsichtigt, das derzeitige Portfolio des Unternehmens von über 500 Marken auf 200 zu reduzieren. Getränke wie Tab und Zico sollen wohl ganz gestrichen werden. Gleichzeitig bringt Coca-Cola neue Getränke auf den Markt. Etwa Topo Chico Hard Seltzer, das im letzten Quartal auf den Markt kam.

Das Unternehmen muss zwar immer noch beträchtliche Schulden abbauen: Man hat langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 39,5 Milliarden USD. Aber die ordentliche Cash-Position von 11,4 Milliarden USD und eine Bilanzsumme von 97,2 Milliarden USD tragen zur Stabilisierung der Bilanz bei. Und während eine vollständige Erholung von den negativen finanziellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie nur allmählich eintreten mag, zeigt die Verbesserung von Coca-Cola gegenüber dem Vorquartal, dass das Unternehmen bereits auf einem guten Weg ist.

Johnson & Johnson (2,7 %)

Die Führungsrolle von Johnson & Johnson (WKN: 853260) im laufenden Rennen um den Coronavirus-Impfstoff hat in letzter Zeit die Aufmerksamkeit vieler Investoren erregt, aber auch die Dividende sollte Beachtung finden. Das Unternehmen ist seit 1886 im Geschäft und hat seine Dividende in 57 aufeinanderfolgenden Jahren erhöht. Das ist eine Leistung, die nur wenige andere Unternehmen für sich in Anspruch nehmen können.

Die Investoren beobachten den Impfstoffkandidaten der Healthcare-Aktie genau. Denn es handelt sich um einen der wenigen Impfstoffe in der Entwicklung, die nur eine Dosis benötigen. Der potenzielle Impfstoff wird von der Johnson & Johnson-Tochtergesellschaft Janssen Pharmaceuticals in einer Studie mit bis zu 60.000 Erwachsenen weltweit entwickelt und untersucht. Johnson & Johnson plant Berichten zufolge, den Impfstoff in naher Zukunft an Kindern im Alter von 12 bis 18 Jahren zu testen.

Auch wenn ein unerwünschter medizinischer Zwischenfall Johnson & Johnson im vergangenen Monat zwang, die Studie vorübergehend zu stoppen, verkündete man, dass die Rekrutierung für die Studie in den USA weitergehen soll. Am 15. November begann die zweite globale Phase-3-Studie.

Ein erfolgreicher Impfstoff könnte dem Unternehmen auch zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe bescheren. Die Ergebnisse von Johnson & Johnson & Johnson im ersten Quartal spiegelten nur eine minimale negative Auswirkung der Pandemie wider, mit einem Umsatzwachstum von 3,3 % im Jahresvergleich. Allerdings gab es im zweiten Quartal einen starken Umsatzrückgang von 11 %. Das Unternehmen hat jedoch im dritten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 1,7 % wieder eine solide finanzielle Basis gefunden. Johnson & Johnson hat mehrere Blockbuster am Start, darunter die Medikamente Stelara und Tremfya sowie das Präparat Darzalex. Allesamt wichtige Quellen des Umsatzwachstums für das Unternehmen in diesem Jahr. Sie trugen dazu bei, dass im dritten Quartal Umsätze in Höhe von 21,1 Milliarden USD erzielen werden konnten.

Johnson & Johnson steigerte zudem den Gewinn pro Aktie (EPS) im dritten Quartal um 101,5 %. Das ist eine großartige Nachricht für Investoren, da das EPS-Wachstum direkt mit dem Ausmaß korreliert, in dem ein Unternehmen seine Dividende erhöhen kann.  Kurzfristig mag Johnson & Johnson einige wirtschaftliche Herausforderungen erleben. Doch das Portfolio und die Pipeline sind so aufgestellt, dass man anhaltend langfristig wachsen kann. Der Erfolg des COVID-19-Impfstoffs wäre nur das i-Tüpfelchen.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Johnson & Johnson. Rachel Warren besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 17.11.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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