The Motley Fool

Gazprom-Aktie: Klage und Rückzug bei Nord Stream 2 – wird’s jetzt doch noch eng?!

Die Aktie von Gazprom (WKN: 903276) ist weiterhin mit dem Thema Nord Stream 2 beschäftigt. Eigentlich scheinen wesentliche Fakten bereits auf dem Tisch zu liegen: Russland selbst will federführend den Bau koordinieren. Die benötigten Genehmigungen sind allesamt da. Das restliche, ca. 150 Kilometer lange Teilstück in den dänischen und deutschen Gewässern könnte fertiggestellt werden.

Der Disput geht derweil jedoch weiter. Unter anderem die US-Regierung will die Pipeline schließlich konsequent unterbinden. Wohl auch, um eigenes Erdgas in die EU verschiffen zu können.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Jetzt gibt es allerdings erneuten Protest sowie eine Klage und einen Rückzug. Schauen wir im Folgenden einmal, ob es eng für das Projekt Nord Stream 2 werden könnte. Oder ob weiterhin eigentlich die Faktenlage ausreichend ist, um die Fertigstellung alsbald durchzuziehen.

Klage der DUH und Rückzug von Verlegebetrieb!

Wie jetzt unter anderem aus einem Bericht von ntv hervorgeht, möchte die Deutsche Umwelthilfe das EU-Projekt noch unterbinden. Demnach hätten die Umweltschützer Klage eingereicht, um selbst nachträglich noch den Bau zu verhindern. Ob das von Erfolg gekrönt sein wird, sei mal dahingestellt. Der Protest wird jedenfalls lauter.

Zudem berichten Medien wie ebenfalls unter anderem ntv, dass die US-Sanktionen offenbar Wirkung zeigen. Zumindest jetzt bei einem am Bau Beteiligten. Demnach habe sich ein am Pipeline-Bau beteiligtes Unternehmen, das ein Spezialschiff zur Fertigstellung bereitgestellt hat, jetzt zurückgezogen. Auch russische Medien scheinen das inzwischen zu bestätigen.

Vonseiten Gazproms und Nord Stream 2 selbst gibt es hingegen wenig Neues zum Bau und der Fertigstellung der verbleibenden knapp 6 %. Man sei aufgrund der US-Sanktionen lediglich gezwungen, neue Wege zu gehen. Man werde über den verbleibenden Bau des noch nicht fertigen Teilstückes zu gegebener Zeit unterrichten, so der Tenor, der medial kolportiert wird. Was müssen Investoren daher jetzt zur neuen Faktenlage wissen?

Eher: Sorge um am Bau Beteiligte

Unterm Strich dürfte die Deutsche Umwelthilfe die Diskussion um das Projekt zwar ebenfalls anheizen. Es bleibt allerdings fraglich, ob in Anbetracht der derzeitigen Ausgangslage der Bau noch verhindert werden kann. Eine Klage im Nachhinein wird es jedenfalls mit Sicherheit nicht einfach haben.

Viel wegweisender könnte womöglich der Rückzug eines weiteren am Bau Beteiligten sein. Das könnte zeigen, dass die US-Sanktionen Wirkung entfalten und Russland sowie Gazprom und Nord Stream 2 sich etwas einfallen lassen müssen. Na ja, irgendwie geht das ja auch aus den Unternehmensmeldungen hervor.

Fest dürfte jedoch ebenso stehen: Wenn die Androhung der US-Sanktionen wirklich Wirkung entfalten sollte, so werden sich Russland, Deutschland und die EU das mit Sicherheit nicht gefallen lassen. Es bleibt in meinen Augen daher dabei, dass sich hier weiterhin eine starke Front gegen die USA bei dem Projekt firmiert. Die es womöglich rein aus Prestige-Gründen nicht zulassen wird, dass Nord Stream 2 begraben wird.

Die Sanktionen können daher immer noch ins Gegenteil kippen, schon alleine aus politischem Willen. Das wiederum könnte mittel- bis langfristig dazu führen, dass die US-Sanktionen den Bau faktisch begünstigen. Auch wenn durch fehlende Beteiligung von Unternehmensseite potenziell weitere Verzögerungen drohen könnten.

Eine spannende Ausgangslage

Gazprom und Nord Stream 2 bleiben daher interessant. Der Druck steigt weiterhin und es könnte jetzt sein, dass sich erste Auswirkungen zeigen. Ich persönlich glaube jedoch, dass Russland, Deutschland und die EU es nicht zulassen, dass sich die USA in diese Angelegenheiten einmischen. Das könnte der Nährboden für eine Lösungsfindung sein. Egal, was sich dem Bau noch in den Weg stellt.

Unsere Top Nischenaktie mit Potential zum Technologiestar

Jedes Amazon von morgen fängt mal klein an. Deswegen sind Small Caps so interessant. Unsere Top Small Cap für 2020, von der viele unserer Analysten begeistert sind, bedient einen wichtigen und schnell wachsenden Markt, der in Zeiten von Corona-Präventionen noch wichtiger wird.

Die Zahl an Datenverletzungen und Hacker-Angriffen nimmt immer weiter zu, und sich dagegen zu schützen wird deshalb immer wichtiger. Unsere Top Nischenaktie hilft Firmen bei der Login-Verwaltung und Datensicherheit ihrer Mitarbeiter, egal von wo sie arbeiten.

Das ist besonders wichtig beim Home-Office. Dass hier die Nachfrage enorm ist, zeigt schon das letztjährige Umsatzwachstum von 47 %. In unserem brandneuen Sonderreport nennen wir dir alle Details.

Jetzt hier kostenlos abrufen!

Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!