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3 solide Corona-Aktien mit Langzeiteffekt

Wenn es um Corona-Aktien geht, dann stürzen sich Anleger im Moment entweder auf Biotech oder Cloud. Doch vielfach dürfte Ernüchterung eintreten, sobald die Aufregung rund um COVID-19 sich legt. Anders sieht es voraussichtlich bei den folgenden drei Aktien aus.

Dr. Hönle (WKN: 515710), Henkel (WKN: 604843) und Stratec (WKN: 728900) werden sich vielleicht nicht innerhalb von Monaten vervielfachen. Allerdings könnte sich ihr Wachstumspfad nun nachhaltig nach oben biegen. Lies hier, was die drei Unternehmen mit COVID-19 zu tun haben und warum ich glaube, dass sie auf Jahre hinaus davon profitieren werden.

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Dr. Hönle strahlt die Viren weg

Lange Zeit tappten Virologen und andere Experten ziemlich im Dunkeln, wie genau die Übertragungswege des Coronavirus aussehen. Geht es nur um die Tröpfchen, die beim Husten und Nießen entstehen und schnell herunterfallen – oder spielen auch feinere Aerosole eine Rolle, die lange herumschweben? Kann man gar ohne Symptome beim Sprechen jemanden anstecken?

Noch immer wird leidenschaftlich über die Details gestritten. Klar ist jedoch, dass viele Leute auf engem Raum innerhalb von Gebäuden einen gefährlichen Infektionsherd darstellen. Je mehr und je lauter gesprochen wird und je weniger Luftaustausch stattfindet, desto schneller steigt die Virenlast.

Wenn wir uns also einigermaßen sorgenfrei für ein Businessmeeting zusammensetzen, in einer engen Werkhalle arbeiten oder in ein Restaurant gehen wollen, dann sollten wir uns auf ein hygienisches Raumklima verlassen können. Genau dafür hat Dr. Hönle passgenaue Lösungen entwickelt. Als innovativer Spezialist für Ultraviolett-Technik hat er im Laufe des Jahres eine ganze Reihe von Desinfektionssäulen und Umluftentkeimungsgeräten entwickelt, die zum Teil mit smarten Features ausgestattet sind und über gute Leistungsdaten verfügen.

UV-Desinfektion gilt als ideale Ergänzung zur chemischen Reinigung. Schädliche Keime aller Art auf Oberflächen werden damit wirksam abgetötet. Gleichzeitig können Aerosole unschädlich gemacht werden. Dr. Hönle berichtet von einer großen Nachfrage und längeren Lieferzeiten. Das bedeutet, dass die Geräte zu guten Preisen abgesetzt werden können, die kurzfristig zum Gewinn beitragen.

Mittel- bis langfristig wird Dr. Hönle dann vom Ersatzteilgeschäft profitieren. Schließlich laufen die Geräte täglich stundenlang oder sogar rund um die Uhr, während die eingesetzten UV-Lampen nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Auch die Verfügbarkeit einer Coronavirus-Impfung dürfte den Trend kaum ausbremsen. Schließlich ist auch etwa die normale Grippe schon lästig genug, um Mitarbeiter und Kunden vor ihnen schützen zu wollen.

Henkel spült die Viren runter

Sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Coronaviren in den Mund- und Rachenraum gelangen, dann muss man nicht lediglich auf sein Immunsystem hoffen. Seit Beginn der Pandemie werden in sozialen Netzen unter der Hand Tipps zur Vorbeugung herumgereicht, darunter auch regelmäßiges Gurgeln mit desinfizierenden Lösungen. Während sich vieles andere wohl als ziemlicher Unsinn entpuppt hat, werden Mundspülungen aktuell auch in Fachkreisen ernst genommen.

Forscher der Ruhr-Universität Bochum sind in umfangreichen Tests kürzlich zum Schluss gekommen, dass Mundspülungen zumindest kurzzeitig die Viruslast senken und somit das Übertragungsrisiko senken. Seit Juli läuft auch in Iran eine klinische Studie zu diesem Thema.

Aus den Ergebnissen folgt nicht nur, dass die Popularität der Mittel im familiären Bereich zunehmen könnte, sondern auch, dass der Einsatz möglicherweise in vielen Situationen zur Routine wird. Ich denke beispielsweise an Schüler, die den Klassenraum betreten oder allgemein Patienten vor einer Untersuchung.

Nun ist es so, dass bekannte Mundspülmarken wie Listerine oder Colgate zu großen Konzernen gehören. Auch bei Henkel spielt Theramed nicht die Hauptrolle. Allerdings könnte das 2-in-1-Format ein Erfolgsrezept unter den gegebenen Umständen sein. Außerdem profitiert Henkel mit seinen Reinigern und Seifen vielseitig von den neuen Hygieneanforderungen. Egal ob Viren und Keime von Kleidung, Oberflächen oder Händen gespült werden sollen, der Konzern hat immer eine passende Lösung parat.

Werden die Menschen nach dem Abklingen der Pandemie wieder zu den alten Gewohnheiten zurückkehren und die regelmäßige Infektion samt mehrtägigem Arbeitsausfall riskieren? Ein Teil bestimmt. Doch insgesamt denke ich, dass der Bewusstseinswandel dank der massiven Medienbeschallung rund um das Thema Hygiene ganze Generationen prägen wird. Das spült Henkel in die Karten.

Stratec spürt die Viren auf

Wie auch immer: Nach der Pandemie ist vor der Pandemie, das wusste schon Sepp Herberger. Deshalb erwarte ich, dass die aktuell hohen Investitionen in Laborinfrastruktur weltweit nicht einbrechen werden. Vielmehr wird aktuell vielerorts die Grundlage für leistungsfähige Labordienstleistungen gelegt. Gerade im ländlichen Raum oder auf der Südhalbkugel waren Labors bisher dünn gesät und wenn, dann oft schlecht ausgestattet.

In diesem Jahr wurde hingegen vielerorts im Schnellverfahren Testinfrastruktur mit modernen Geräten eingerichtet. Die Mitarbeiter lernen dabei schnell hinzu und erkennen die Möglichkeiten, die sich mit automatisierten Prozessen ergeben. Ich gehe deshalb davon aus, dass hier ein Trend losgetreten wurde, der sehr lange anhalten wird, unabhängig von Pandemien wie COVID-19.

Ein Spezialist für automatisierte Laborprozessen ist Stratec. Das Unternehmen aus Birkenfeld arbeitet mit den meisten großen Labortechnikmarken zusammen, um maßgeschneiderte Geräte zu entwickeln und zu montieren. Stratec verfügt dabei über jede Menge patentgeschütztes Know-how rund um Sensorik, Prozess- und Dosiertechnik. Mit der wachsenden installierten Basis in Arztpraxen, Kliniken und Labors eröffnen sich auch zunehmend Chancen mit Verbrauchsmaterialien.

Bei polymerbasierten „Smart Consumables“, die dank ihrer ausgefeilten Strukturen und Sensorchips für eine besonders unkomplizierte Anwendung sorgen, sieht sich Stratec sogar als Technologie- und Marktführer. Noch bringt das Geschäft nicht die großen Profite, doch das könnte sich zukünftig ändern. Das Management zeigt sich zuversichtlich, dass sich daraus ein starkes Standbein entwickelt.

Corona-Aktien sind mehr als Cloud und Biotech

Diese Pandemie wird unsere Gewohnheiten dauerhaft verändern, davon bin ich überzeugt. Noch lange, nachdem wir alle unsere Impfung bekommen haben, werden Büroarbeiter hygienische Luft einfordern, Schulen auf Handhygiene pochen und Labors ihr Leistungsspektrum ausweiten. Diese Prozesse laufen auf globaler Ebene ab und dürften die Geschäfte passender Lieferanten antreiben.

Mit Dr. Hönle, Henkel und Stratec habe ich drei Ideen vorgestellt, die sich ein Kuchenstück davon abschneiden werden.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Dr.Hönle.

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