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Warren Buffett hat 2020 2 vermeintlich große Fehler gemacht

Warren Buffett und Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) stehen auch weiterhin im Mittelpunkt des medialen Fokus. Seine jüngsten Investitionen werden konsequent kommentiert. Doch auch der gewaltige Cashberg ist und bleibt ein Thema. Wobei das Orakel von Omaha in letzter Zeit mehr und mehr Verwendung für das Liquiditätspolster findet.

Hat Buffett bei Berkshire Hathaway in diesem Jahr denn alles richtig gemacht? Im Nachhinein zeigt sich: Nein, eigentlich nicht. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die zwei vermeintlich großen Fehler, die Investoren dem Starinvestor nachsagen. Sowie auch darauf, welchen Kontext man dabei berücksichtigen sollte.

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1. Warren Buffett hat den Crash verpasst!

Ein erster, großer Fehler, den Warren Buffett recht offensichtlich im Jahre 2020 begangen hat, ist das Verpassen des Börsencrashs gewesen. Im Februar und bis Mitte März korrigierten viele der globalen Börsen um bis zu 40 %. Das könnte eine Chance gewesen sein, die man als Investor lediglich einmal pro Dekade erhält. Warren Buffett hat in dieser Zeit jedoch seine Schäfchen trocken gehalten.

Viel schlimmer: Das Orakel von Omaha hat sich sogar in dieser schwierigen Zeit von einigen Beteiligungen getrennt. Insbesondere die Anteile an den Fluggesellschaften sind zu einem im jetzigen Vergleich eher ungünstigen Zeitpunkt verkauft worden. Das verschlechtert die Sichtweise noch, zumal sich inzwischen zeigt: Der Crash wäre wirklich eher eine Kaufchance gewesen.

Allerdings sollten wir, trotz der günstigen Gelegenheit und des Verzichts von Warren Buffett, günstig zu kaufen, eine Sache bedenken: Warren Buffett ist eben nicht bloß Investor, sondern auch Unternehmer und muss unternehmerisch denken. Mit über 130 Mrd. US-Dollar in Cash wäre ein starkes Finanzpolster da gewesen. Allerdings hat Buffett erklärt, dass er die Risiken im Versicherungs- und Rückversicherungsbereich nicht abschätzen könne. Das ist zumindest eine Erklärung, weshalb Buffett zunächst die Füße still gehalten hat. Auch wenn ihn das ordentlich Rendite kostete.

2. Warren Buffett hat sein Portfolio stark konzentriert

Ein zweiter Fehler, der möglicherweise bis heute anhält, ist die starke Konzentration im Portfolio von Berkshire Hathaway. Allein von Apple hält Buffett jetzt einen Anteil von ca. 130 Mrd. US-Dollar (zumindest bis vor der Korrektur). Gemessen an einem Gesamtwert des börsennotierten Portfolios von zwischenzeitlich 250 Mrd. US-Dollar kam der Kultkonzern aus Cupertino auf eine Gewichtung von ca. der Hälfte. Wie gesagt: Gemessen am börsennotierten Portfolio.

Warren Buffett ist ein Fan von konzentrierten Investitionen und sagt, dass eine zu große Diversifikation etwas für Investoren ist, die nicht wissen, was sie tun. Und zugegebenermaßen ist Apple inzwischen zum Zugpferd geworden, was Wertzuwächse im Portfolio angeht. Das hat inzwischen jedoch trotzdem dazu geführt, dass der Apple-Anteil ein Risiko ist. Allen voran zum jetzigen Zeitpunkt ein Bewertungsrisiko.

Doch auch hierfür gibt es eine Erklärung: Warren Buffett sieht die Investitionen in Apple nicht mehr bloß als Beteiligung an. Nein, sondern die Beteiligung als eigenständigen Geschäftsbereich im Berkshire-Hathaway-Konglomerat. Das mag einen größeren Fokus erklären, zumal Buffett sich bereits dahin gehend geäußert hat, dass Apple für ihn das beste Unternehmen ist, das er kenne.

Fehler und Risiken? Bedenke das Folgende!

Warren Buffett hat daher möglicherweise zwei größere Fehler gemacht: Zum einen das Nichtnutzen des Crashs und die Konzentration, was die Apple-Beteiligungen angeht. Doch bedenke: Das Orakel von Omaha hat nicht den Anspruch, perfekt zu sein. Nein, sondern er selbst hat in einem Zitat mal gesagt, dass man nur wenige Dinge richtig machen muss, solange man nicht allzu viele Dinge falsch macht. Trotz der Fehler und mit dem erweiterten Kontext können wir dem Orakel von Omaha das wohl weiterhin bescheinigen.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short September 2020 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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