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Die Swiss Re zeigt, wie stark die Münchener Rück jetzt eigentlich ist!

Die Aktie der Münchener Rück (WKN: 843002) ist und bleibt für die meisten Einkommensinvestoren einfach eine solide Dividendenperle. Dass das Rückversicherungsgeschäft dabei manchmal unvorhersehbar sein kann, das wird miteingepreist. Langfristig und in Anbetracht der seit 1969 stets stabilen Dividenden existiert hier jedoch eine gewisse Stabilität.

Jetzt zeigt jedoch ein Vergleich, wie stabil das operative Geschäft der Münchener Rück eigentlich ist. Und ja, das sogar recht kurzfristig. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf das Quartalszahlenwerk des Wettbewerbers Swiss Re (WKN: A1H81M) sowie darauf, wie sehr der DAX-Rückversicherer hier im Vergleich besser performt hat.

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Swiss Re und Münchener Rück im Vergleich!

Wie wir mit Blick auf aktuelle Unternehmensmitteilungen vernehmen können, haben beide Rückversicherer inzwischen ihre Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Dabei ist die Swiss Re deutlich in die roten Zahlen gerutscht: Für das erste Halbjahr mussten die Schweizer nämlich unterm Strich ein Minus von 1,1 Mrd. US-Dollar ausweisen.

Ohne die Coronaschäden hätte die Nummer zwei der Branche hinter der Münchener Rück wohl einen Gewinn von 0,9 Mrd. US-Dollar erzielt. Rückstellungen für Schäden belasteten allerdings die Ergebnisse. Von den insgesamt 2,5 Mrd. US-Dollar an Rückstellungen entfiel ein großer Teil auf die letzten drei Monate, so der schweizerische Rückversicherer.

Die Münchener Rück hat inzwischen ebenfalls frische Zahlen präsentiert und wir Fools haben in einem gesonderten Artikel darauf hingewiesen. Mit einem Gewinn in Höhe von ca. 600 Mio. Euro blieb der DAX-Rückversicherer allerdings im letzten Quartal in den schwarzen Zahlen. Aufsummiert mit den ca. 222 Mio. Euro im ersten Quartal beläuft sich der Gewinn sogar auf 0,8 Mrd. Euro im ersten Quartal. Das ist bedeutend besser als das operative Abschneiden des Schweizer Konkurrenten.

So mancher Investor sieht der Münchener Rück zwar nach, dass die Aktienrückkäufe nicht wieder aufgenommen werden. Allerdings ist der DAX-Rückversicherer derzeit sogar dabei, nach attraktiven Möglichkeiten Ausschau zu halten, um das eigene Kerngeschäft zu erweitern. Eine grundsätzlich komfortable, beinahe luxuriöse Situation, in der sich die Dividendenperle jetzt befindet.

Wir haben schließlich eine Krise …

Vergessen sollte man hierbei nicht, dass wir uns inmitten einer Krise befinden, die auch die Versicherer und Rückversicherer betrifft. Geschäfte haben geschlossen, Veranstaltungen fallen aus. Für solche Dinge müssen auch die Rückversicherer teilweise geradestehen. Und das ist einem großen, historischen Ausmaß aufgrund der Corona-Epidemie.

Dass der DAX-Rückversicherer jetzt in den schwarzen Zahlen bleibt und das nicht bloß im ersten, nein, sondern auch im zweiten Quartal, ist wirklich eine starke Leistung. Die Aussichten für die Münchener Rück sind daher zumindest solide. Womöglich sogar attraktiv bis chancenreich.

Und um die Dividende werden sich Investoren vermutlich eher keine Sorgen machen müssen. Zumal das Management seit vielen Jahren eine Schwankungsrückstellung bildet, die speziell für schwierige Jahre gedacht ist. Wobei das bisherige Geschäftsjahr 2020 zeigt, dass man von einer Krisenstimmung noch weit entfernt ist.

Spannender Vergleichswert!

Der fundamentale und operative Vergleich zwischen der Swiss Re und der Münchener Rück zeigt, wie stark der DAX-Rückversicherer jetzt ist. Hier gab es zuletzt, trotz Krise, keine Verluste. Das wiederum könnte eine gewisse Aussagekraft für solidere Zeiten besitzen. Fest steht jedenfalls: Die Münchener Rück bleibt ein Fels in der Brandung. Auch operativ.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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