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Warren Buffett investiert etwa 570 Mio. US-Dollar in die Snowflake-Aktie! Hier ist alles, was der Investor wissen muss

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Warren Buffett fällt es bei den aktuell hohen Bewertungen vieler amerikanischer Aktien schwer, große Investments zu finden. Deshalb hat er beispielsweise zuletzt in japanische Firmen investiert. Unternehmen, deren Geschäftsmodell er nicht versteht oder nicht prognostizieren kann, fallen ebenfalls durch seinen Filter.

Berkshire Hathaway beteiligt sich an Snowflake

Mit Snowflake scheint Warren Buffett jetzt für Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2)-Verhältnisse eine weitere kleine Investition gefunden zu haben. Die Holding investiert insgesamt etwa 570 Mio. US-Dollar. Davon circa 250 Mio. US-Dollar in den IPO und in einer zweiten Privatplatzierung für 4 Mio. Snowflake-Aktien weitere circa 320 Mio. US-Dollar.

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Ein genaues Datum dafür steht noch nicht fest. Snowflake hat seinen Aktienkurs zum Börsengang zwischen 75 und 85 US-Dollar festgelegt, was der Firma zum Mittelkurs von 80 US-Dollar einen Börsenwert von 22,8 Mrd. US-Dollar verleihen würde. Der IPO-Erlös liege ebenfalls zum Mittelwert bei 2,24 Mrd. US-Dollar. Neben Berkshire Hathaway plant auch Salesforce (WKN: A0B87V) eine 250 Mio. US-Dollar IPO-Beteiligung.

Snowflake: Teuer und unprofitabel, aber dafür wachstumsstark

Der Umsatz betrug zum Ende des letzten Geschäftsjahres im Januar 2020 etwa 265 Mio. US-Dollar, wodurch die Aktie zu einem hohen Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 86 an die Börse kommen würde. Deshalb ist es möglich, dass einer von Buffetts potenziellen Nachfolgern den Kauf angeregt hat.

Bei Snowflakes Bewertung muss allerdings das enorme Wachstum berücksichtigt werden. So verbesserte sich der Umsatz im letzten Geschäftsjahr bis Ende Januar 2020 um ganze 173,9 %. Unterm Strich ist das Unternehmen immer noch unprofitabel. So stieg der Verlust von -178,0 auf -348,5 Mio. US-Dollar.

Snowflake besitzt ein wertvolles Geschäft

Die hohen Wachstumsraten werden über die kommenden Quartale sehr wahrscheinlich anhalten, denn Snowflake ist in einem sehr bedeutenden Geschäftsfeld aktiv. Das Unternehmen bietet eine cloudbasierte Datenanalyse- und -speicherungsplattform in Form eines Service an. Sie wird für viele Firmen immer wichtiger, da sie ihre Daten aus Kostengründen ohnehin zunehmend auf Servern speichern.

Der Service läuft seit 2014 auf Amazons (WKN: 906866) S3, seit 2018 auf Microsofts (WKN: 870747) Azure und seit 2019 auf Googles Cloud-Plattform. Snowflake zählt mittlerweile mehr als 3.100 Kunden, deren Zahl rasant wächst. Wie bedeutsam der Service ist, zeigen die zahlreichen namhaften Kunden wie beispielsweise Adobe (WKN: 871981), Netflix (WKN: 552484) oder Lululemon (WKN: A0MXBY).

Das Unternehmen aus dem kalifornischen San Mateo besitzt über 1.000 Technologie- und Beratungspartner. Es wurde 2012 von den drei Data-Warehousing-Experten Benoit Dageville, Thierry Cruanes und Marcin Zukowski gegründet, die zuvor unter anderem für Oracle (WKN: 871460) tätig waren.

Seit Dezember 2019 wird es von Frank Slootman geleitet, der zuvor für ServiceNow (WKN: A1JX4P) als Vorstand aktiv war. Seit Gründung hat Snowflake über verschiedene Venture-Capital-Firmen etwa 1,6 Mrd. US-Dollar eingesammelt.

Foolishes Fazit

Snowflake überzeugt vor allem mit seinem starken Wachstum und seinen weiteren Perspektiven. Dennoch stellt die Investition für Berkshire Hathaway nur ein sehr kleines Investment dar.

Warren Buffetts letztes IPO-Investment war für 340,8 Mio. US-Dollar und zum Kurs von 24 US-Dollar der brasilianische E-Commerce- und digitale Zahlungsdienstleister StoneCo (WKN: A2N7XN). Aktuell notiert diese Aktie bei 52,31 US-Dollar, was für Berkshire eine Wertsteigerung auf 742,8 US-Dollar (10.09.2020) bedeutet.

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Christof Welzel besitzt Berkshire Hathaway-Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Adobe Systems, Amazon, Berkshire Hathaway (B-Aktien), Lululemon Athletica, Microsoft, Netflix, Salesforce.com und ServiceNow, Inc. und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon, Long Januar 2021 $85 Calls und Short January 2021 $115 Call auf Microsoft, Short September 2020 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool besitzt Aktien von Stoneco Ltd.

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