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2 starke Dividenden-Aktien mit hoher Rendite, die ich jetzt kaufen würde

Bei der Bewertung von Dividendenaktien sollte man die allgemeinen Geschäftsaussichten des Unternehmens und das Dividendenwachstum berücksichtigen. Es macht natürlich Spaß, zuzusehen, wie der Aktienkurs steigt, und gleichzeitig wachsende Dividendenausschüttungen zu bekommen. Jedenfalls viel mehr, als auf unhaltbar hohe Dividendenrenditen zu setzen und dann dem Aktienkurs beim Sinken zuzusehen.

Deshalb schätze ich für die Dividenden grundsolide Unternehmen wie AbbVie (WKN: A1J84E) und Johnson & Johnson (WKN: 853260). Beide Unternehmen haben großartige Marken, die für die Zukunft gut positioniert sind. Es ist außerdem sehr unwahrscheinlich, dass eines von beiden Probleme mit der Dividendenzahlung haben wird. Schauen wir uns beide mal an.

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Gründe für AbbVie: Bewertung und Dividendenrendite

Die Dividende des Pharmaunternehmens AbbVie sieht mit 4,8 % gut aus. Das Unternehmen hat 48 Jahre in Folge Dividendenerhöhungen verzeichnen. Außerdem eine dreijährige Dividenden-Wachstumsrate von 22,6 %.

Der Aktienkurs von AbbVie verlief unspektakulär, weil das Blockbuster-Medikament Humira im Jahr 2023 seinen Patentschutz verliert. Allerdings muss man auch sagen, dass die Pipeline schön voll mit Neuentwicklungen steckt.

Am 10. Juni kündigte AbbVie eine Kooperationsvereinbarung mit dem dänischen Unternehmen Genmab an. Die Unternehmen werden bei der Entwicklung von drei Antikörpern gegen Krebs zusammenarbeiten. AbbVie zahlt 750 Millionen Dollar im Voraus. Sollten die Programme Erfolge verzeichnen, wären noch einmal bis zu 3,15 Milliarden USD fällig.

AbbVie erwarb den Arzneimittelhersteller Allergan im Mai, was AbbVie mit lukrativen Behandlungen wie Botox verstärkte. Botox ist zwar als kosmetisches Verfahrensmedikament bekannt, doch ist es auch bei der Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen nützlich.

Am 9. Juli gab Allergan bekannt, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA eine ergänzende Biologics License Application (sBLA) genehmigt habe. Die unterstützt den erweiterten Einsatz von Botox zur Behandlung von Spastizität bei pädiatrischen Patienten.

Andere, neuere Medikamente von AbbVie, die die Wall Street optimistisch stimmen, sind Skyrizi und Rinvoq. Analysten erwarten, dass Skyrizi, das Psoriasis und andere Autoimmunkrankheiten behandelt, seinen Jahresumsatz bis 2025 von etwa 1 Milliarde USD auf 4,4 Milliarden USD steigern wird. Rinvoq, das Arthritis und Ekzeme behandelt, dürfte von derzeit einigen Hundert Millionen USD pro Jahr auf 3,7 Milliarden USD im Jahr 2025 steigen.

AbbVie hat mit Imbruvica und Venclexta ein beträchtliches Onkologie-Franchise aufgebaut. Zusammen erzielten sie im Jahr 2019 einen Umsatz von fast 5,5 Milliarden USD. Für 2020 wird ein starkes zweistelliges Wachstum erwartet.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von AbbVie liegt mit 17 deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 34. Das Kurs-Gewinn-Wachstumsverhältnis beträgt 0,66, was darauf hindeutet, dass die AbbVie-Aktie unterbewertet ist.

Johnson & Johnson: Großes Dividendenwachstum für die Zukunft

Im April erhöhte Johnson & Johnson seine Dividende zum 58. Mal in Folge, diesmal um 6,3 %. Die Dividende liegt nun bei 2,7 % und wird aufgrund der Geschäftsaussichten des Unternehmens wahrscheinlich weiterhin jährlich steigen.

Am 17. Juli legte Johnson & Johnson die Ergebnisse des zweiten Quartals vor, das nach allgemeiner Erwartung das schlechteste des Jahres 2020 sein wird. Am Ende übertraf das Unternehmen die Schätzungen sowohl bei den Gewinnen als auch beim Umsatz. Deswegen erhöhte man die bereinigten Gewinn- und Umsatzprognosen für 2020.

Die Coronakrise wirkte sich in unterschiedlicher Weise auf die Geschäftsbereiche von Johnson & Johnson aus. Die pharmazeutische Einheit verzeichnete Umsatzzuwächse bei Onkologie-Medikamenten und Psoriasis-Behandlungen. Doch die selteneren Arztbesuche beeinträchtigten den Verkauf einiger Medikamente. Im Segment Haut- und Schönheitspflege litt der Umsatz aufgrund des Lockdowns, während der Umsatz mit rezeptfreien Medikamenten und Mundpflegemitteln zunahm. Der Bereich Medizinische Geräte wurde am härtesten getroffen, aber der Rückgang war nicht so gravierend wie erwartet. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Rückgang für die zweite Jahreshälfte.

Johnson & Johnson geht davon aus, dass sich die finanziellen Aussichten für den Rest des Jahres 2020 verbessern werden. Immerhin wird die Leistung im Bereich der Medizinprodukte mit einer Erholung der Weltwirtschaft besser als erwartet ausfallen. Die Geschäftsleitung revidierte seine Prognose für die negativen Umsatzeffekte verzögerter Verfahren im Bereich Medizinprodukte und senkte sie von den zuvor erwarteten 4 bis 7 Milliarden USD auf 3,8 bis 5,3 Milliarden USD. Das Management erwartet auch anhaltende Stärke im Pharmasegment sowie ein höheres Wachstum im Bereich Drogerieartikel.

Außerdem ist das Unternehmen an der Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs beteiligt. Tatsächlich hat die US-Regierung Johnson & Johnson für diesen Zweck 456 Millionen USD zur Verfügung gestellt. J&J hat selbst noch einmal weitere 500 Millionen USD in das Projekt investiert. Im Erfolgsfall wäre ein Impfstoff ein bedeutender Wachstumsmotor für das Unternehmen.

Johnson & Johnson ist die Art von Dividendeninvestition, die Investoren in den kommenden Jahren wahrscheinlich stark belohnen wird. Der Aktienkurs ist in diesem Jahr bloß um 2,4 % gestiegen. Hier dürfte es weiter bergauf gehen.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Johnson & Johnson. Anne Burdakin besitzt Aktien von AbbVie und Johnson & Johnson. Dieser Artikel erschien am 21.7.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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