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Chancen für Mutige: Hier kommen zwei Aktien mit Verdopplungs-Potenzial!

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Dies ist gewiss für Investoren kein einfaches Jahr. Denn das Coronavirus hat die Märkte gehörig durcheinandergewirbelt. Es ging zwar nach der kleinen Panik im März mit den Kursen schon wieder nach oben. Doch längst nicht alle Aktien konnten davon gleichermaßen profitieren. Und es wird möglicherweise auch Werte geben, die vielleicht schon bald ganz von der Bildfläche verschwunden sind.

Aber was soll man als Anleger nun tun? Jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten. Sollte man jetzt auf Papiere setzen, die schon wieder stark angestiegen sind? Oder sich eher den gefallenen Engeln widmen, die einiges an Kursverlust wieder aufzuholen haben? Wir beschäftigen uns heute einmal mit zwei Aktien aus der zweiten Kategorie. Und in beiden steckt meiner Meinung nach 100 % Kurspotenzial.

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Freenet

Sie ist einer der größten netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Es geht um die Firma Freenet (WKN: A0Z2ZZ) mit Sitz in Büdelsdorf. Ihren fast 13 Mio. Kunden bietet sie innovative Produkte rund um das digitale Leben an. Insgesamt stützt sich das Geschäft mit dem Bereich Mobilfunk und dem Bereich TV und Medien auf zwei Segmente. Es werden also sowohl Mobilfunkdienstleistungen vermarktet als auch mediale Inhalte bereitgestellt und übertragen.

Das aktuelle Jahr begann für die Freenet-Aktie freundlich. Doch im Zuge der Coronakrise wurde auch sie mit nach unten gezogen. Doch gegenüber vielen anderen Werten war die anschließende Aufwärtsbewegung schon bald wieder beendet. Derzeit notiert sie mit 14,18 Euro (28.07.2020) sogar tiefer als im März dieses Jahres. Was könnte der Grund dafür sein?

Freenet galt bei den Anlegern lange als solider Dividendenwert. Doch aufgrund der noch nicht absehbaren Auswirkungen der Coronapandemie auf den Finanzsektor hat man beschlossen, die Dividende für 2019 zu streichen und nur den gesetzlich verpflichtenden Mindestbetrag von 0,04 Euro je Aktie zu zahlen. Freenet befürchtet hier eine unter Umständen herausfordernde Refinanzierung von zwei Schuldscheinen in Höhe von 700 Mio. Euro.

Ich denke, die Ausschüttung auf ein Minimum zu reduzieren war ein vorausschauender Schritt. Doch er dürfte viele Einkommensinvestoren verschreckt haben. Und so hat es die Freenet-Aktie derzeit schwer mit der Gunst der Anleger. Doch dabei gibt es positive Neuigkeiten in Bezug auf die Dividende. Freenet hat nämlich am 27.07.2020 bekannt gegeben, dass man sich 345 Mio. Euro frisches Kapital über die Ausgabe eines Schuldscheindarlehens besorgt habe.

Und dieses soll nun zur Refinanzierung der fällig werdenden Schuldscheine verwendet werden. Freenet geht jetzt wieder davon aus, dass man für das aktuelle Jahr 80 % des Free Cashflow an die Aktionäre ausschütten kann. Experten erwarten so eine Dividende von 1,47 Euro je Anteilsschein. An dieser Stelle scheint sich der Himmel also schon wieder aufzuhellen.

Ich gehe davon aus, dass auch die Dienstleistungen, die der Konzern anbietet, weiterhin von vielen Kunden genutzt werden. Auf dem aktuell sehr tiefen Niveau könnte die Freenet-Aktie meines Erachtens durchaus das Potenzial auf eine Verdopplung des Kurses bieten. Mutige Anleger könnten hier also einmal etwas näher hinschauen.

British American Tobacco

Unter den Tabakherstellern ist der von den Anlegern kurz BAT genannte englische Konzern British American Tobacco (WKN: 916018) im Moment weltweit die Nummer zwei. Das Unternehmen ist zwar in Europa ansässig, aber durch die Komplettübernahme seines Konkurrenten Reynolds American ist man nun auch sehr stark in den USA vertreten.

Tabakunternehmen haben ja schon länger mit Problemen zu kämpfen. Aber es war Besserung in Sicht und die BAT-Aktie begann Ende 2019 eine leichte Aufwärtsbewegung. Diese wurde dann aber durch das Coronavirus jäh beendet. Anfang des Jahres kosteten die Papiere von BAT noch 3.265 GB-Pence (02.01.2020). In der Panik im März gab der Kurs dann in der Spitze bis auf 2.382 GB-Pence (23.03.2020) nach. Und das derzeitige Kursniveau liegt mit 2.730 GB-Pence 828.07.2020) nur rund 15 % über diesem diesjährigen Tiefstand.

Dass die Aktie nicht so richtig in die Gänge kommt, hat wohl damit zu tun, dass BAT am 09.06.2020 seine Umsatz- und Gewinnprognose gekappt hat. Das Unternehmen teilte mit, dass der um Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz nur noch um 1 bis 3 % zulegen dürfte. Zuvor war man von einem Umsatzwachstum am unteren Ende der Spanne von 3 bis 5 % ausgegangen.

Doch das Unternehmen hat auch verlauten lassen, dass man weiterhin 65 % des bereinigten Gewinns je Aktie (EPS) an die Aktionäre ausschütten wolle. Dies kann sich der Konzern aufgrund der guten finanziellen Situation und eines robusten Geschäfts in den Industrieländern nach eigener Aussage erlauben.

BAT ist meiner Meinung nach mit seinen Produkten rund ums Rauchen bestens aufgestellt. Ich persönlich denke, dass nicht nur während, sondern natürlich auch nach dem Ende der Coronapandemie fleißig weitergeraucht wird. Und so könnten sich gerade die mächtig gebeutelten Tabak-Aktien vielleicht noch dieses Jahr wie Phönix aus der Asche erheben.

Und wer weiß, vielleicht nimmt die BAT-Aktie ja schon bald wieder Fahrt in Richtung auf ihren absoluten Höchststand auf. Diesen erreichte sie am 06.06.2017 mit einem Kurs von 5.643 GB-Pence. Sollte sie dies tatsächlich schaffen, hätte sie sich damit vom heutigen Wert aus mehr als verdoppelt.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von British American Tobacco. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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