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Wasserstoff könnte bis 2030 wettbewerbsfähig sein und Bloom Energy-Aktie profitiert von Südkorea!

Foto: Getty Images
  • IHS Markit rechnet bis 2030 mit wettbewerbsfähigen Kosten
  • Bloom Energy profitiert vom südkoreanischen Wasserstoff-Markt

Woche für Woche ist von neuen Wasserstoff-Projekten und immer mehr staatlichen Förderprogrammen zu lesen. Doch bis jetzt ist der Sektor immer noch sehr klein, weshalb im Vergleich zu heutigen Treibstoffen und Fahrzeugen weiterhin ein Kostennachteil besteht.

IHS Markit rechnet bis 2030 mit wettbewerbsfähigen Kosten

Das britische Beratungsunternehmen IHS Markit hat nun allerdings in einer neuen Studie herausgefunden, dass sich diese Situation bereits bis 2030 deutlich ändern sollte. Hauptgrund ist die für das Überleben der Menschheit notwendige Reduktion des Treibhausgase-Ausstoßes. Wasserstoff wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten, denn bei der Produktion mit erneuerbaren Energien wird kein CO2 freigesetzt.

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IHS Markit rechnet mit einer sehr schnellen Expansion der Elektrolyse, bei der Wasser in Wasser- und Sauerstoff aufgespalten wird. So soll der sogenannte „Power to X-Markt“, der zum Großteil durch Wasserstoff-Projekte geprägt ist, von 2019 bis 2023 von 30 auf 700 Mio. US-Dollar wachsen.

Die Skalierung der Projekte spielt bei der Kostenreduktion eine wesentliche Rolle. So wird sich nach Ansicht von IHS Markit die Größe der Elektrolyse-Projekte bis 2023 verzehnfachen. Ein weiterer Grund für die schnelle Steigerung der Wasserstoff-Produktion, ist neben dem Umweltfaktor seine vielseitige Einsatzmöglichkeit. So müssen beispielsweise viele Industrien als auch der gesamte Verkehrssektor ihren CO2-Ausstoß senken und auch im Energiemarkt könnte Wasserstoff zu einer tragenden Säule werden.

IHS Markit geht bis 2025 davon aus, dass die Produktionskosten von grünem Wasserstoff um weitere 30 % sinken werden. Seit 2015 haben sie sich bereits halbiert. Mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und über eine Standardisierung der Wasserstoff-Produktion werden die Kosten weiter sinken. Haupttreiber für den Sektor bleiben die CO2-Reduktionsziele, die mit einer Elektrifizierung allein nicht erreichbar sind. Je mehr sie verschärft werden, desto größer wird der Wasserstoffbedarf werden.

Bloom Energy profitiert von Südkorea

Mit dem Wasserstoff-Boom expandieren immer mehr Unternehmen in den Sektor oder bauen ihre bereits bestehende Präsenz aus. So auch Bloom Energy (WKN: A2JQTG), die nun langsam zu profitieren beginnt.

Das Unternehmen wird über eine Erweiterung ihrer Kooperation mit SK Engineering and Construction zukünftig stärker vom südkoreanischen Wasserstoffmarkt profitieren. Bloom Energy produziert sowohl Brennstoffzellen als auch Elektrolyseure. Bisher hat das Unternehmen in Südkorea Brennstoffzellen mit einer Gesamtleistung von 120 Megawatt verkauft, was dem Unternehmen inklusive Wartung einen Umsatz von einer Mrd. US-Dollar einbringen wird.

Aufgrund der Kooperationserweiterung wird Bloom Energy nun bis Jahresende 2020 weitere Brennstoffzellen im Umfang von 100 Kilowatt an SK Engineering and Construction (SK E&C) liefern. Bis 2022 sollen dann weitere Zellen im Umfang von einem Megawatt hinzukommen. Ein Ritterschlag ist sicherlich die Aussage des Geschäftsführers von SK E&C Jason Ahn: „Unsere dreijährige Zusammenarbeit mit Bloom Energy hat uns in unserer Ansicht bestärkt, dass Blooms Brennstoffzellentechnologie die beste der Welt ist.“

Angesichts der südkoreanischen Ziele, bis 2040 Brennstoffzellen im Umfang von insgesamt 15.000 Megawatt installieren zu wollen, geht Bloom Energy davon aus, selber jährlich 400 Megawatt an Brennstoffzellen verkaufen zu können.

Die SK-Gruppe ist mit 3.400 Tankstellen Südkoreas führende Gas- und Ölfirma. Es liegt nahe, dass viele der zukünftigen 1.200 Wasserstoff-Tankstellen bei SK installiert werden und Bloom Energy mit seinen Elektrolyseuren den benötigten Wasserstoff liefern wird. Das Unternehmen entwickelt seit 2002 Festoxid-Elektrolyseure, die als besonders effizient gelten.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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