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Nikola-Chef Trevor Milton verschenkt Aktien

Nikola (WKN: A2P4A9) ist mit Sicherheit eines der spannendsten Unternehmen, das dieses Jahr an die Börse gegangen ist. Regelmäßig sorgt das Unternehmen seitdem für Schlagzeilen. Nikola möchte die weltweite Transportindustrie verändern. Sie entwickeln und stellen emissionsfreie Fahrzeuge auf elektrischer und wasserstoffbetriebener Basis her. Damit schlägt man direkt eine Kerbe in einen Trend, der vor allem seit dem letzten Jahr so richtig ins Rollen geraten ist.

Neben Fahrzeugen spielen Antriebsstränge für Elektrofahrzeuge, Fahrzeugkomponenten und Energiespeichersysteme eine wichtige Rolle im Unternehmen. Mit einer ganzheitlichen Infrastruktur für Wasserstofftankstellen möchte Nikola die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des Handelns, wie wir es heute kennen, revolutionieren.

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In der Theorie kann Nikola definitiv mit seinen Ambitionen punkten. Auch Executive Chairman Trevor Milton weiß sich und sein Unternehmen gekonnt zu inszenieren. Immer wieder fällt er durch sein Vorgehen auf Twitter auf. Praktisch gesehen ist die Nikola-Aktie eher eine heiße Wette, da fundamental noch keine wesentlichen Erfolge erzielt werden. Dennoch ist dem Unternehmen wieder einmal eine Schlagzeile sicher.

Nikola-Chef Trevor Milton verschenkt Aktien

Wie aus einer Pressemitteilung von Nikola hervorgeht, verschenkt Trevor Milton etwas mehr als 6 Mio. Optionen auf Stammaktien. Diese Optionen werden dabei Mitarbeitern des Unternehmens gewährt – und zwar direkt aus Miltons persönlichem Besitz. Es werden keine neuen Optionen oder Stammaktien ausgegeben, sondern die Schenkung erfolgt aus den bestehenden Beständen. Daher erfolgt ebenfalls keine Verwässerung der gegenwärtig ausstehenden Aktien.

Nikola selbst gibt an, dass der Aktienwert der Optionen bei etwa 233 Mio. US-Dollar liegt. Es erfolgt weiter keine monetäre Gegenleistung für die Schenkung, lediglich eine Sperrfrist ist einzuhalten. Trevor Milton sagt zu dieser Aktion selbst (frei übersetzt):

Als wir dieses Unternehmen aus meinem Keller heraus gegründet haben, waren unsere Erfolgschancen ziemlich gering.

Und weiter äußerte er sich wie folgt dazu:

Ich versprach diesen ersten wagemutigen Mitarbeitern, dass ich mich eines Tages um sie kümmern würde. Heute halte ich dieses Versprechen ein und liefere über sechs Millionen Aktien an die ursprünglichen Mitarbeiter, die den Job angenommen und ihre Karriere aufgrund einer weit hergeholten Idee riskiert haben. Sie haben es verdient und mir geholfen, das zu werden, was ich heute bin. Ich bin ihnen ewig dankbar.

Und weiter?

Für viele mag diese Information nicht so interessant klingen. Ich jedoch finde, dass es etwas mehr Aufschluss über Trevor Milton und sein Mindset gibt. Zum einen ist es ein Indiz dafür, dass ihm gute Arbeit, Loyalität und der Erfolg des Unternehmens wichtiger sind als eigene monetäre Vorteile. Da uns Fools ein großartiges Management wichtig ist, wäre das zumindest ein Punkt mehr für Trevor Milton. Zum anderen bestärkt das seine Aussagen, dass Nikola Erfolg haben wird, insofern, weil er seinen Aktionären damit auch mit einer Handlung (nicht nur mit Worten) zeigt, wie sehr er hinter seinem Unternehmen und seinem Team steht.

Das allein macht natürlich keinen Grund für oder gegen eine Investition aus, aber es ist ein weiterer Punkt, den ich bei meinen weiteren Beobachtungen berücksichtigen werde. Die Zukunft wird zeigen, wie innovativ die Produkte von Nikola wirklich sind, und vor allem, ob das Geschäftsmodell von Nikola auch tatsächlich Erfolg haben kann. Für mich ist Nikola noch keine Investition, aber auf jeden Fall ein interessanter Kandidat für die Watchlist.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Twitter. 

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