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Hier erscheint die Ausschüttung sicher: Zwei defensive Konsumwerte, die derzeit über 3 % Dividendenrendite bieten!

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Sie ist umstritten, wird aber von immer mehr Anlegern praktiziert. Die Rede ist von der sogenannten Dividendenstrategie. Hierbei investiert man bevorzugt in Aktien von Unternehmen, die regelmäßig eine Ausschüttung zahlen. Und gerade in Zeiten, in denen man so gut wie keine Zinsen mehr auf sein Erspartes erhält, macht dies in meinen Augen auch durchaus Sinn.

Aber auch hier muss man natürlich Vorsicht walten lassen. Denn was nutzt einem die schönste Dividende, wenn sie schon nächstes Jahr nicht mehr bezahlt wird. Und gerade aktuell haben wir ja bedingt durch Corona viele Firmen erlebt, die ihre Ausschüttung zusammenstreichen mussten. Bei den beiden Konsumwerten, die wir uns im heutigen Artikel einmal anschauen, mache ich mir in Bezug auf ihre Dividende allerdings weniger Sorgen.

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Unilever

Ich vermute, dass es in Deutschland kaum einen Menschen gibt, der nicht täglich wenigstens ein Produkt der Firma Unilever (WKN: A0JMQ9) benutzt. Denn der Konzern verfügt über eine sehr große Produktpalette. Unter anderem gehören so bekannte Marken wie Knorr, Lux, Domestos, Rexona, Axe oder auch Lipton dazu. Mit seinen Waren deckt das Unternehmen also unter anderem die Bereiche Kosmetik, Parfum, Wasch- und Reinigungsmittel, Körperpflege sowie Ernährung ab.

Die Unilever-Aktie legte dieses Jahr eine regelrechte Berg-und-Tal-Fahrt hin. Sie begann das Jahr freundlich und erreichte am 18.02.2020 mit 55,12 Euro ihren diesjährigen Höchstkurs. Dann ging es mit ihr im Zuge der Coronakrise in der Spitze bis auf einen Wert von 40,00 Euro (16.03.2020) nach unten. Doch sie konnte sich relativ schnell erholen und notiert heute mit 48,97 Euro (18.08.2020) schon wieder deutlich höher.

Wie sieht es bei Unilever nun in Sachen Dividende aus? Der Konzern bezahlt bereits seit dem Jahr 1937 eine Ausschüttung, und mit der letzten Steigerung im April 2019 wurde diese nun schon das 24. Jahr in Folge angehoben. Dieses Jahr gab es allerdings noch keine Erhöhung. Doch Unilever musste nicht wie viele andere Unternehmen die Gewinnausschüttung kürzen, sondern konnte sie stabil halten.

Und ich gehe davon aus, dass dies auch so bleibt. Denn im ersten Halbjahr 2020 standen einem Gewinn je Aktie (EPS) von 1,35 Euro Dividendenzahlungen von 0,8208 Euro je Aktie gegenüber. Hier gibt es also noch genügend Spielraum und ich halte auch eine weitere Anhebung in diesem Jahr noch nicht für ausgeschlossen. Auf ein Jahr hochgerechnet fließen also 1,6416 Euro je Anteilsschein an die Aktionäre. Womit sich beim aktuellen Kurs eine Dividendenrendite von 3,35 % errechnen lässt.

Durch sein solides Geschäftsmodell und durch seine breite Aufstellung glaube ich, dass der Unilever-Konzern das Potenzial hat, die Coronapandemie unbeschadet zu überstehen. Und auch die Dividende erscheint recht sicher. Meiner Meinung nach bleibt die Aktie für Einkommensinvestoren interessant.

Kellogg

Wer kennt nicht das wohl bekannteste Produkt der Kellogg Company (WKN: 853265), die Kelloggs Cornflakes. Als Kind hat sie bestimmt jeder schon einmal probiert. Doch als führender Hersteller von essfertigen Getreideprodukten ist die Produktpalette des Konzerns natürlich noch wesentlich größer. Sie umfasst unter anderem verschiedene Getreide-Flakes und auch gefüllte Vollkornriegel. Weiterhin gehören auch die bekannten Pringles-Chips zum Portfolio des Unternehmens.

Kellogg zahlt wie viele amerikanische Unternehmen seine Dividende quartalsweise an seine Aktionäre aus. Die nächste Ausschüttung erfolgt am 15.09.2020 und beträgt 0,57 US-Dollar je Aktie. Es ist übrigens schon die 383. Quartalsdividende, die der Konzern seit dem Jahr 1925 an seine Investoren ausbezahlt. Aus Sicht von zwölf Monaten fließen also insgesamt 2,28 US-Dollar je Anteilsschein in die Taschen der Aktionäre. Beim derzeitigen Kurs der Kellogg-Aktie von 70,11 US-Dollar (18.08.2020) können wir so eine Dividendenrendite von 3,25 % ermitteln.

Schaut man sich die aktuellen Zahlen an, die Kellogg am 30.07.2020 bekannt gab, sieht es nicht danach aus, dass die Höhe der Ausschüttung durch die Coronapandemie gefährdet wäre. So wurde für das erste Halbjahr ein bereinigtes EPS von 2,22 US-Dollar je Aktie gemeldet. Dem stand eine Dividendenzahlung von 1,14 US-Dollar je Anteilsschein gegenüber. Dies entspricht gerade einmal einer Ausschüttungsquote von 51 %. Auch hier brauchen wir uns um die Dividende offensichtlich keine Sorgen zu machen.

Meines Erachtens werden sich die Produkte von Kellogg nicht nur während, sondern auch nach der Pandemie weiter großer Beliebtheit erfreuen. Und ich sehe das Geschäftsmodell in keiner Weise als gefährdet an. Auch was die Dividende angeht, könnte der Konzern noch für die eine oder andere Überraschung gut sein. Wer sich durch seine Investitionen ein passives Einkommen aufbauen möchte, könnte sich die Kellogg-Aktie also durchaus einmal etwas näher anschauen.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von Unilever. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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