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Warren Buffett kauft Bankaktien – sollte man ihm folgen?

Wenn Warren Buffett die enormen Bargeldreserven seiner Holding Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) in Bewegung setzt, sollte man hellhörig werden. Über Jahre ist der Geldbestand immer größer geworden, da Buffett keine interessanten Investitionsgelegenheiten finden konnte. In den letzten Tagen und Wochen hat das Orakel von Omaha endlich zugeschlagen und unter anderem für viele Millionen Dollar Bankaktien gekauft. Veröffentlicht wurden Transaktionen in einer bestimmten Aktie: Der Anteil an der Bank of America (WKN: 858388) wurde ordentlich aufgestockt und allein innerhalb der letzten zwei Wochen wurden Aktien im Wert von mehr als 1 Mrd. Dollar erworben.

Buffett baut weitere gigantische Beteiligungen auf

Buffett ist schon seit Jahrzehnten ein Fan von Bankaktien. Wells Fargo (WKN: 857949) war seit den 90er-Jahren stets eine der größten Beteiligungen in Berkshires Portfolio. Wenige Jahre nach der Finanzkrise kam dann noch eine milliardenschwere Beteiligung an der Bank of America dazu. Die wurde in den letzten Jahren sogar noch weiter aufgestockt, sodass man inzwischen mehr als 10 % der Anteile besitzt. Zuletzt hat er auch noch Aktien von JPMorgan Chase (WKN: 850628) gekauft und ist damit großer Aktionär bei drei der größten Banken der Welt.

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Ob er auch dort weiter zugegriffen hat, ist noch nicht bekannt. Im Fall der Bank of America liegt der Anteil bei mehr als 10 %, sodass jede Transaktion öffentlich gemacht werden muss. Nach letztem Stand besitzt Berkshire 1 Mrd. Aktien, die aktuell einen Wert von 25,5 Mrd. Dollar haben (Stand: 03.08.2020).

Ist die Branche allgemein interessant?

Die Tatsache, dass Buffett inzwischen bereit ist, Milliarden in Bankaktien zu investieren, darf als gutes Zeichen für die gesamte Branche gewertet werden. Offensichtlich ist er der Meinung, dass dort auch in Zukunft viel Geld verdient wird und die Bewertungen derzeit günstig sind.

Tatsächlich haben sich gerade Bank of America und JPMorgan in den letzten Quartalen gut geschlagen. JPMorgan beispielsweise hat im letzten Quartal einen Nettogewinn von 4,7 Mrd. Dollar erwirtschaftet. Und auch die Bank of America hat einen Nettogewinn von 3,5 Mrd. Dollar erreicht.

Für die beiden Unternehmen waren das herbe Rückschläge gegenüber den Vorjahreswerten. Für viele europäische Banken wären das dagegen schon phänomenale Werte. Die Deutsche Bank (WKN: 514000) hat im Vergleich dazu einen Nettogewinn von gerade einmal 61 Mio. Euro erreicht.

Damit zeigt sich, wie groß die Kluft zwischen den europäischen und den US-Finanzinstituten immer noch ist. Ein Unternehmen wie die Deutsche Bank oder auch die Commerzbank (WKN: CBK100) hat Schwierigkeiten, eine Eigenkapitalrendite von mehr als 5 % zu erreichen. Die oben genannten US-Konzerne sind in dieser Hinsicht schon deutlich weiter und verdienen teilweise mehr als 15 % auf ihr Eigenkapital.

US-Banken sind sehr interessant

Das macht die Bewertung vieler US-Finanzinstitute derzeit sehr interessant. Da die Konzerne trotz des Wirtschaftsabschwungs hochprofitabel sind, bauen sie erhebliche Mengen an überschüssigem Kapital auf.

Über die nächsten Monate dürfen keine eigenen Aktien zurückgekauft werden. Deshalb ist damit zu rechnen, dass es im nächsten Jahr zu massiven Rückkäufen kommen wird, die den Gewinn je Aktie deutlich erhöhen werden. Gleichzeitig besteht dadurch die Möglichkeit, die Dividenden weiter anzuheben. Bei europäischen Banken dagegen sieht die Situation schwieriger aus. Viele befinden sich immer noch mitten in umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen und brauchen jeden Cent an Kapital. Deshalb zahlen viele auch keine Dividende. Insgesamt scheinen US-Banken daher die deutlich attraktivere Investition zu sein.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien von Berkshire Hathaway und JPMorgan Chase. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short September 2020 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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