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3 gute Nachrichten für die Moderna-Aktie, Johnson&Johnson-Aktie und Elli Lilly-Aktie

Foto: Getty Images
  • Moderna mit guten Quartalszahlen und Mittelzuflüssen
  • Johnson&Johnson verbucht Großbestellung
  • Eli Lillys Antikörper im Test

Mittlerweile sind fast acht Monate seit Ausbruch des Coronavirus vergangen (05.08.2020). Weltweit suchen Unternehmen unter Hochdruck nach Impfstoffen und wirkungsvollen Heilmitteln. Viele Firmen wie BioNTech (WKN: A2PSR2), Moderna (WKN: A2N9D9) oder AstraZeneca (WKN: 886455) in Zusammenarbeit mit der Oxford University sind bei ihren Bemühungen schon weit fortgeschritten und machen deshalb Hoffnung auf ein schnelles Ende der Krise.

1. Moderna mit guten Quartalszahlen und Mittelzuflüssen

Wie Moderna zeigt, profitieren bisher vor allem kleine Firmen von sehr hohen Mittelzuflüssen. So konnte das amerikanische Biotechunternehmen über Vorbestellungen schon 400 Mio. US-Dollar an Vorauszahlungen für einen zukünftigen Impfstoff verbuchen. Zudem hat es von der amerikanischen Regierung 955 Mio. US-Dollar an Unterstützungsgeldern erhalten, sodass der Kassenbestand im zweite Quartal 2020 auf 3,07 Mrd. US-Dollar gestiegen ist.

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Im gleichen Zeitraum stieg der Umsatz um 407 % auf 66,35 Mio. US-Dollar. Der Verlust lag bei 31 US-Cents je Aktie, konnte jedoch eingegrenzt werden. Zudem konnten mit diesen Ergebnissen die Analystenerwartungen deutlich übertroffen werden. Sie rechneten mit 35 US-Cents Verlust je Aktie und nur 27,5 Mio. US-Dollar Umsatz.

Moderna hat mit seinem Impfkandidat mRNA-1273 bereits die letzte Entwicklungsphase vor einer möglichen Marktzulassung erreicht. Sollte diese gelingen, ergibt sich über die kommenden Jahre ein Milliardenpotenzial. Das Unternehmen plant aktuell, bei kleineren Bestellungen etwa 32 bis 37 US-Dollar pro Impfung zu verlangen. Mit Kanada und den USA wurden beispielsweise bereits erste Lieferverträge geschlossen. Dies sind gute Nachrichten für Moderna.

2. Johnson&Johnson verbucht Großbestellung

Große Pharmafirmen wie Johnson&Johnson (WKN: 853260) profitieren zwar ebenfalls von ihren potenziellen Impfstoffen, doch da sie bereits hohe Umsätze erzielen, wird die Wirkung auf ihr Gesamtergebnis gering ausfallen. Dementsprechend besitzen diese Aktien weniger Potenzial, sind dafür aber deutlich sicherer.

Johnson&Johnson wird sehr wahrscheinlich nicht unter den ersten Firmen sein, die einen Impfstoff auf den Markt bringen werden. Er befindet sich derzeit noch in der frühen klinischen Erprobung und wird voraussichtlich im September 2020 in eine letzte Testphase eintreten. Auch hier hat der amerikanische Staat die Entwicklung bisher mit 456 Mio. US-Dollar bezuschusst.

Dennoch besitzt der Konzern enorme Produktionskapazitäten und hat deshalb nun von der US-Regierung eine Bestellung für 100 Mio. mit der Option auf weitere 200 Mio. Dosen seines Impfstoffes erhalten. Allein sie besitzt einen Wert von über einer Mrd. US-Dollar. Johnson&Johnson möchte im Laufe des Jahres 2021 mehr als eine Mrd. Impfdosen bereitstellen.

3. Eli Lillys Antikörper im Test

Ein Unternehmen, das während der Covid-19-Krise bisher noch wenig von sich reden gemacht hat, ist Eli Lilly (WKN: 858560). Doch dies ändert sich nun, denn das amerikanische National Institute of Health plant mit seinen sogenannten monoklonalen Antikörpern zwei Studien.

Ely Lillys Mittel namens LY-CoV555 wurde zusammen mit dem kanadischen Biotechunternehmen AbCellera entwickelt und soll sich nun als Therapie gegen Covid-19 beweisen. In einer Untersuchung wird es an 220 Personen mit milden Symptomen getestet. Später soll es auch an 1.000 Menschen erprobt werden, die in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Nach jeweils fünf und 90 Tagen werden sie dann noch einmal untersucht, um die Wirkung festzustellen.

Eli Lilly testet seine Antikörper aktuell selber in einer Phase-III-Studie. AstraZeneca und Regeneron (WKN: 881535) arbeiten ebenfalls an monoklonalen Antikörpern, die als Therapie gegen Covid-19 einsetzbar wären.

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Christof Welzel besitzt Aktien von Moderna und Johnson & Johnson.. The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson.

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