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Die Welt wird digitaler und die Pandemie hat diesen Megatrend noch einmal beschleunigt. Deshalb sind Unternehmen, die das Internet effektiv zur Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen nutzen, in einer beneidenswerten Position. Schauen wir doch mal, warum Amazon.com (WKN: 906866) und PayPal (WKN: A14R7U) das Depot langfristig stärken könnten.

1. Amazon.com: Investitionen in die letzte Meile

Nur wenige Unternehmen sind so gut positioniert, um dauerhaft bestehen zu können wie Amazon. Der Technologieriese dominiert nach Schätzungen den US-Markt für E-Commerce und globale Cloud-Infrastrukturen mit Marktanteilen von 39 bzw. 33 %. Amazon hat über seinen Prime-Service auch im Video-Streaming Fuß gefasst. Das Management kann durch Investitionen in die logistische Infrastruktur der letzten Meile und in Unterhaltungsangebote für den direkten Weg zum Verbraucher ein kontinuierliches Wachstum fördern.

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Laut Bloomberg plant Amazon die Eröffnung von bis zu 1.000 kleinen Lieferzentren in Städten und Vorstädten in den ganzen USA. So sollen die Produkte noch schneller zugestellt werden. Dieser Schritt wird dem Unternehmen helfen, sich gegen Konkurrenten wie Walmart und Target zu behaupten. Die sind über ihre Geschäfte bislang noch einmal einen Ticken näher am Verbraucher.

Amazon stärkt seinen Wettbewerbsvorteil, indem man Amazon Prime von Walmarts Mitgliedschaft für kostenlose Lieferungen, Walmart+, abgrenzt. Laut Variety hat Amazon die Rechte an Eddie Murphys Coming 2 America für etwa 125 Millionen USD erworben. Der mit Spannung erwartete Film wird auf Amazon Prime Video kostenlos gezeigt und bietet Abonnenten einen enormen Wert, den Walmart+ schlicht nicht bieten kann. Die Nachrichtenseite Observer schätzt, dass Amazon Prime 150 Millionen Abonnenten hat. Von denen sollen mindestens 26 Millionen seit 2017 regelmäßig Prime Video nutzen.

Amazon rühmt sich eines Kurs-Gewinn-Verhältnis-Multiplikators von 126, was weit über dem S&P-500-Durchschnitt von 35 liegt. Aber das Unternehmen könnte seine hohe Bewertung aufgrund seines raschen Wachstums und der Tatsache verdienen, wie gut es sich für eine anhaltende Dominanz in seiner Branche positioniert. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 40 % auf 88,91 Milliarden USD. Das lag an der Pandemie, die den E-Commerce befeuerte. Der Nettogewinn hingegen stieg um 100 % auf 5,24 Milliarden USD. Grund dafür war vor allem Amazons margenstarker Cloud-Computing-Dienst AWS, der eine Betriebsmarge von 28 % aufweist. Im nordamerikanischen E-Commerce liegt die Marge bei 3,4 %.

2. PayPal: Die Konkurrenz in Schach halten

Zahlungen bilden in der zunehmenden Digitalisierung keine Ausnahme. PayPal ist aufgrund seines dominierenden Marktanteils in der mobilen Zahlungsabwicklung eine ausgezeichnete Möglichkeit für Investoren, auf diesen langfristigen Trend zu setzen. Laut einer Umfrage des Finanzdienstleistungsunternehmens ING aus dem Jahr 2018 nutzen rund 22 % der Amerikaner PayPal für Onlinezahlungen. Damit ist PayPal nach den hinterlegten Kreditkarten, die 45 % der Gesamtzahl ausmachen, die zweithäufigste Zahlungsmethode. PayPal verfügt zudem über innovative Fintech-Produkte, mit denen das Unternehmen seinen Vorsprung gegenüber seinen Konkurrenten behaupten kann.

Der globale Markt für mobile Zahlungen wird bis 2025 aufgrund des raschen Wachstums des Online-Einzelhandels – sowie der Digitalisierung anderer Branchen wie der Lebensmittel-, Transport- und Fitnessbranche – mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 27 % wachsen. PayPal hat sich in der Vergangenheit gegen Konkurrenten wie Amazon Pay und Google Pay behauptet. Das Vertrauen ist durch seine Rolle als primärer Anbieter von Zahlungsabwicklungen für seine frühere Muttergesellschaft eBay zustande gekommen. Mittlerweile erwirbt man selber eigene Tochtergesellschaften.

Im Jahr 2019 kaufte PayPal Honey Science für 4 Milliarden USD und erhielt damit Zugang zur Honey-App, mit der Verbraucher Rabatte und andere Tools zum Sparen finden. Auch wenn der Übernahmepreis teuer ist (laut dem Magazin Fortune etwa das 20-Fache der für 2019 prognostizierten Einnahmen von Honey), könnte der Deal für das kombinierte Unternehmen eine Vielzahl von Chancen schaffen. Beispielsweise könnte PayPal Honey möglicherweise in seine Kassenplattform integrieren, um sich von seinen Mitbewerbern zu differenzieren. Oder man könnte die Benutzerdaten von Personen monetarisieren, die mit der App einkaufen.

Die Nettoeinnahmen von PayPal stiegen im zweiten Quartal um 22 % auf 5,26 Milliarden USD. Der Nettogewinn stieg um 86 % auf 1,53 Milliarden USD. Die Aktie weist ein KGV-Multiple von 94 auf, was deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt. Aber diese hohe Bewertung scheint aufgrund des schnellen Gewinnwachstums von PayPal durchaus verdient sein.

Wetten auf Digitalisierung

Online-Shopping ist ein Megatrend, der trotz der kurzfristigen Herausforderungen in der Wirtschaft anhalten wird. Und E-Commerce wird wahrscheinlich in den kommenden Jahrzehnten einen immensen Wert für Investoren schaffen. Unternehmen schaffen immer bessere Möglichkeiten, den Verbrauchern Waren und Dienstleistungen anzubieten.

Auch wenn Amazon und PayPal hoch bewertet werden, ist Qualität nun oft einfach teuer. Beide Unternehmen sind langfristig stark und vor allem gut gegen die Wettbewerber aufgestellt.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Visa. Will Ebiefung besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 19.10.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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