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1 ETF, 3 Vorteile abgedeckt: Zumindest, wenn du das beachtest!

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ETFs können eine Wunderwaffe beim Vermögensaufbau sein. Alleine das Renditepotenzial wird bei gängigen, marktbreiten Produkten auf eine Spanne zwischen 7 und 9 % pro Jahr taxiert. Wobei natürlich die Indexauswahl und der Zeitpunkt entscheidend sein können.

Wie auch immer: Im Endeffekt reicht bereits ein ETF, um wesentliche Vorteile erhalten zu können. Welche das sind? Nun, es sind vielleicht zu viele, um sie alle aufzuzählen.

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Lass uns daher im Folgenden einen Blick auf drei wesentliche und für manche Investoren wünschenswerte werfen. Sowie auf die Merkmale, auf die man als ETF-Investor achten sollte, um sie zu erhalten.

1. Passives Einkommen!

Als ETF-Investor kann man beispielsweise mit einem ETF bereits ein solides, passives Einkommen generieren. Zumindest, wenn man auf ein Merkmal des jeweiligen Passivfonds achtet: Nämlich, dass er ausschüttend und nicht thesaurierend ist. Bei letzterem Merkmal werden die Dividenden nämlich direkt wieder investiert.

Passive Einkünfte sind daher durchaus möglich und dabei sogar welche, die aus vielen verschiedenen Einkommensquellen stammen. Je nach Index kann dabei allerdings die Höhe der Dividenden variieren und entsprechend sollte man als ETF-Investor im Vorfeld schauen, welcher Index besser geeignet für passive Einkünfte ist. Wie gesagt: Zumindest, wenn man Wert darauf legt.

Es gibt auch speziellere ETF-Varianten, die Dividenden im Titel tragen und höhere Ausschüttungsrenditen versprechen. Allerdings sollte man als passiver Investor vorsichtig sein: High Yield, Select Dividend oder ähnliche Titel können auf einen Ansatz hindeuten, der bloß die Dividendenrendite in den Mittelpunkt stellt. Manchmal sind das stark zyklische Aktien, deren Dividenden nicht nachhaltig sein müssen. Ein Blick auf Qualität oder einen marktbreiten Ansatz sollte man sich daher gönnen, wenn man auf passives Einkommen aus ist.

2. Diversifikation!

Ein einzelner ETF reicht zudem ebenfalls aus, um direkt sehr diversifiziert unterwegs zu sein. Grundsätzlich sind die Möglichkeiten unbegrenzt: Mit einem Passivfonds auf den S&P 500 investiert man beispielsweise in 500 große US-amerikanische Unternehmen. Der MSCI World bietet Zugang zu 1.600 verschiedenen Aktien aus 23 führenden Nationen. Es gibt allerdings auch ETFs, die Zugang zu 3.000 verschiedenen Aktien oder mehr bieten. Die Möglichkeiten sind riesig.

Dennoch sollte man hier auf ein paar Dinge achten: Und zwar, dass man einerseits auf einen marktbreiten Ansatz achtet, wenn man marktübliche Renditen einfahren will. S&P 500 und MSCI World könnten dabei gut diversifizierte Optionen sein.

Allerdings sollte man andererseits auch bedenken, dass die Allokation eben nicht gleich ist: Beim S&P 500 beispielsweise sind nicht die 500 Aktien allesamt gleich mit 0,2 % gewichtet. Nein, Schwergewichte wie Apple oder Microsoft nehmen bedeutend höhere Anteile ein. Ob das ein Problem ist? Je nachdem, wie man das Potenzial solcher Aktien bewertet. Grundsätzlich ist dieser Kompromiss jedoch immer ein Preis, den man als passiver Investor zu zahlen hat.

3. Direkt Automation!

Ein dritter Vorteil, den man potenziell mit dem ersten ETF haben kann, ist außerdem die Automation. Generell gilt, dass viele Fondslösungen über einen Sparplan häufig kostenlos und voll-automatisiert bedient werden können. Für eher weniger interessierte Investoren heißt das: Einmal anlegen und der Autopilot erledigt für dich über Jahre oder Jahrzehnte den Rest.

Doch auch hier existieren Dinge, die man beachten sollte: So muss ein ETF beispielsweise zunächst sparplanfähig sein, damit man diesen Automatismus anstellen kann. Zudem sollte man bei der Auswahl darauf achten, dass man einen vom Fondsvolumen größeren Kandidaten nimmt. Nicht nur, weil die Gebühren häufig preiswerter sind. Nein, sondern auch, weil größere Passivfonds in der Regel nicht liquidiert werden, weil sie zu wenig lukrativ für den Emittenten gewesen sind.

Zu guter Letzt außerdem noch ein pragmatischer Hinweis: Jeder Broker hat seine bevorzugten Produkte, die über kostenlose Sparpläne subventioniert werden. Wenn du daher gewisse Produkte in der Auswahl hast und kaum andere Dinge mit deinem Broker erledigen willst, könnte es sich anbieten, nach dem Broker Ausschau zu halten, der dir deinen ETF kostenlos via Sparplan bietet.

Viele Vorteile, drei Buchstaben: ETF!

ETF können dir daher viele Vorteile ermöglichen. Und das bereits ab dem ersten Passivfonds. Wichtig ist bloß, dass du weißt, worauf es ankommt. Dann sind passive Einkünfte, Automation und Diversifikation definitiv keine Probleme mehr.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Microsoft und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $85 Calls und Short January 2021 $115 Call auf Microsoft.

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