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1 Kurs, viel (oder wenig?) Bewegung: Zauberwort ETF!

Foto: Getty Images

Wie das erfolgreiche Investieren in ETFs funktioniert, das haben wir auf unserer Foolishen Seite inzwischen sehr, sehr häufig besprochen. Im Grunde lässt sich der Prozess auf einige kurze Stichworte reduzieren, nämlich:

Wähle einen möglichst diversifizierten, günstigen Passivfonds im Vorfeld aus und lass dir hierbei Zeit. Investiere eine Einmalsumme oder bespare ihn regelmäßig. Und zu guter Letzt: Gibt deinen Investitionen Zeit, langfristig eine marktübliche Rendite einzufahren. Wichtig noch: Verkaufe vor allem dann nicht, wenn die Börsen etwas volatiler werden sollten.

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Aber lass uns heute einmal über eine andere Besonderheit sprechen: ETFs besitzen zwar grundsätzlich einen Kurs. Dafür allerdings viel Bewegung im Inneren. Das wiederum führt zu bedeutend weniger Bewegung äußerlich. Ein starkes Merkmal, das wiederum mit der Diversifikation der Passivfonds zu tun hat.

Ein Kurs, viel Bewegung!

Wenn wir auf einen ETF blicken, so fällt uns vor allem ein Merkmal auf: Jeder Passivfonds besitzt einen sehr konkreten Fondskurs. Mal mag dieser deutlich zweistellig sein, mal hingegen womöglich sogar einstellig. Und in einigen Fällen gibt es sogar Passivfonds, die dreistellig, spricht im Bereich von Hunderten Euro notieren. Der Preis ist dabei jedoch nicht das Entscheidende, sondern was in ihm steckt.

Im Endeffekt reflektieren dieser Preis und Kurs nämlich eines: Den zugrunde liegenden Index. Beziehungsweise alle Aktien, die in diesem Index gebündelt sind. Beim S&P 500 heißt das, dass der Kurs des ETF das Ebenbild der Entwicklung von ca. 500 Aktien ist. Beim global breiter aufgestellten MSCI World hingegen bedeutet das, dass dieser Kurs die Entwicklung von 1.600 Aktien widerspiegelt. So wie eben auch der Punktestand eines Index diese Performance reflektiert.

Im Inneren des Passivfonds kann es teilweise sehr starke Bewegungen geben. Denken wir beispielsweise an die Extreme der letzten Wochen: Die Aktie von Wirecard hat selbst den vergleichsweise sehr kleinen DAX mächtig durchgerüttelt und innerhalb von Wochen weit über 90 % seines Wertes eingebüßt. Das hatte natürlich einen gewissen Effekt auf den DAX. Allerdings ist im breiten Index diese Performance unterm Strich untergegangen. Die Summe aller Aktien hätte in diesem Querschnitt sogar noch zu einer positiven Rendite innerhalb der letzten Wochen geführt.

Diversifikation, Allokation und so weiter!

Das, was aus vielen kleinen Einzelteilen eine Gesamtperformance macht, hängt natürlich auch mit der Diversifikation zusammen. Im Endeffekt ist der Kurs des ETF schließlich das Spiegelbild des jeweiligen Querschnitts. Es kann für passive Investoren jedoch hin und wieder ratsam sein, sich diesen Mechanismus in den Hinterkopf zu rufen. Auch, um sich die Funktionsweise und das Renditepotenzial von ETFs zu verinnerlichen.

Im Endeffekt geht es schließlich langfristig darum, solche extremen Performances im Rahmen eines marktbreiten Ansatzes zu glätten. Und über Jahre und Jahrzehnte vom Wertzuwachs breiter Märkte zu profitieren. Ein ziemlich cleverer Ansatz, wenn man sich das so vergegenwärtigt. Vor allem, da das Renditepotenzial über viele Jahre und Jahrzehnte historisch gesehen bei bis zu 9 % pro Jahr gelegen hat. Wobei die jeweiligen Vergleichszeiträume und Indizes natürlich eine Rolle spielen.

Wichtig ist auch, die Bedeutung der Allokation zu verstehen: Die Diversifikation ist zwar ein Mittel, das aus Vielem eins werden lässt. Die Allokation bestimmt jedoch, wie groß welcher Anteil einer Aktie an diesem Gesamtmix ist. Das wiederum kann dazu führen, dass die Performance eines ganzen Index manchmal bloß von wenigen größeren Unternehmen und deren Aktien abhängig ist.

Viel Bewegung, wenig Bewegung, ETF!

Im Inneren eines jeden ETF mag daher zwar viel Bewegung stecken. Ja, teilweise sogar über einzelne Tage hinweg, an denen die Performance der Einzelteile stark divergieren kann. Der Kurs des gesamten Passivfonds spiegelt das jedoch bloß begrenzt wider. Das Zauberwort heißt Diversifikation. Und es führt zu weniger Risiko bei langfristig attraktiven Renditen.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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