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ETF-Investoren, aufgepasst! Übertreibt es nicht mit der Diversifikation!

Foto: Getty Images

Es gibt gewisse Themen, die sind für ETF-Investoren definitiv sehr wichtig. Neben der grundsätzlichen Auswahl sind das beispielsweise Gebühren. Oder auch die Diversifikation, die natürlich einen hohen Stellenwert bei der Auswahl einnimmt.

Dabei gilt es vordergründig stets zu beachten: Die Diversifikation sollte zumindest so ausfallen, dass ein marktbreiter Ansatz möglich ist. Nur so wird man als Investor schließlich eine marktbreite Chance und eine durchschnittliche Rendite erzielen können, die breite Märkte ebenso besitzen.

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Dennoch gilt es für ETF-Investoren eines zu beachten: Übertreibt es nicht mit der Diversifikation! Warum? Werfen wir heute einen Foolishen Blick auf ein paar spannende Sichtweisen diesbezüglich.

1. MSCI World und S&P 500 im Vergleich

Ein erster Indikator dafür, dass eine größtmögliche Diversifikation nicht immer das Beste ist, zeigt beispielsweise ein Blick auf die beiden gern gewählten Indizes MSCI World und S&P 500. Vor allem wenn wir dabei die durchschnittlichen Renditen betrachten, zeigt sich im historischen Backcheck: Mehr ist nicht unbedingt immer besser.

Wenn wir beispielsweise einen Zeitraum zwischen den Jahren 1975 und 2015 betrachten, so kam der MSCI World auf eine Rendite von im Schnitt 7,13 % p. a. Der US-amerikanische S&P 500 hingegen kam auf einen bedeutend höheren Wert von 9,36 % p. a. Wer an dieser Stelle denkt: „Ach, das kleine bisschen“, der sollte einmal schauen, welchen Unterschied diese 2 % über einen Zeitraum von 40 Jahren ausgemacht hätten.

Das bemerkenswerte hieran: Der MSCI World besitzt einen Großteil derjenigen Aktien, die auch im S&P 500 enthalten sind. Das wiederum heißt: Die zusätzliche breitere Diversifikation wäre zumindest im historischen Backcheck nicht gut für deine Rendite gewesen. Ob das auch in den nächsten Jahren der Fall ist? Eine spannende Frage, die wir in vielen Jahren beantworten können. Allerdings sollte einem diese Erkenntnis zu denken geben.

2. Zu viel Aufwand mit viel Diversifikation

Doch nicht nur beim MSCI World könnte renditetechnisch etwas gegen eine zu große Diversifikation sprechen. Nein, sondern auch bei all denjenigen, die sich selbst ein passives, globales Portfolio errichten wollen. Hier gibt es nämlich eine Komponente zu berücksichtigen, die nicht unterschätzt werden sollte: Zeit beziehungsweise Aufwand.

Wer mithilfe von vielen verschiedenen ETFs ein globales, passives Portfolio errichten möchte, der benötigt Zeit dafür. Und eine ganze Menge Research, auf welche Passivfonds in welchen Regionen man setzen sollte. Ob das sinnvoll ist in Anbetracht eines passiven Ansatzes? Auch das sollte man kritisch hinterfragen und hier könnte sich ebenfalls zeigen, dass man es mit der Diversifikation nicht übertreiben sollte.

Außerdem gilt: Je mehr Aufwand man betreibt und je mehr exotischere ETFs man auswählt, desto höher fallen häufig auch die Gebühren aus. Das wiederum könnte sogar kontraproduktiv für die Rendite sein. Auch darauf gilt es entsprechend zu achten.

Wie wir außerdem bereits gesehen haben, ist ein möglichst global diversifiziertes Portfolio nicht unbedingt renditestärker. Nein, gerade wirtschaftlich nicht so stabile Regionen könnten schädlich für deine Renditen sein. Auch hier gilt es daher kritisch zu hinterfragen, ob mehr denn wirklich immer mehr ist. Oder ob ein etwas konzentrierterer marktbreiter Ansatz langfristig nicht besser ist.

Übertreib es nicht mit der Diversifikation!

Lieber ETF-Investor, pass daher besser gut auf: Mit einer großen Diversifikation meinst du es vermutlich gut. Aber du solltest es hier definitiv nicht übertreiben. Rendite, Zeit und Aufwand könnten dagegensprechen, zu viel aktives Tun in deinen passiven Ansatz zu mischen. Überlege daher gut, was du wirklich benötigst. Und ob nicht ein konzentrierter Ansatz langfristig die bessere Wahl ist.

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