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3 günstige Tech-Aktien, die jetzt ein Kauf sein könnten

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Foto: Getty Images

Technologieaktien stehen ja in der Regel im Ruf, hoch bewertet zu sein. Denn viele der weltweit höchsten Marktkapitalisierungen sind an Technologieunternehmen gebunden. Wenn also neu gegründete Technologieunternehmen in einer aufstrebenden Branche führend sind, gehen die Kurse nach oben: Jeder hofft auf den großen Cashout am Ende.

Aber nicht jede Tech-Aktie ist überbewertet. Hier sind drei, die übergroße Gewinne verzeichnen könnten, wenn weitere Investoren auf den Geschmack kommen: Amkor Technology (WKN: 911648), Broadcom (WKN: A2JG9Z) und Verizon Communications (WKN: 868402).

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Amkor Technology

Amkor bietet Test- und Verpackungsdienstleistungen für Halbleiterunternehmen an. Auch wenn das Unternehmen nicht flächendeckend bekannt ist, spielt es in der Chipindustrie eine entscheidende Rolle hinter den Kulissen. Smartphones, Fernseher und Datenzentren nutzen alle die Produkte.

Im jüngsten Gewinnbericht vom 27. Juli schien dem Unternehmen Corona nicht viel anhaben zu können. Immerhin stiegen die Verkäufe von Smartphones und Konsumgütern. Diese beiden Segmente machen nun 65 % des Unternehmensumsatzes aus. Amkor prognostiziert weiteres Wachstum, insbesondere im Smartphone-Bereich, da die Kunden auf 5G-Modelle umsteigen. Analysten prognostizieren, dass die Gewinne im laufenden Geschäftsjahr um 102 % steigen werden.

Amkor verdiente im zweiten Quartal 2020 0,23 USD pro Aktie. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von 0,04 USD pro Aktie im Vorjahresquartal.

Die Anleger müssen sich der zyklischen Natur der Aktie bewusst sein. Der Gewinn im zweiten Quartal 2018 betrug 0,14 USD pro Aktie. Die Chipindustrie hat mit Verkaufszyklen zu tun, die zu einer Ebbe und Flut von Gewinnen führen können. Darüber hinaus wird Amkor nahe den Höchstständen gehandelt. Und das könnte die Anleger, die einsteigen wollen, durchaus beunruhigen.

Via YCharts

Amkor wird jedoch zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,6 gehandelt. Das ist etwas mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Fünfjahres-Multiplikators von 22,1. Dies deutet darauf hin, dass die Aktie derzeit günstig zu haben ist.

Darüber hinaus wird der Erfolg von 5G wahrscheinlich zu neuen Verkäufen in Segmenten der Chipindustrie wie zum Beispiel Smartphones führen. Der CEO von Amkor, Giel Rutten, wurde in einer Pressemitteilung des Unternehmens mit den Worten zitiert, das Unternehmen habe in diesem Bereich einen „starken Fußabdruck“. Rutten glaubt auch, dass bestehende Wachstumstreiber und neue Investitionen die Expansion vorantreiben werden.

Obwohl die Aktionäre damit rechnen müssten, dass sie es mit einer zyklischen Aktie zu tun haben, könnten die Amkor-Aktien in naher Zukunft ein beträchtliches Wachstum einfahren.

Broadcom

Broadcom ist durch Übernahmen zu einem der größten Chiphersteller der Welt geworden. Das Unternehmen, das damals Avago hieß, kaufte Broadcom im Jahr 2016, übernahm den Namen und verlegte den Firmensitz von Singapur in die USA.

Broadcom stellt Chips für eine Vielzahl von Anwendungen her. Mit dem Kauf von CA Technologies und der Unternehmenssoftware-Sparte von Symantec wagte das Unternehmen auch den Schritt in den Softwarebereich.

Unternehmenssoftware machte im letzten Quartal fast 30 % des Umsatzes aus. Das Umsatzwachstum dieses Segments von 21 % lag deutlich über der Gesamtumsatzwachstumsrate. Die lag bei 4 %.

Dieses Wachstum hilft Broadcom, die Coronakrise zu überstehen. Die Aktien des Unternehmens erholten sich von einem steilen Rückgang im Februar und März und werden nun nahe ihrer Allzeithochs gehandelt.

Via YCharts

Selbst bei einem Aktienkurs nahe dem Rekordniveau wird die Broadcom-Aktie zum 13,5-Fachen der geschätzten künftigen Gewinne gehandelt. Das liegt deutlich unter dem erwarteten Kurs des S&P 500 von etwa 22. Trotzdem unterscheidet es sich aber nicht wesentlich von den Forward-Multiples der letzten Jahre.

Während die Analysten für dieses Jahr nur ein Gewinnwachstum von 0,8 % prognostizieren, erwarten sie für das Geschäftsjahr 2021 einen Gewinnanstieg von 11,6 %. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Wachstum von Netzwerk-, Speicher-, Deep-Learning-Inferenz-Chips und Software während und nach der COVID-19-Krise stark bleiben wird.  

Darüber hinaus profitieren die Anleger von einer jährlichen Dividende von 13 USD pro Aktie, was beim derzeitigen Aktienkurs eine Rendite von knapp 4 % bedeutet. Diese 13 USD pro Aktie sind 23 % höher als die Auszahlung des letzten Jahres.

Unter diesen Bedingungen können Investoren diese Wachstumsaktie zu einem vernünftigen Preis kaufen. Zudem gibt es die schöne Dividende.

Verizon

Verizon ist zusammen mit AT&T und T-Mobile US eines von drei US-weit tätigen Unternehmen, die 5G-Technologie anbieten werden. Da ein solches Unterfangen Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar bedeutet, wird die Branche wahrscheinlich keine neuen Konkurrenten bekommen. Im Jahr 2019 gab Verizon fast 18 Milliarden USD an Kapitalausgaben aus, wovon ein Großteil in das 5G-Netz investiert wurde.

Viele erwarten, dass die viel schnelleren Geschwindigkeiten von 5G nicht nur die mobile Kommunikation, sondern auch Industrien von Textilien bis hin zur Landwirtschaft grundlegend verändern werden. Daher weiß niemand, wie sehr 5G letztlich dem Unternehmen und seinen Konkurrenten zugutekommen wird. Je mehr Bedarf die Gesellschaft an 5G hat, desto besser werden Verizon und seine Mitbewerber jedoch wahrscheinlich abschneiden.

Für Investoren, die Wachstum und Dividende verlangen, ist Verizon eine sinnvolle Wahl. Der Wert der Aktie hat sich in den letzten zehn Jahren ungefähr verdoppelt, weit vor dem Kurswachstum von AT&T. Während T-Mobile mehr Wachstum verzeichnete, bietet Verizon etwas, was T-Mobile nicht bietet: eine Dividende. Diese Ausschüttung, 2,46 USD pro Aktie für dieses Jahr, ergibt beim aktuellen Aktienkurs etwa 4,2 %. Außerdem ist die Dividende seit 2007 jedes Jahr gestiegen.

via YCharts

Darüber hinaus weist das Unternehmen ein KGV von etwa 12,2 auf, was naheliegend ist: Die Analysten prognostizieren für die nahe Zukunft nur ein geringes Gewinnwachstum.

Die Zukunft der Kommunikation scheint jedoch an 5G gebunden zu sein. Da Verizon einer von nur drei Anbietern ist, wird das Unternehmen in einer wichtigen Branche über eine Oligopolmacht verfügen.

Da 5G dann weitere Innovationen ermöglicht, könnte der Aktienkurs bald deutlich steigen.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Broadcom Ltd, T-Mobile US und Verizon Communications. Will Healy besitzt Aktien von AT&T. Dieser Artikel erschien am 18.8.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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