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4.000 Euro auf der hohen Kante? Diese 4 Top-Tech-Aktien könnten in 10 Jahren für Wohlstand sorgen

Der Aktienmarkt hat die schlimme Zeit vom Beginn des Jahres weitgehend hinter sich gelassen. Der Dow Jones Industrial Average ist nur um 6 % gesunken, der S&P 500 steht kurz vor dem Break-even, und der NASDAQ ist bis heute sogar um etwa 17 % gestiegen.

Es ist zwar unklar, was in naher Zukunft an der Wall Street geschehen wird, aber eine Tatsache ist unbestreitbar: Die Investition in qualitativ hochwertige Aktien bleibt der sicherste Weg, um langfristig Wohlstand aufzubauen.

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Angenommen, man hat 4.000 Euro auf der hohen Kante, die man in den kommenden drei bis fünf Jahren voraussichtlich nicht benötigt. Dann haben wir hier vier Aktien, in die man investieren kann. Die sollten einem im kommenden Jahrzehnt einen schönen Zuwachs bescheren – selbst wenn Corona uns weiterhin beschäftigen sollte.

1. Facebook: Immer in Verbindung bleiben

Angesichts der neuen Coronavirus-Diagnosen, die in den USA und anderswo Rekordhöhen erreichen, verkriechen sich viele Menschen weiterhin zu Hause. Das ändert jedoch nichts daran, mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben zu wollen. Einer der größten Nutznießer dieser Bedürfnisse wird weiterhin Facebook (WKN: A1JWVX) sein.

Jeden Monat loggen sich 2,6 Milliarden Menschen in die Social-Media-Plattform ein, und mehr als 1,7 Milliarden nutzen sie täglich. Der unübertroffene Netzwerkeffekt, der durch dieses riesige System von Nutzern entsteht, verleiht Facebook unvergleichliche Vorteile. Ein weiterer wichtiger Datenpunkt ist, dass die Facebook-Aktien trotz Skandalen und der wachsenden Bedrohung durch regulatorische Eingriffe bemerkenswert widerstandsfähig war. Im Jahr 2019 legte sie um mehr als 57 % zu.

Die Reichweite von Facebook erstreckt sich auch auf Instagram, WhatsApp und Messenger. Nahezu 3 Milliarden Menschen nutzen jeden Monat mindestens eine dieser Anwendungen, und mehr als 2,3 Milliarden loggen sich täglich ein. Und während der Pandemie nahm die Interaktion der Nutzer natürlich zu.

Man muss wissen, dass das Unternehmen noch weitere große ungenutzte Einnahmemöglichkeiten hat. Facebook hat gerade erst begonnen, das enorme Potenzial für Werbung auf WhatsApp oder Messenger auszuschöpfen. Die Anzeigen bieten Facebook eine Möglichkeit für jahrelanges lukratives Wachstum.

2. PayPal: Digitale Zahlungen zum Standard machen

Einer der Trends, der durch die Pandemie einen erheblichen Auftrieb erhielt, war der Übergang zu digitalen Zahlungen. Erstens dank des E-Commerce, zweitens wegen des kontaktlosen Zahlens. Kein Fintech-Unternehmen ist besser positioniert, um von diesem anhaltenden Wandel im Verbraucherverhalten zu profitieren, als PayPal (WKN: A14R7U).

Der Pionier des digitalen Zahlungsverkehrs florierte bereits, aber COVID-19 beschleunigte das Wachstum noch einmal. PayPal ging schnell dazu über, QR-Codes einzuführen, um zusätzliche kontaktlose Zahlungsoptionen anzubieten.

Im ersten Quartal fügte PayPal mehr als 20 Millionen Netto-Neukonten hinzu, da seine Wachstumsrate in diesem Bereich um 17 % stieg. Damit stieg die Gesamtzahl auf 325 Millionen Konten, und das könnte erst der Anfang sein. Das Unternehmen berichtete, dass es nach Abschluss des ersten Quartals im Laufe des April dramatische Zuwächse bei den Transaktionen verzeichnen konnte. Im Mai beschleunigte sich alles noch einmal.

„Ich würde sagen, dass der April seit dem Börsengang wahrscheinlich der stärkste Monat für PayPal war“, sagte CEO Dan Schulman. Diese Stärke setzte sich auch im Mai fort, als PayPal den größten Einzeltransaktionstag in der Geschichte des Unternehmens meldete. 

Digitale Zahlungen sind die Zukunft und PayPal sorgt dafür, dass wir sie schon heute erleben.

3. Shopify: E-Commerce für jedermann

So allgegenwärtig der elektronische Handel bereits geworden zu sein scheint, da ist trotzdem noch jede Menge Luft nach oben. Im ersten Quartal machten die Onlineverkäufe etwa 11 % des gesamten Einzelhandels in den USA aus. Das ist etwa das Dreifache des Prozentsatzes von vor einem Jahrzehnt. Und das Wachstum zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Es gibt wohl kein Unternehmen, das besser positioniert ist, davon zu profitieren, als Shopify (WKN: A14TJP).

Da die Kunden während der Pandemie zu Hause blieben, waren die kleinen Einzelhändler am stärksten betroffen. Als Reaktion darauf wandten sich viele dieser Händler zum ersten Mal dem E-Commerce zu. Shopify hat sich darauf spezialisiert, solchen Unternehmen bei der Umstellung zu helfen und dafür zu sorgen, dass das Onlinegeschäft reibungslos abläuft. Das Unternehmen bietet schlüsselfertige Lösungen für alle an. Los geht es bei 29 USD pro Monat.

Shopify bietet weit mehr als nur Hilfe beim Aufbau einer Website. Es verbindet Einzelhändler mit Zahlungslösungen, Versand und Logistik, Bestandsverwaltung, Analysen, Werbung und sogar mit Betriebsmittelkrediten.

Das war in der Pandemie auch genau richtig. Im April berichtete Shopify, dass es Tausenden von neuen Unternehmen geholfen habe, online Waren anzubieten.

Das ist aber nicht alles. Zwischen Mitte März und Ende April stieg die Zahl der neuen Unternehmen, die sich der Shopify-Plattform anschlossen, im Vergleich zu den sechs Wochen davor um 62 %. Die Zahl der Kunden, die bei Händlern einkauften, die noch nie zuvor online eingekauft hatten, stieg um 45 %.

Das Wachstum im E-Commerce hat gerade erst begonnen, was eine riesige Chance für Shopify darstellt.

4. Microsoft: Cloud Computing und noch viel mehr

Work from Home bedeutete für viele Unternehmen große Herausforderungen. Unternehmen, die in der Lage waren, diesen Übergang zu erleichtern, konnten die Früchte dieser Umstellung ernten. Eines davon war Microsoft (WKN: 870747). Corona war sicherlich ein Grund, die Aktie zu kaufen – aber sie ist eben auch eine gute langfristige Investition.

Microsoft ist bestens aufgestellt, um von Work from Home zu profitieren. Die Softwareprodukte von Microsoft, darunter Office 365 (jetzt Microsoft 365) und Dynamics 365, werden von Millionen von Menschen im Tagesgeschäft genutzt. Die Plattform „Teams“ hat sich in den letzten Monaten zu einem wichtigen Programm für viele Unternehmen entwickelt.

Auch Cloud Computing ist wichtiger denn je geworden. Microsofts Azure erlebte bereits vor der Pandemie ein beeindruckendes Wachstum, das sich auch im letzten berichteten Quartal fortsetzte. Die Einnahmen aus dem Segment der Cloud stiegen gegenüber dem Vorjahr um 27 %. Das ist in erster Linie auf die Zuwächse von Azure in Höhe von 59 % (61 % ohne Währungsschwankungen) zurückzuführen. Damit ist dieses Segment eines der größten Wachstumsbereiche des Unternehmens.

„Wir haben binnen zwei Monaten die digitale Transformation von normalerweise zwei Jahren erlebt“, sagte CEO Satya Nadella. „Von Teamarbeit und Schule zu Hause über Verkauf und Kundendienst bis hin zu Cloud-Infrastruktur und Sicherheit. Wir arbeiten jeden Tag mit unseren Kunden zusammen, um ihnen dabei zu helfen, sich anzupassen in einer Welt, in der alles nunmehr remote ist.“

Vom Tagesgeschäft bis hin zum hochmodernen Cloud-Computing – Microsoft ist ein solider Kauf jetzt und in der Zukunft.

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5G leitet ein neues Zeitalter ein. Es erschließen sich völlig neue Anwendungsfelder, zum Beispiel für Virtuelle Realität, Autonomes Fahren, oder das Internet der Dinge.

Ein Unternehmen ist hervorragend positioniert, um von diesem Jahrhundert-Trend im Mobilfunksektor jetzt möglicherweise massiv zu profitieren, denn es ist das kritische Bindeglied für alle Daten, die durch Mobilfunk um die Welt reisen.

Unsere Analysten sind begeistert von diesem Unternehmen. Sein rasantes Umsatzwachstum von über 50 % zeigt, wie zentral es in einem riesigen Wachstumsmarkt positioniert ist.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook, Microsoft, PayPal Holdings und Shopify. Danny Vena besitzt Aktien von Facebook, Microsoft, PayPal Holdings und Shopify. Dieser Artikel erschien am 18.7.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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