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Wo steht die Fresenius-Aktie vor den Zahlen?

Quelle: Fresenius Medical Care

Am 30. Juli wird Fresenius (WKN: 578560) die Zahlen für das zweite Quartal präsentieren. Werfen wir also im Vorfeld einen Blick auf die Fresenius-Aktie und schauen uns an, worauf man beim deutschen Gesundheitskonzern achten muss.

Fresenius zeigt sich stabil in der Coronakrise

Im ersten Quartal konnte Fresenius trotz Coronakrise in allen Unternehmensbereichen wachsen. Insgesamt wurde der Umsatz um 8 % gesteigert. Das Konzernergebnis konnte ebenfalls um 2 % gesteigert werden. Der größte Treiber dieser erfreulichen Entwicklung war der größte Unternehmensbereich Fresenius Medical Care (WKN: 578580). Hier betrug das Umsatzwachstum 9 %. Fresenius Medical Care (FMC) ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Diese Menschen sind auch während der Krise auf ihre Behandlungen angewiesen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Auswirkungen der Coronakrise auf diesen Bereich nur sehr gering sind. Dies sollte sich auch im zweiten Quartal nicht geändert haben.

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Die größten negativen Effekte spürt Fresenius beim Geschäftsbereich Helios. Dieser ist der größte private Klinikbetreiber in Europa. Der Großteil konzentriert sich dabei auf Deutschland und Spanien. Planbare Operationen wurden in Fresenius-Kliniken seit März verschoben, wodurch einiges an Umsätzen verloren ging. Daher wird es bei den Zahlen spannend sein zu sehen, ab wann und wie stark die Kliniken bereits wieder zum Normalbetrieb zurückkehren konnten. In Deutschland war schon zum Ende des ersten Quartals klar, dass der Staat Umsatzeinbußen und hohe Behandlungskosten von COVID-19 Patienten kompensieren wird. In Spanien bestand noch Unsicherheit bezüglich der Vergütung der Krankenhäuser. Bei Fresenius Helios könnten uns also Überraschungen in beide Richtungen erwarten.

Kann das Wachstum sich wieder verstärken?

Grundsätzlich scheint Fresenius sehr gut durch die Krise zu kommen. Der Umsatz ist kaum betroffen, lediglich die Gewinne sind aufgrund von kurzfristig steigenden Kosten negativ beeinflusst worden. Das Ausmaß ist im Vergleich zu anderen Branchen jedoch sehr gering. Daher sind die Erwartungen für die anstehenden Zahlen recht hoch. Beim Umsatz wird weiteres Wachstum erwartet und das EBIT soll nur leicht sinken.

Viel mehr im Fokus steht jedoch der weitere Ausblick. Die Fresenius-Aktie ist in den vergangenen Jahren stark gefallen. Grund dafür ist, dass Fresenius seine Wachstumsdynamik ein wenig verloren hat. Dies gipfelte in einer Prognosesenkung im letzten Jahr. Bei den anstehenden Zahlen richtet sich der Fokus daher darauf, ob Fresenius langfristig wieder auf einen steileren Wachstumspfad zurückkehren kann. Wenn dies der Fall sein sollte, kann ich mir durchaus einen Freudensprung der Fresenius-Aktie vorstellen.

Lohnt sich die Fresenius-Aktie als langfristiges Investment?

Ich persönlich denke, dass die Fresenius-Aktie langfristig eine sehr gute Perspektive bietet. Ich gehe davon aus, dass wir mit den Quartalszahlen einmal mehr gezeigt bekommen, wie solide das Geschäftsmodell von Fresenius ist. Aus meiner Sicht ist es sehr beeindruckend, dass ein Unternehmen trotz der Coronakrise noch so stark weiterwächst. Dass Fresenius in den letzten Jahren ein wenig an Dynamik eingebüßt hat, ist sicherlich korrekt. Mittlerweile wird die Fresenius-Aktie jedoch nur noch mit einem KGV von 13 (Stand aller Zahlen: 27.07.2020) bewertet. Dies ist aus meiner Sicht sehr günstig für ein Unternehmen mit einem so soliden Geschäftsmodell und Wachstumsraten im niedrigen einstelligen Bereich.

Beeindruckend ist auch die Dividendenhistorie von Fresenius. Seit 28 Jahren steigert Fresenius die Dividende kontinuierlich. Damit ist der Konzern der einzige Dividendenaristokrat im DAX. Aufgrund der Kursverluste in den letzten Jahren ist auch die Dividendenrendite wieder sehr interessant geworden. Diese liegt im Moment bei 1,9 %. Somit bietet Fresenius aus meiner Sicht alles, was eine Aktie in diesen unruhigen Zeiten braucht. Ein sicheres Geschäftsmodell, stabiles und kontinuierliches Wachstum und eine solide Dividende. Ich persönlich würde mir die Fresenius-Aktie daher auch vor den Zahlen in mein Depot legen.

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Robin Gey besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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