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Clevere Altersvorsorge: Drei Gründe, die für Aktien, aber gegen eine private Rentenversicherung sprechen!

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Viele Menschen in Deutschland beschäftigt im Moment nur ein Thema. Und zwar geht es um die Frage, wie viel gesetzliche Rente sie später noch zu erwarten haben und ob es möglich sein wird, seinen Lebensabend damit zu bestreiten. Denn hierzulande ist es ja nun mal die traurige Wahrheit, dass selbst Personen, die 45 Jahre gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, wohl ihren Lebensstandard mit den späteren Altersbezügen nicht mehr aufrechterhalten können.

Viele Bürger haben dieses Problem aber mittlerweile erkannt. Und sie sorgen, wie es ihnen der Staat ja auch anrät, selbst noch für das Alter vor. Doch die zu erwartende Versorgungslücke wird man mit den standardisierten Vorsorgeprodukten der Versicherungsbranche nur schwer schließen können. Und wenn doch, dann wahrscheinlich nur mit sehr hohem finanziellen Aufwand.

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Ich finde, dies sieht nicht sehr verlockend aus. Und deshalb würde ich bei der Altersvorsorge einen anderen Weg einschlagen. Man könnte sich nämlich sein Geld für die drohende Rentenlücke auch ganz bequem über den Aktienmarkt generieren. Aus diesem Grund kommen hier einmal drei Aspekte, die für Aktien, aber gegen eine private Rentenversicherung sprechen.

1. Die Flexibilität

Wenn man über eine private Rentenversicherung fürs Alter sparen möchte, wird man sich in der Regel für längere Zeit binden müssen. Die Verträge laufen nämlich üblicherweise bis zum prognostizierten Renteneintritt. Und dieser Umstand tritt bei den meisten Menschen wohl erst nach dem 60. Lebensjahr ein.

Es besteht natürlich die Möglichkeit, solch einen Vertrag auch vorzeitig zu kündigen. Doch dann erhält man nur den aktuellen Rückkaufswert der Police ausgezahlt. Ab dem Jahr 2018 setzt sich dieser aus den bisher gezahlten Beiträgen abzüglich aller Kosten und zuzüglich möglicherweise zugeteilter Überschüsse und Zinserträge zusammen.

Wesentlich flexibler ist man hier aber mit Aktien unterwegs. Denn an den weltweiten Börsen werden täglich Stückzahlen in Millionenhöhe von ihnen gehandelt. Benötigt man also dringend Kapital oder hat sich eine Position besonders gut entwickelt, kann man in wenigen Minuten einen Teil seiner Wertpapiere einfach wieder zu Geld machen.

2. Die Kosten

Dass eine zu erzielende Rendite durch Kosten geschmälert wird, dürfte ja hinlänglich bekannt sein. Aus diesem Grund finde ich eine private Rentenversicherung nicht sonderlich vorteilhaft. Denn wenn man solch einen Vertrag abschließt, muss man sowohl mit hohen Abschlusskosten als auch mit fortlaufenden Verwaltungskosten rechnen. Diese können zusammen durchaus bis zu 11 % des monatlichen Beitrags ausmachen.

Dies bedeutet in diesem Fall, dass von 100 eingezahlten Euro also nur 89 Euro gespart und mit dem Garantiezins vermehrt werden können. Dieser beträgt, wie im Jahr 2017 festgelegt, auch weiterhin nur 0,9 %. Da ist es natürlich überhaupt nicht verwunderlich, dass bei elf von FINANZTIP untersuchten Anbietern von Rentenversicherungen mit Start im Jahr 2017 die Beitragsrendite sogar negativ war. Und das heißt im Umkehrschluss, dass diese Gesellschaften also nicht einmal mehr den eingezahlten Beitrag garantieren.

Wie sieht es nun mit den Kosten bei Aktien aus? Hier fallen in der Regel erst einmal nur Kosten für den Kauf und Verkauf der Papiere an. Diese können zwar von Bank zu Bank variieren, bei den bekannten Onlinebrokern liegen sie für eine Order in Höhe von 5.000 Euro aber nur in einem Korridor von 2,90 Euro bis 18,97 Euro. Von vielen Finanzinstituten wird zudem ein kostenloses Depot angeboten, sodass für den Aktionär kaum noch mit weiteren Gebühren nach dem Kauf zu rechnen ist.

3. Die Rendite

Ich denke, es müsste jedem klar sein, dass man bei einer Garantieverzinsung von 0,9 % so gut wie keine nennenswerte Rendite mit seinem Kapital erwirtschaften kann. Und man sollte sich auch von den zu erwartenden zusätzlichen Überschüssen einer privaten Rentenversicherung nicht allzu viel erhoffen.

Mit der zu erwartenden Rendite sieht es bei Aktien schon etwas besser aus. Wenn wir uns dazu einmal die historischen Daten unseres Leitindex DAX anschauen, können wir Folgendes erkennen. Laut Renditedreieck des Deutschen Aktieninstitutes hat ein Anleger, der vor 25 Jahren in die deutschen Standardwerte investierte, eine durchschnittliche Rendite von 7,6 % erzielt (Stand: 31.12.2019).

Halten wir also noch einmal fest: Gegenüber einer privaten Rentenversicherung hat man mit Aktien hohe Chancen, eine ordentliche Rendite zu erwirtschaften. Außerdem ist die Aktienanlage äußerst flexibel und auch kostengünstig zu bewerkstelligen. Mit ihnen für das Alter vorzusorgen, könnte deswegen also meiner Meinung nach die weitaus bessere Möglichkeit darstellen.

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