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Philip Morris nach kleinerem Kurssturz: Dividende in Gefahr?

Foto: Getty Images

Die Aktie von Philip Morris (WKN: A0NDBJ) hat innerhalb dieser Woche einen kleineren Kurssturz verkraften müssen. Vom Montags-Aktienkurs von 67,60 Euro ging es relativ zügig bergab auf ein Kurslevel von 62,05 Euro, das am Mittwoch erreicht worden ist. Das entspricht einem Minus von ca. 8 % innerhalb von nicht einmal zwei vollen Handelstagen.

Der Grund für diese maue Performance hängt mit den frisch verkündeten Quartalszahlen zusammen. Aber, mal Hand auf’s Herz: Waren diese wirklich so schlecht?

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Genau das soll uns jedenfalls im Folgenden beschäftigen, indem wir die aktuellen Q3-Zahlen etwas näher inspizieren. Stets mit der Frage im Hinterkopf, ob möglicherweise die Dividende in Gefahr ist. Für einige Foolishe Dividendenjäger ist das im Kontext der Tabak-Aktien ein wichtiger Teil der Investitionsthese.

Philip Morris: Das Q3 im Blick!

Wie wir mit Blick auf das dritte Quartal jedenfalls feststellen können, ist das ein weiteres durchwachsenes Quartal gewesen. Der Umsatz korrigierte im Jahresvergleich moderat um 2,6 %. Organisch liegt das Minus hingegen bei rund 1,5 %. Das macht es allerdings auch nicht viel besser.

Ebenfalls durchwachsen wird es, wenn wir die Ergebnisse in den Vordergrund rücken: Nominell konnte Philip Morris das Ergebnis zwar um 21,3 % auf 1,48 US-Dollar steigern. Auf bereinigter Basis gab das Ergebnis je Aktie jedoch um 0,7 % im Jahresvergleich nach. Ein eher gemischtes Bild, wenn du mich fragst.

Immerhin: Für die ersten neun Monate konnte das Ergebnis je Aktie um 9,2 % auf 3,90 US-Dollar klettern, was eine insgesamt solide Performance ist. Eigentlich gar nicht verkehrt für eine Tabak-Aktie. Trotzdem sind die Nettoumsätze innerhalb der ersten drei Quartal um 3,8 % eingebrochen, was auf eine insgesamt schwächere Entwicklung hinweist. Auch hier zeigt sich ein eher gemischtes Quartalszahlenwerk. Aber ordnen wir das noch in einen größeren Kontext ein.

Dividende und Marktturbulenzen

Um eines vorwegzunehmen: Nein, die Dividende von Philip Morris ist derzeit nicht in Gefahr. Gemessen an der aktuellen Quartalsdividende von 1,20 US-Dollar und einem Ergebnis je Aktie von 1,48 US-Dollar beläuft sich das Ausschüttungsverhältnis auf 81 %. Wenn wir die eine fiktive Neunmonatsdividende von 3,60 US-Dollar mit dem Neunmonatsergebnis von 3,90 US-Dollar vergleichen, sehen wir hier ein Ausschüttungsverhältnis von 92,3 %. Auch das ist noch ausreichend, um die Dividende vom operativen Erfolg zu zahlen, und bietet sogar etwas Puffer.

Trotzdem sollten Foolishe Dividendenjäger eines bedenken: Die Tabak-Industrie leidet weiterhin am politischen Gegenwind. Einzelne Produkte wie Menthol-Zigaretten sind in vielen Regionen schon verboten. Ersatzprodukte kommen teilweise nicht gut an. IQOS, ein Ersatzprodukt von Philip Morris, kommt beispielsweise erst auf einen Umsatzanteil von 11,4 %. Das ist noch ein weiter Weg, bis solche Lösungen die allgemeinen Unsicherheiten in dem Markt kompensieren können.

Philip Morris: Mit Vorsicht zu genießen?

Die Aktie von Philip Morris könnte daher grundsätzlich weiterhin eine spannende Dividendenaktie sein. Die derzeitige Dividendenrendite von 6,2 % wird, trotz durchwachsenem Quartalsbericht, weiterhin sicher bleiben. Allerdings ist es das Marktumfeld, das Foolishe Investoren würdigen sollten.

Mittel- bis langfristig wird daher zwingend eine Frage sein: Wie geht es in der Zigarettenindustrie weiter? Philip Morris sollte in Anbetracht eines Ausschüttungsverhältnisses zwischen 80 und 90 % (je nach Blickwinkel) eher früh als spät eine Antwort auf diese Frage sein.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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