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1.000 Euro übrig? Diese Cloud-Aktie aus Deutschland könnte genau richtig für dich sein!

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Es ist wohl kein Wunder, dass Cloud-Aktien zu den Gewinnern des Jahres zählen. Wenngleich die Digitalisierung schon vor der Pandemie wichtig war, hat die digitale Transformation nun für viele kleine und mittelständische Unternehmen einen höheren Stellenwert bekommen.

Für IT-Dienstleister, die in diesem Bereich tätig sind, ein Glücksfall. Doch um als Aktionär von diesem Trend zu profitieren, muss du nicht zwangsläufig in IT-Giganten wie Amazon oder Microsoft investieren. Es geht auch anders! Es gibt sogar attraktive Anlagemöglichkeiten in Deutschland.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Cloud-Aktie aus Deutschland

Eine der interessantesten Aktien auf diesem Gebiet sind die Anteilsscheine der Datagroup (WKN: A0JC8S). Das in Baden-Württemberg ansässige Unternehmen unterstützt vor allem mittelständische und große Unternehmen bei sämtlichen Herausforderungen der digitalen Transformation.

Das Angebot reicht dabei von der Entwicklung und Integration von Hard- und Softwarelösungen bis hin zur Beratung bei sämtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Besonders erwähnenswert ist dabei der Fokus auf Cloud-Lösungen, der in den letzten Jahren durch mehrere Übernahmen wie zum Beispiel Portavis gestärkt wurde. Damit hat man sich unter anderem Kompetenzen bei IT-Dienstleistungen im Finanzdienstleistungsbereich gesichert.

Wenn du mich fragst, ist dies nur einer von vielen Gründen, wodurch Datagroup in den nächsten Jahren weiterwachsen könnte. Denn wenn du an die IT-Kompetenzen und Ausstattung deiner Hausbank denkst, wird dir klar sein, dass hier definitiv Verbesserungsbedarf besteht.

Wachstum

Durch die umfangreichen Akquisitionen gelang es Datagroup in den vergangenen sechs Jahren, profitabel zu wachsen. Denn die Umsätze stiegen in diesem Zeitraum pro Jahr im Schnitt um 14,67 %, während die Periodenüberschüsse durchweg positiv ausfielen.

Zur Bewertung der Profitabilität ziehe ich jedoch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung heran, da dies von einmaligen Abschreibungseffekten nicht beeinträchtigt wird. Hier erkennt man, dass das Ergebnis über die vergangenen sechs Jahre im Schnitt pro Jahr um 23,27 % zulegen konnte.

Aus Sicht dieser Entwicklung kann man davon ausgehen, dass die Wachstumsstory der Datagroup in Takt ist. Sollte sich das Verhältnis von Umsatz und Ergebnis in den nächsten Jahren fortsetzen, kann man sogar davon ausgehen, dass die Gewinne überproportional steigen könnten.

Bewertung

Derzeit beträgt die Marktkapitalisierung von Datagroup 366,1 Mio. Euro (Stand: 20.11.2020, maßgeblich für alle Kennzahlen). In einem ersten Schritt kann man die Umsätze ins Verhältnis zur Marktkapitalisierung bringen. Damit erhält man das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV), das derzeit 1,02 beträgt. Denn die Umsatzerlöse beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 auf 358,2 Mio. Euro.

Wenngleich ein KUV von 1,02 kein hoher Wert ist, erkennt man mit Blick auf das Ergebnis pro Aktie, weshalb Datagroup derzeit mit einem Abschlag bewertet wird. Denn das Ergebnis pro Aktie hat sich im Vergleich zu den Vorjahren massiv verschlechtert. Denn lag das Ergebnis pro Aktie vor einem Jahr noch bei 1,74 Euro, liegt es nun nur noch bei 0,03 Euro. Zurückzuführen ist dies zweifelsohne auf höhere Risikovorsorgen, die mitunter auch durch die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus nötig sein könnten.

Würde man das Ergebnis um die höheren Risikovorsorgen berichtigen, würde dieses bei 1,47 Euro pro Aktie liegen. Das berichtigte KGV beträgt daher ca. 29,90. Keine übermäßig hohe Bewertung für ein wachstumsstarkes Unternehmen im Cloud-Bereich. Dennoch sollte man das Zahlenwerk weiterhin im Fokus haben, denn die Marge hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 7,7 auf 5,9 % verschlechtert. Wenn du mich fragst, könnte dies auch mit der Integration von Unternehmenszukäufen zusammenhängen. Darauf sollte man in den nächsten Geschäftsberichten definitiv achten.

Insidertransaktionen

Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Geschäfte von Führungspersonen der Datagroup. Denn hier kam es in der abgelaufenen Handelswoche zu massiven Verschiebungen. Denn ein Vorstand hat einen Verkauf von Aktien der Datagroup von über 9 Mio. Euro getätigt. Auf den ersten Blick kein gutes Zeichen. Denn Insiderverkäufe hinterlassen oft einen faden Beigeschmack. Wer möchte schon eine Aktie kaufen, die vom Vorstand des Unternehmens abgestoßen wird?

Doch der Verkauf fand offensichtlich nicht über die Börse statt, sondern direkt an ein anderes Mitglied des Vorstandes. Somit ist die wahrscheinlichste Erklärung für dieses Verhalten, dass es persönliche Gründe gab, weshalb der Vorstand einen Teil seines Aktienpaketes abgestoßen hat. Dass dieses jedoch Zug um Zug von einem anderen Vorstandsmitglied erworben wurde, sehe ich daher positiv.

Fazit

Zweifelsohne ist die Datagroup-Aktie eine interessante Möglichkeit, um in ein wachsendes IT-Unternehmen aus Deutschland zu investieren. Wenngleich das Unternehmen auch in Zukunft nachhaltiges Wachstum liefern sollte, muss man sich darüber im Klaren sein, dass es sich hier um eine Small-Cap-Aktie handelt.

Da kleinere Unternehmen dazu tendieren, volatiler auf Marktschwankungen zu reagieren, würde ich von einem zu hohen Investment absehen. Nichtsdestotrotz kann das Unternehmen in einem ausgewogenen und risikobalancierten Portfolio dazu beitragen, dass marktschlagende Renditen erzielt werden können. Denn grundsätzlich sollten IT-Dienstleister auch in den nächsten Jahren Aufwind haben.

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Michael besitzt Aktien von Amazon und Microsoft. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Microsoft und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon, Long Januar 2021 $85 Calls und Short January 2021 $115 Call auf Microsoft. The Motley Fool empfiehlt Datagroup.

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