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DAX-Immo-Aktie Vonovia steigt 19,2 % im Börsenjahr 2020: Jetzt ein Kauf?

Foto: Vonovia SE

Die Aktie von Vonovia (WKN: A1ML7J) hat bis jetzt im Börsenjahr 2020 eine ziemlich solide Performance hingelegt. Seit dem Jahresanfang konnten die Anteilsscheine von 48,15 Euro auf das derzeitige Kursniveau von 57,40 Euro (13.11.2020, maßgeblich für alle Kurse und Bewertungen) klettern. Das entspricht einem starken Kursplus von 19,2 % innerhalb dieses Zeitraums.

Aber was ist das Erfolgsrezept der Vonovia und wie wird die Aktie jetzt bewertet? Und sprechen fundamentale Bewertung und operative Ausrichtung dafür, dass die Aktie jetzt noch ein Kauf ist? Fragen wie diese und natürlich auch weitere wollen wir jetzt in einem kleinen, Foolishen Quick-Check näher beantworten.

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Vonovia: Das Erfolgsrezept!

Das Erfolgsrezept, das hinter der Aktie von Vonovia steckt, lässt sich eigentlich ziemlich einfach beschreiben. Tatsächlich benötigen wir sogar bloß die zwei Worte defensiv und diversifiziert dafür. Allerdings schaden ein paar Worte mehr mit Sicherheit nicht.

Als Wohnimmobilienkonzern handelt es sich bei der Aktie von Vonovia um einen defensiven Immobilienkonzern. Die operative Ausrichtung auf Wohnimmobilien ist wenig zyklisch und wird selbst in der Wirtschaftskrise kaum tangiert. Gewohnt werden muss schließlich immer. Deshalb ist das operative Zahlenwerk zuletzt zudem auch kaum durch operative Einbußen ernsthaft ins Wanken geraten.

Gleichzeitig ist die Vonovia jedoch auch sehr diversifiziert. Gegenwärtig beläuft sich das eigene Immobilienportfolio auf 415.000 Wohnungen. Dazu kommen weitere 74.000 Wohnimmobilien, die noch verwaltet werden. In einem solchen Mix geht es natürlich unter, wenn eine Wohnung mal leer stehen sollte. Ja, sogar 1.000 oder auch 4.000 Wohnungen.

Das wiederum hat in den ersten neun Monaten zu einem starken operativen Abschneiden geführt. So kletterten die Mieteinnahmen im Jahresvergleich um 11,8 % auf 1,7 Mrd. Euro. Die Funds from Operations legten innerhalb dieses Zeitraums auf 1,01 Mrd. Euro zu, das entsprach einem Wert je Aktie in Höhe von 1,80 Euro. Der innere Wert des Portfolios, oder auch Net Asset Value genannt, kletterte außerdem auf 55,41 Euro. Das zeigt, dass selbst das Immobilienportfolio an Wert zunimmt. Definitiv eine erfolgreiche Entwicklung.

Die fundamentale Bewertung im Blick

Aber macht das die Aktie der Vonovia jetzt zu einer attraktiven Kaufchance oder sollten Foolishe Investoren eher auf eine günstigere Gelegenheit warten? Die fundamentalen Kennzahlen lassen jedoch zumindest nicht auf ein Schnäppchen schließen.

Gemessen an dem derzeitigen Aktienkurs und dem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,15 Euro läge das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei ca. 26,7. Gemessen an einer zuletzt ausgezahlten Dividende von 1,57 Euro beliefe sich die Dividendenrendite auf 2,73 %. Das ist eine eher maue, teure Bewertung, die weder Value- noch Einkommensinvestoren sonderlich erfreuen dürfte.

Immerhin: Das Kurs-NAV-Verhältnis läge bei dem Neunmonatswert des Immobilienportfolios bei ca. 1,04, was moderat ist. Das zeigt, dass die Vonovia-Aktie lediglich einen geringen Aufschlag, gemessen an ihrem inneren Portfoliowert, besitzt.

Selbst wenn wir die 2020er-Neunmonatszahlen auf das Gesamtjahr hochrechnen, beliefe sich das Kurs-FFO-Verhältnis auf 23,9, was etwas moderater sein könnte. Aber: Die Vonovia-Aktie ist kein Schnäppchen und sollte möglicherweise besser weiter so stark wachsen wie zuletzt.

Vonovia-Aktie: Bei mir auf der Watchlist!

Die Aktie der Vonovia ist definitiv interessant. Alleine die Performance seit Jahresanfang zeigt, wie defensiv diese Immobilienaktie ist. Wohnimmobilien machen’s möglich. Die derzeitige fundamentale Ausgangslage ist mir persönlich jedoch zu teuer, weshalb ich zunächst fern bleibe. Sollte die Aktie jedoch günstiger werden, so kann hier eine attraktive defensive Dividendenaktie mit einem zuverlässigen Geschäftsmodell lauern. Als Ergänzung für ein Einkommensdepot kann das definitiv interessant sein.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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