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Der Goldpreis explodiert: Droht nun die große Inflation?

Foto: Getty Images

In den letzten Wochen konnte der Goldpreis nochmals eine Stufe höher schalten und liegt nun nur knapp unter dem Allzeithoch aus dem Jahr 2011. Hierbei muss jedoch erwähnt werden, dass dies nur auf die Goldnotierung in US-Dollar zutrifft. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar seit dem Jahr 2011 deutlich an Wert verloren hat, konnten sich Investoren aus der Eurozone schon vor Wochen über ein neues Allzeithoch freuen.

Unabhängig von der Referenzwährung kann man jedoch verallgemeinern, dass der Wert des Goldes stark angestiegen ist. Gleichwohl könnte man diese Aussage jedoch umdrehen und behaupten, dass der Euro im Vergleich zu Gold stark an Wert verloren hat. Denn man muss immer mehr Euro für eine Unze Gold bezahlen.

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Das ist auch der Grund weshalb viele Anleger durch den stark steigenden Goldpreis ein Indiz für eine drohende Inflation sehen. Doch woher kommt nun dieses „Inflationsgespenst“?

Inflationsgefahr durch Geldschwemme

Quer über den Globus sind sämtliche Zentralbanken bemüht, das derzeitige Finanzsystem am Leben zu erhalten. Denn die Coronakrise hat dazu geführt, dass sich die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stark vermindert hat. Unternehmen verschieben Investitionen, Privatpersonen fahren nicht in den Urlaub und horten ihr Geld für zukünftige Krisen oder haben aufgrund eines Jobverlustes kein regelmäßiges Einkommen.

Daher legt eine Vielzahl von Ländern Konjunkturpakete auf, um die eigene Wirtschaft wieder anzukurbeln. Ein solches Programm in Höhe von 1,8 Billionen Euro wurde zum Beispiel erst zu Beginn der Woche durch die EU verabschiedet.

Die Tatsache, dass diese Programme jedoch oftmals durch Staatsanleihen finanziert werden, die wiederum zu einem großen Teil von der Europäischen Zentralbank, Federal Reserve oder Bank of Japan gekauft werden, ist meiner Meinung nach schon an der Grenze zur Finanzierung des Staatshaushaltes über die Notenbank. Ein absoluter Tabubruch.

Denn die Gefahr ist hoch, dass die zugrunde liegende Währung dabei entwertet wird. Denn Sachwerte wie Immobilien, Unternehmensanteile oder Gold bleiben mehr oder minder konstant. Da nun die vorhandene Geldmenge zunimmt, werden diese Sachwerte teurer.

Das spricht gegen eine Inflation

Doch derzeit ist es noch nicht so weit, dass man von einer starken Inflation oder gar Hyperinflation sprechen könnte. Denn die vorhandene Geldmenge ist nicht ausschließlich davon abhängig, wie viel Geld seitens der Zentralbanken in den Markt „gepumpt“ wird. Weitere Faktoren sind Kreditvergaben durch Banken, die Entwicklung der Nachfrage sowie die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes.

Das bedeutet, dass, solange die Wirtschaft noch mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen hat, eine stark steigende Inflation unwahrscheinlich erscheint. Sollte jedoch die Wirtschaft wieder prosperieren, Löhne und Gehälter stark steigen und mehr und mehr Menschen wieder ausgabefreudiger sein, könnte die Inflation merklich anziehen.

So solltest du dich auf eine Inflation vorbereiten

Da an der Börse jedoch die Erwartungen an die Zukunft gehandelt werden, sind steigende Goldpreise durch eine drohende zukünftige Inflation kein Wunder. Denn alleine die Angst vor einem Kaufkraftverlust treibt viele Anleger dazu, vermehrt in Sachwerte zu investieren, was folglich deren Preis erhöht. In der Wirtschaft nennt man dieses Phänomen eine „self-fulfilling prophecy“. Durch die Furcht vor einem bestimmten Ereignis trifft man Entscheidungen und Maßnahmen, die dazu führen, dass dieses Ereignis erst recht ermöglicht wird.

Doch wie sollte man als Anleger damit umgehen, wenn ständig von einer drohenden Geldentwertung gesprochen wird? Eine Anlage in Sachwerte macht hier auf jeden Fall Sinn. Hierfür eignen sich beispielsweise Immobilien, Aktien oder auch Goldmünzen. Jedoch sollte man sich meiner Meinung nach nicht in risikoreiche Investitionen drängen lassen, denn die Gefahr einer weiteren Abwärtswelle an der Börse ist nicht gebannt. Daher würde ich von hohen Einzelinvestitionen absehen und eher zu einem Aktien- oder Fondssparplan tendieren.

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