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Royal Dutch Shell, BP & Co.: OPEC+ & US-Öl – trübt sich der Ölmarkt weiter ein?

Foto: Getty Images

Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S), BP (WKN: 850517) und Co. sind weiterhin stark abhängig von den Ölpreisen. In den letzten Tagen ist es mit den Notierungen von Brent und WTI teilweise recht deutlich bergab gegangen. Derzeit notieren die zwei viel beachteten Ölsorten auf einem Kursniveau von unter 40 US-Dollar je Fass.

Das wiederum könnte mit den aktuellen Entwicklungen im Markt zusammenhängen. Insbesondere die OPEC+ und auch das US-Öl stehen dabei im Fokus. Sowie die generelle Frage: Trüben sich die Aussichten im Markt weiter ein?

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Eine Frage, die wir mit Blick auf derzeitige Sachverhalte einmal überprüfen wollen. Und natürlich auch mit Blick darauf, was für Ölkonzerne relevant ist und was für eine nachhaltige Trendwende notwendig wäre.

Ölmarkt: OPEC+ und US-Öl im Blick!

Wie wir mit Blick auf aktuelle Meldungen erkennen können, existieren momentan wieder ein paar Belastungsfaktoren, die die Preise von Brent und WTI drücken. Zum einen wäre da beispielsweise eine erneut steigende US-Produktion. Beziehungsweise ein Indikator, der auf eine solche hindeutet.

In den USA ist zuletzt die Anzahl aktiver Bohrlöcher auf 181 gestiegen. Noch vor wenigen Wochen erreichte dieser Wert einen Tiefststand von ca. 172 Bohrlöchern, was für ein sinkendes Angebot aus den USA gesprochen hat. Und zugegebenermaßen befindet sich die Anzahl weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Allerdings zeigt der Trend, dass die Produktion in den USA womöglich wieder steigen könnte.

Des Weiteren hat OPEC+-Mitglied Saudi-Arabien den Preis für Öl zur Lieferung im Oktober gesenkt. Das wiederum spricht dafür, dass das Angebot weiterhin sehr hoch ist und die Nachfrage gering. Beziehungsweise, auch mit den Förderungen aus den USA deutet derzeit vieles darauf hin, dass der Markt über ein Überangebot verfügt, das teilweise nicht abgenommen werden kann. Die Notierungen von Brent und WTI scheinen bei einem Preisniveau von 40 US-Dollar plus/minus ein paar US-Dollar weitgehend gedeckelt zu sein. Angebotsseitig scheint das Maximale herausgeholt worden zu sein.

Es geht um die Nachfrage

Für Ölkonzerne wie Royal Dutch Shell und BP zeigt sich damit immer mehr: Die aktuellen Zeiten sind weiterhin als schwierig einzustufen. Es hat zwar kurzfristig Zeitpunkte gegeben, die mal etwas besser hinsichtlich der Preisentwicklung gewesen sind. Tatsächlich notierte das Barrel Brent jetzt lange Zeit über der Marke von 40 US-Dollar. Trotzdem ist der Markt schwierig und selbst ein Preisniveau von 40 US-Dollar pro Barrel kaum ausreichen, um dicke Gewinne einzufahren.

Der Ölmarkt befindet sich in einer nicht ausgeglichenen Marktphase. Angebotsseitig wird zwar reguliert. Allerdings dürfte erst eine höhere Nachfrage zu einer Bereinigung des Marktes sorgen. Wobei die Konjunktur und die Auswirkungen des Coronavirus dazu führen dürften, dass die Nachfrageerholung noch ein wenig auf sich warten lässt.

Für Investoren im Ölmarkt heißt das wiederum: Es dürfte schwierig und volatil bleiben. Mit der Entwicklung der Nachfrage gibt es jedoch einen Indikator, der auf einen Turnaround hindeuten kann.

Schwierig, schwierig …

Für Royal Dutch Shell, BP und Co. heißt das: Das Marktumfeld bleibt zunächst rau und die Quartalszahlen dürften weiterhin durchwachsen ausfallen. Die Bewertungen erscheinen zwar günstig. Allerdings sollten Foolishe Investoren überlegen, ob Öl-Aktien in Anbetracht der letzten Jahre noch attraktiv sind. Oder jetzt, auch mit den Dividendenkürzungen, vielleicht ihren Charme verloren haben.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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