The Motley Fool

Ich habe mich gerade für ein Robinhood-Konto mit 100 US-Dollar angemeldet und das habe ich dabei gelernt

Robin Hood (der Gesetzlose) war in aller Munde. Der Sherwood Forest war mit Steckbriefen von ihm übersäht.

Das ist jedoch nichts im Vergleich zu dem Umfang der Berichterstattung, die Robinhood (die Trading-App) in den letzten drei Monaten erhalten hat. Eine Suche in den letzten Nachrichten nach dem Begriff „Robinhood-Investoren“ ergibt mehr als 13.000 Treffer.

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Ich war fasziniert von all dem Hype – und der Kritik. Also beschloss ich, mit 100 US-Dollar und einem iPhone bewaffnet, Robinhood selbst zu erleben.

Es folgt, was ich herausgefunden habe.

Die Mystik

Bis zu diesem Sommer war alles, was ich über Robinhood wusste, dass es eine app-basierte Handelsplattform war, die keine Handelsgebühren verlangte und junge Leute zum Investieren verführte.

Großartig! Hier bei The Motley Fool begrüßen wir es, wenn die Leute anfangen, solange sie noch jung sind. Wir glauben auch, dass du mit den richtigen Werkzeugen dein eigenes Geld wahrscheinlich genauso gut verwalten kannst wie ein sogenannter „professioneller“ Vermögensverwalter.

Aber die Themen von Robinhood-Investoren, die Aktien von bankrotten Unternehmen und andere riskante Investitionen kauften, haben mich dazu veranlasst, mich zu fragen, ob es vielleicht etwas zu wenige Hindernisse für Investitionen mit Robinhood gab. Zumindest ging das Herunterladen der App schnell und schmerzlos vonstatten. Also holte ich sie mir auf mein Telefon und begann mit der Erkundung.

Willkommen in der wunderbaren Welt des Papierkrams

Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich erwartet habe (vielleicht animiertes Konfetti?), aber was ich beim Öffnen der App fand, war… ein ziemlich typischer Kontoeinrichtungsprozess. Es dauerte etwa 45 Minuten, aber ich fühlte mich verpflichtet, jedes einzelne Wort des Kleingedruckten zu lesen. (Jedes. Einzelne. Wort. Das habe ich für dich getan. Gern geschehen.)

Hätte ich alles überflogen (was du nie tun solltest… aber wahrscheinlich tust du es trotzdem), hätte ich etwa zehn Minuten gebraucht, um den Einrichtungsvorgang von Anfang bis Ende abzuschließen. Es war praktisch identisch mit dem Prozess der Einrichtung eines Brokerage-Kontos bei TD Ameritade oder Vanguard: Ich gab meine persönlichen Daten ein, verknüpfte mein Bankkonto und bestätigte, dass ich kein Terrorist oder Geldwäscher bin.

Das einzig Andere war, dass Robinhood eine Gratisaktie für die Einrichtung eines Kontos anbot. Bonus!!!! (Eigentlich nicht so sehr: mehr dazu in einem zukünftigen Artikel)

Du bist auf dich allein gestellt

Ein Haftungsausschluss, der immer wieder im Kleingedruckten auftauchte, war, dass Robinhood „Aktien nicht empfiehlt“. Sicher, das ist Standard für ein selbstverwaltetes Maklerkonto. Aber Robinhood wollte wirklich sicherstellen, dass ich verstehe, dass Robinhood keine Aktien empfiehlt. Ich meine, ernsthaft, das muss mindestens ein Dutzend Mal gesagt worden sein.

Nicht nur, dass Robinhood keine Aktien empfiehlt, die App gibt dir auch keinerlei Anweisungen, wenn es darum geht, tatsächlich zu investieren. Ich habe fünf Minuten lang in dieser App herumgeschnüffelt, bevor ich zusammengebrochen bin und gegoogelt habe, wie man eine Aktie kaufen kann, weil es auf dem Armaturenbrett keine Schaltfläche „Aktien kaufen“ oder „Handeln“ gab.

Es stellte sich heraus, dass du die Seite mit der gewünschten Aktie besuchen musst, und dann bekommst du die Option zum Kauf. Dann gibt es keine Probleme mehr. Aber es gibt eine Menge Dinge, die Anfänger nicht wissen und die Robinhood nicht unbedingt erklärt.

Das Urteil

Mein erster Eindruck: Robinhood ist… gut.

Als Handelsplattform tut sie das, was sie machen muss: Sie ermöglicht dir den Handel mit Aktien (auch mit Kryptowährungen, ETFs und Optionen!). Aber es ist nicht das intuitivste App-Design. Und sie verfügt nicht über die soliden Analyse-Tools, die einige Brokerhäuser anbieten.

Die App bietet definitiv nicht viel Anleitung für den Anfänger. Es gibt eine sehr gut geschriebene Fibel über „Grundlagen des Investierens“… wenn du sie finden kannst (tippe in der App auf das Personensymbol unten rechts, dann auf die Menüleisten oben rechts, dann auf „Hilfe“, dann auf „Hilfe-Center“, dann wieder auf die Menüleisten oben rechts, dann auf „Lernen“ und scrolle nach unten. Habe ich erwähnt, dass es nicht sehr intuitiv ist?)

Deshalb sind Ressourcen wie The Motley Fool so wichtig. Zu wissen, welche Aktien man kaufen sollte – und welche nicht – ist genauso wichtig wie die Möglichkeit, sie kaufen zu können. Robinhood bietet letzteres, aber Anleger müssen vor dem Kauf ihre Nachforschungen anstellen, und eine vertrauenswürdige Quelle wie The Fool ist entscheidend, damit diese Nachforschungen auch etwas bringen.

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Dieser Artikel wurde von John Bromels auf Englisch verfasst und am 23.08.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

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