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3 bedeutende Ankündigungen vom „Battery Day“ der Tesla-Aktie

Foto: Tesla

Teslas (WKN: A1CX3T) sogenannter Tag der Batterie wurde schon lange im Voraus angekündigt, weshalb Anleger gespannt waren, welche Dinge Elon Musk verkünden wird.

Mit einem Kursanstieg von über 300 % zählt die Tesla-Aktie bisher zu den wenigen Krisengewinnern im Jahr 2020 (23.09.2020). Während viele Autobauer starke Umsatz-, Gewinn- und Absatzeinbrüche verbuchen mussten, profitiert Tesla von weltweiten Elektroauto-Förderprogrammen.

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Zudem zeigen die letzten Quartalsergebnisse, dass der Konzern langsam profitabel wird. Doch was hat Elon Musk in der Zukunft vor? Wo werden die Entwicklungen hinführen?

1) Der 25.000-US-Dollar-Tesla kommt

Das Event fand im Freien vor Teslas kalifornischem Fremont-Werk statt und glich einer Art Autokino. In Summe hatte Elon Musk keine revolutionären Neuerungen zu verkünden, skizzierte dafür aber, in welche Richtung die Entwicklungen gehen. So möchte das Unternehmen mit zunehmender Batterieproduktion die entstehenden Skaleneffekte für sich nutzen.

Sie werden in einem 25.000-US-Dollar-Tesla münden, der in der Lage sein wird, vollautonom zu fahren. Elon Musk gibt dafür einen Zeitrahmen von etwa drei Jahren vor. „In etwa drei Jahren sind wir zuversichtlich, dass wir ein sehr überzeugendes Elektrofahrzeug im Wert von 25.000 US-Dollar herstellen können, dass zudem völlig autonom ist“, sagte Elon Musk.

Er nimmt so eine deutliche Kostenreduktion bei der Batterieproduktion vorweg. Klar ist damit schon heute, dass entweder Teslas Profitabilität weiter steigen wird oder die Autos insgesamt günstiger werden.

2) Noch stärkeres Model S, hohe Absatzziele und Softwareverbesserungen

Zudem wurde eine neue Plaid-Version des Model S beworben, die bereits vorbestellt werden kann. Sie soll 1.100 PS stark sein, alle Beschleunigungsrekorde brechen (von 0 auf 100 km/h in nur 1,3 Sekunden), über 836 km Reichweite besitzen und etwa 140.000 US-Dollar kosten.

Elon Musk lobte die steigenden Absatzzahlen seines Unternehmens, die trotz der weltweiten Krise verwirklicht wurden. Für das Gesamtjahr 2020 wird ein Absatz von 500.000 Autos angestrebt, was einer Steigerung um knapp 36 % gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Beim Autopiloten und in der Softwareentwicklung wurden weitere Fortschritte gemacht, die für das Ziel autonomer Fahrzeuge sehr bedeutsam sind.

Weiterhin wurde die baldige Veröffentlichung einer Software-Betaversion für selbstständig fahrende Teslas angekündigt. Elon Musk arbeitet zudem daran, die Autoproduktion noch mehr auf Maschinen umzustellen.

3) Drastische Kostensenkungen geplant

Für Tesla sind eine nachhaltige Erzeugung von Energie, deren Speicherung und Elektrofahrzeuge drei wesentliche Zukunftsbereiche. „Wir beabsichtigen deshalb, in allen dreien eine bedeutende Rolle zu spielen“, so Elon Musk. Tesla wird also zukünftig kein reiner Autokonzern bleiben, sondern sich breiter aufstellen

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Elektroautos zu steigern, müssen die Batterien deutlich günstiger werden. Deshalb arbeitet Tesla an einer Halbierung der Produktionskosten, wozu beispielsweise eine zylindrische Zellanordnung beitragen wird. Dies sind keine Fantasien, sondern bereits in einer Pilotanlage umgesetzte Verbesserungen.

Dennoch werden die Kosten wahrscheinlich erst mit einer steigenden Batterieproduktion ab 2022 deutlicher sinken. Elon Musk erklärt, dass die neu entwickelte Batteriestruktur 16 % mehr Reichweite und eine sechsmal höhere Leistungsabgabe ermöglicht.

Dazu passt, dass Tesla in Nevada (USA) ein 10.000 Acres (umgerechnet 4.047 Hektar) großes Bergbaugelände erworben hat, um selber Lithium zu fördern. Der Konzern plant zudem, seine Akkus zukünftig über eine einzige große Maschine in die Autos zu integrieren, um so das Gewicht und die Anzahl der Teile zu reduzieren.

Fazit

Tesla konnte zwar insgesamt keine sofort in Kraft tretenden sensationellen Neuerungen verkünden, zeigte aber ganz klar auf, wie Elektroautos zukünftig drastisch günstiger werden und sich deren Reichweite weiter steigen wird.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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