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Dieser Ölkonzern zahlt jetzt (noch) 8,5 % Dividende

Foto: The Motley Fool.

Der fallende Ölpreis hat in diesem Jahr einige prominente Dividendenzahler zu drastischen Sparmaßnahmen gezwungen. BP (WKN: 850517) und Shell (WKN: A0D94M) mussten ihre Dividendenzahlungen drastisch kürzen, um die Kapitalbasis zu schonen. ExxonMobil (WKN: 852549) hält die Auszahlung an seine Aktionäre dagegen noch konstant.

Zu Beginn des Jahres war die Welt für die Konzerne noch in Ordnung. Damals kostete ein Fass Öl noch mehr als 60 Dollar. Aber durch die COVID-Krise ist die weltweite Ölnachfrage drastisch eingebrochen. Dadurch ist der Preis im April sogar in den negativen Bereich gefallen. Man wurde also dafür bezahlt, den Produzenten das Öl abzunehmen! Von diesem kurzen Schock hat sich der Rohstoffpreis aber wieder etwas erholt. Derzeit wechselt ein Fass Öl der Sorte West Texas Intermediate für 42,67 Dollar (Stand: 24.08.2020, relevant für alle Kurse) den Besitzer.

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Exxon widersetzt sich dem Trend

ExxonMobil (WKN: 852549) scheint sich dem Trend noch zu widersetzen. Aktuell zahlt Exxon je Aktie und Quartal 0,87 Dollar. Das ergibt fast 16 Mrd. Dollar im Jahr. Aktuell kostet eine Exxon-Aktie 42,42 Dollar. Würde man die Aktie jetzt kaufen, könnte man sich über eine Dividendenrendite von 8,5 % freuen. Nur wird sie wahrscheinlich nicht mehr lange auf diesem Niveau gehalten werden können.

Da der Ölpreis im letzten Jahr nicht viel höher lag als heute, hat die Bilanz des Konzerns erheblich gelitten. Denn die hohe Dividende ist quasi ein Relikt aus Zeiten, in denen der Ölpreis jenseits von 100 Dollar lag. Damals war Exxon noch das wertvollste Unternehmen der Welt und hat Gewinnrekorde aufgestellt.

Sollte der Ölpreis also nicht in nächster Zeit deutlich ansteigen, wird Exxon dieses Dividendenniveau nicht mehr lange durchhalten können. Bereits jetzt werden die Auszahlungen im Wesentlichen über die Aufnahme neuer Kredite finanziert. Die Verschuldung hat sich innerhalb der letzten zwölf Monate von 45 Mrd. auf 69,5 Mrd. Dollar erhöht. Das ist sogar noch mehr, als an Dividenden ausgeschüttet wurde. Das Geschäft wirft also aktuell nicht mal mehr genug Geld ab, um die Investitionen zu finanzieren.

Möchte man sich nicht jeglichen finanziellen Spielraum nehmen, wird um die Verringerung der Ausschüttung kein Weg herumführen. Der Ölpreis liegt inzwischen seit mehreren Jahren auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. Durch die COVID-Krise hat die Nachfrage noch dazu enorm nachgelassen, da kaum Flugzeuge in der Luft sind und die Leute generell weniger reisen. Daher gibt es kaum noch Hoffnung, dass der Ölpreis in den nächsten Jahren wieder steigen könnte.

Verluste bedrohen die Dividende

Wie dringend ein Anstieg des Ölpreises benötigt wird, zeigt ein Blick auf den Gewinn. Im letzten Jahr hat Exxon noch einen Gewinn von 14,3 Mrd. Dollar erzielt. Das ist zwar eine Größenordnung, die man erst mal erreichen muss. Aber für Exxon reicht es gerade einmal aus, um die nötigen Investitionen zu finanzieren. Für die Dividende bleibt genau genommen nichts mehr übrig. Trotzdem werden fast 16 Mrd. Dollar gezahlt.

In der ersten Jahreshälfte hat sich das Bild sogar noch verschlimmert. Aus den 6,3 Mrd. Dollar, die im letzten Jahr in diesem Zeitraum noch als Gewinn übrig geblieben sind, ist in diesem Jahr ein Verlust von 1,7 Mrd. Dollar geworden! Mit jedem weiteren Quartal, in dem der Ölpreis niedrig bleibt, erhöht sich also die Verschuldung des Konzerns. Noch ist das Schuldenniveau zu verkraften, aber sollte der Ölpreis nicht in den kommenden Quartalen deutlich ansteigen, wird sich auch Exxon in die Reihe der Ölkonzerne, die in diesem Jahr ihre Dividendenzahlungen kürzen mussten, einreihen.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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