The Motley Fool

3 Aktien, in die du jetzt 2.000 Euro investieren solltest

Wir befinden uns in einem der volatilsten Jahre der Geschichte. Der S&P 500 ist im ersten Quartal so schnell wie noch nie abgerutscht. Darauf folgte in den vergangenen fünf Monaten die schnellste Rallye auf neue Höchststände.

Trotz dieser Volatilität, die eine Reihe von Anlegern verunsichert hat, ist dies eigentlich eine gute Sache. Denn der Aktienmarkt zeigt, dass er am Ende einfach immer steigt. Das bedeutet, dass sich jede frühere Börsenkorrektur oder Baisse als eine ausgezeichnete Kaufgelegenheit für Investoren erwiesen hat.

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Nur kann jederzeit der perfekte Zeitpunkt sein, sein Geld anzulegen. Man muss eben langfristig denken. 2.000 Euro auf der hohen Kante reichen bereits, um sie in die folgenden drei starken Aktien zu investieren.

Mastercard

Im Finanzsektor ist Mastercard (WKN: A0F602) durchaus interessant. Die Aktien sind in den letzten zehn Jahren um fast 1.700 % gestiegen, bieten aber geduldigen Anlegern immer noch unglaubliche Vorteile.

Das Gute am Mastercard-Modell besteht aus drei Teilen. Erstens ist Mastercard kein Kreditgeber. Stattdessen fungiert man lediglich als Zahlungsdienstleister für Kredit- und Debit-Transaktionen. Das bedeutet zwar, dass sie in einer wachsenden Wirtschaft nicht in der Lage ist, von Zinseinnahmen und Händlergebühren zu profitieren. Es stellt aber auch sicher, dass das Unternehmen in Rezessionen nicht direkt Kreditausfällen ausgesetzt ist. Das ist ein Hauptgrund dafür, dass die Gewinnmarge von Mastercard regelmäßig bei etwa 45 % liegt.

Zweitens ist Mastercard ein Geschäftsmodell, das es einem erlaubt, auf das Wohlergehen der US-amerikanischen und der Weltwirtschaft zu setzen. Auch wenn Rezessionen ein unvermeidlicher Teil des Wirtschaftszyklus sind, wachsen die Volkswirtschaften in der Regel doch. Dadurch können die Umsätze und Gewinne von Mastercard über Jahre hinweg wachsen. Und als zusätzlicher Bonus hält Mastercard den zweithöchsten Anteil am Einkaufsvolumen des Kreditkartennetzes auf dem wichtigen US-Markt.

Drittens und letztens hat Mastercard immer noch jede Menge Wachstum vor sich. Da mehr als 80 % der weltweiten Transaktionen immer noch in bar abgewickelt werden, hat Mastercard eine außergewöhnliche Chance. In Südostasien, im Nahen Osten und in Afrika besteht für Mastercard noch viel Gelegenheit zu wachsen.

Intuitive Surgical

Eine weitere starke Aktie für langfristig orientierte Anlager ist der Chirurgiesystem-Entwickler Intuitive Surgical (WKN: 888024).

Eines der erstaunlichsten Dinge an Intuitive Surgical ist die dominierende Präsenz des Unternehmens im Bereich der Roboter-Chirurgie. Bis zum Quartalsende im Juni waren weltweit 5.764 der Da-Vinci-Chirurgiesysteme installiert. Das ist weit mehr als jeder seiner Wettbewerber zusammengenommen. Damit ist das Da-Vinci-System de facto die erste Wahl für Krankenhäuser und chirurgische Praxen, und die Sorge um die Abwanderung von Kunden ist praktisch ausgeschlossen.

Der vielleicht verlockendste Aspekt von Intuitive Surgical ist, dass es sich um ein Geschäft handelt, das nach einem etablierten Prinzip funktioniert. Das Da-Vinci-System des Unternehmens ist zwar kostspielig (0,5 bis 2,5 Millionen USD pro System), erzielt aber aufgrund seiner komplizierten Bauweise nur mittelmäßige Gewinnspannen. Wo das Unternehmen den Großteil seiner Marge erwirtschaftet, ist der Verkauf von Instrumenten und Zubehör bei jedem Verfahren sowie die regelmäßige Wartung der installierten Systeme.

Eine zweistellige Wachstumsrate ist hier eine sehr realistische Erwartung für das gesamte Jahrzehnt, wenn nicht sogar noch länger.

NextEra Energy

Am Ende haben wir einen Stromversorger. Ich weiß, es mag seltsam klingen, aber NextEra Energy (WKN: A1CZ4H) bietet alles, was sich Anleger von einer starken Aktie wünschen können.

Die offensichtlichste Verlockung von Versorgungsaktien ist das hohe Maß an Vorhersehbarkeit der Nachfrage. Wer ein Haus besitzt oder mietet, benötigt grundlegende Versorgungsleistungen wie Strom oder Erdgas und Wasser. Unabhängig davon, wie gut oder schlecht die Wirtschaft läuft, ändert sich die Nachfrage nicht großartig. Diese Vorhersehbarkeit spielt eine Schlüsselrolle bei der Entscheidung der Versorgungsunternehmen, wie viel Geld sie für Investitionsprojekte ausgeben wollen.

Was NextEra Energy jedoch auszeichnet, ist die Konzentration des Unternehmens auf erneuerbare Energien. Kein Stromversorger erzeugt mehr Kapazität aus Sonne oder Wind als NextEra. Auf der anderen Seite sind dies kostspielige Vorabinvestitionen. Aber die langfristige Rentabilität liegt auf der Hand. Die Energieerzeugungskosten von NextEra dürften deutlich unter denen seiner Konkurrenten liegen. Das wiederum dürfte zu einem überragenden Gewinnwachstum in einem ansonsten langsam wachsenden Sektor führen.

Es schadet auch nicht, dass die US-Notenbank die Kreditzinsen auf rekordverdächtig niedrigem Niveau halten will. Sollte NextEra weiterhin aggressiv in Solar- und Windprojekte investieren, wird es in der Lage sein, dies zu minimalen Zinsen zu tun.

Hinzu kommt, dass der traditionelle Elektrobetrieb von NextEra reguliert ist. Das bedeutet, dass das Unternehmen die Tarife für seine Kunden nicht ohne die Zustimmung einer staatlichen Versorgungskommission erhöhen kann. Mag wie ein Hindernis klingen, ist aber eine gute Nachricht. Es bedeutet nämlich, dass NextEra keinen potenziell volatilen Großhandelspreisen für Strom ausgesetzt ist.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Intuitive Surgical und Mastercard und empfiehlt Aktien von NextEra Energy. Sean Williams besitzt Aktien von Intuitive Surgical und Mastercard. Dieser Artikel erschien am 31.8.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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