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Wirecard-Aktie zeigt es: Im Nachhinein sind 99 % aller Nachrichten bloß Rauschen

Ja, die Aktie von Wirecard (WKN: 747206 ist noch immer tot. Vermutlich endgültig. Nicht einmal einen Blumentopf wird man mit den Anteilsscheinen des insolventen und sich in der Abwicklung befindlichen Zahlungsdienstleisters vermutlich noch gewinnen können. Investoren sollten sich der Situation in Anbetracht der Probleme weiterhin bewusst sein.

Aber dennoch: Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir allgemeine Lektionen aus der Causa Wirecard lernen können. Beispielsweise, wie wichtig es ist, darauf zu achten, dass es unter der Oberfläche nicht brodelt. Oder wie schnell und nachhaltig Krisen vonseiten des Managements gelöst werden können.

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Oder aber auch: Wie wenig aussagekräftig ca. 99 % der Meldungen rund um das Unternehmen im Vorfeld gewesen sind. Vielleicht sogar ein noch höherer Prozentsatz. Lass uns das im Folgenden einmal etwas näher betrachten. Und Rückschlüsse für das erfolgreiche Investieren generell ziehen.

Medienstar: Wirecard!

Die Aktie von Wirecard war in den letzten ein, zwei, vielleicht auch drei Jahren ein regelrechter Medienstar. Die Wachstumsgeschichte ist rasant gewesen. Die kolportierten Quartalszahlen deuteten auf starke Wertgewinne hin. Die Prognosen, die das Management abgegeben hat, waren im Nachhinein zu schön, um wahr zu sein: Immerhin gingen die Verantwortlichen von Umsätzen von 12 Mrd. Euro bis zum Ende des Jahres 2025 aus. Bei einem operativen Ergebnis von 3,8 Mrd. Euro. Zahlen, die du jetzt vielleicht das letzte Mal lesen wirst.

Doch auch neben diesen Highlights gab es sehr, sehr viele Unternehmensmeldungen: Beispielsweise über Partnerschaften. Über Kooperationen. Über Kursziele, das Wachstum. Über Kritiker, Konkurrenten. Über die internationale Ausrichtung. Über Kooperationen in Singapur, Nordamerika. Über kleinere und größere Namen. Über Smart Mirror, über andere Technologien. Über alle möglichen Dinge ist bei dem DAX-Zahlungsdienstleister berichtet worden. Und ich kann dir eines versichern: Das Interesse an jeder Berichterstattung ist stets gigantisch gewesen.

Aber was hat das Lesen all dieser Artikel im Nachhinein gebracht? Eigentlich ziemlich wenig. Rund 99 % dieser Meldungen ist Rauschen gewesen, das für die grundsätzliche Erfolgsgeschichte und aus einem langfristigen Blickwinkel heraus nicht relevant gewesen ist. Man mag vielleicht anführen, dass Wirecard ein extremes Beispiel ist. Immerhin ist der DAX-Konzern in der Insolvenz, und das ist die einzige Nachricht, die wissenswert gewesen wäre.

Doch bedenke: Selbst für eine intakte Wachstumsgeschichte wäre nicht jede Kooperation relevant gewesen, sondern das große Ganze. Sprich, die Richtung und das Überprüfen, ob die Zahlen hin und wieder in die richtige Richtung gezeigt hätten. Das kurzfristige Rauschen hat hingegen teilweise abgelenkt und den Blick für das Wesentliche versperrt.

Versuch dich auf das Wesentliche zu konzentrieren

Wenn du daher als Investor erfolgreicher werden möchtest, so solltest du auch bei anderen Aktien das Rauschen besser abstellen. Beziehungsweise nicht beachten. Es wird zu vielen Aktien tägliche Updates geben. Und Neuigkeiten, von denen wenige relevant sind. Allerdings viele eine begrenzte Aussagekraft für die langfristige Investitionsthese besitzen. Für ganz viele Investoren jedoch Nice-to-know sind, weshalb stets über sie berichtet wird.

Wer als Investor erfolgreich sein möchte, kann das alles natürlich lesen. Sollte jedoch nicht versuchen, täglich oder mit jedem Update das Unternehmen neu zu bewerten. Im Endeffekt ist schließlich klar, dass irgendetwas immer passieren wird. Dafür sind Unternehmen und Aktien ja schließlich da.

Die Investitionsthese sollte jedoch auf anderen Aspekten wie täglichen Bewegungen oder Neuigkeiten basieren. Wobei es gilt, die wichtigen Informationen von den Nebensächlichkeiten zu filtern. Das Beispiel Wirecard ist dabei zwar ein extremes, allerdings ein gutes Beispiel.

Die skandalfreie Alternative zu Wirecard

Wirecard hat das Vertrauen der Anleger verspielt. Trotz vielversprechendem Geschäftsmodell hat es sich in eine große Krise geführt.

Die meisten übersehen, dass es ein skandalfreies Unternehmen aus den Niederlanden gibt, das mit großem Erfolg die Finanzwelt mit seinen stark nachgefragten Dienstleistungen in der Zahlungsabwicklung erobert. Unsere Analysten schätzen seine Zukunftschancen als sehr gut ein. The Motley Fool hat einen kostenlosen Sonderbericht zusammengestellt, der die wichtigsten Informationen zu diesem Unternehmen liefert.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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