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Gazprom & Nord Stream 2: Der Druck steigt – nicht bloß von den USA!

Die Aktie von Gazprom (WKN: 903276) konnte in den letzten Tagen ein etwas erfreulicheres Kapitel zelebrieren: Der russische Erdgaskonzern hat seine hohe, üppige Dividende an die Investoren ausgezahlt. Dabei ist erneut die Dividendenpolitik des Konzerns in den Fokus gerückt, die langfristig sogar steigende Ausschüttungsrenditen vorsehen dürfte.

Allerdings ist das jetzt zunächst wieder einmal nicht das Thema. Nein, denn Gazprom und speziell das wichtige EU-Großprojekt Nord Stream 2 sehen sich ein weiteres Mal mit dem Druck der USA konfrontiert. Die US-Regierung versucht noch immer vehement, die Finalisierung der Pipeline zu unterbinden.

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Das ist jedoch nicht die einzige Stelle, an der der Druck jetzt steigt. Nein, denn auch die Bundesregierung hat sich ein weiteres Mal in den Disput mit den USA eingemischt. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren jetzt wissen sollten.

Die USA drohen erneut!

Wie wir mit Blick auf aktuelle Meldungen vernehmen können, geht das Säbelrasseln ungebremst weiter: So hat die US-Regierung und speziell Außenminister Pompeo ein weiteres Mal mit konkreten Maßnahmen gedroht. Demnach solle die Pipeline jetzt doch unter den sogenannten Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act (Gesetz zum Entgegentreten von Amerikas Gegnern mit Sanktionen; Caatsa) fallen. Das Gesetz ermöglicht es, Strafmaßnahmen gegen unliebsame Handelspartner der USA, unter anderem Russland und den Iran, zu treffen. Sowie deren Handelspartner.

Dies sei eine klare Warnung, wie Pompeo in diesem Kontext ebenfalls betonte. Wobei diese speziell an Unternehmen adressiert zu sein schien: Diese sollten sich jetzt zurückziehen oder aber die Konsequenzen riskieren. Dabei scheint klar: Auch diese neue Einordnung der EU-Pipeline soll den Druck auf die Beteiligten erhöhen.

Das ist weiterhin nicht alles: Auch das sinngemäß genannte Gesetz zum Schutze Deutschlands und der EU und deren Energiesicherheit wird eine ähnliche Konnotation haben: Unternehmen sollen bestraft werden. Ja, womöglich sogar Behörden, die den Bau genehmigt haben. Die USA unterstreichen daher einerseits, wie wichtig die Verhinderung der Pipeline ist. Allerdings andererseits womöglich auch, wie verzweifelt sie inzwischen sind.

Auch die Bundesregierung ändert den Ton!

Allerdings ist es jetzt eben nicht bloß die US-Politik, die den Tonfall drastisch anhebt. Nein, auch die Bundesregierung hat sich inzwischen wieder zu dem EU-Großprojekt geäußert und erneut schwere Vorwürfe erhoben. Natürlich gegen die USA.

Man nehme einerseits die Worte von US-Außenminister Pompeo zur Kenntnis. Allerdings verurteile man die Sanktionen und lehne extraterritoriale Sanktionen ab. Sie seien völkerrechtswidrig, wie es in dem Statement ebenfalls hieß. Die Fronten scheinen sich daher zu verhärten.

Wie auch immer: Mit diesem Säbelrasseln zeigt sich immer mehr: Gazprom und Nord Stream 2 werden, sobald die Pipeline fertig ist, ein Sieger der aktuellen Wendung sein. Die EU wird sich aufgrund des US-Drucks vermutlich lieber in die energetische Abhängigkeit von Russland begeben wollen als in die Fänge der USA und einer US-Politik, die sich über Gesetze und Grenzen versucht hinwegzusetzen. Ein Fazit, das den etwas selbstgefälligen, führenden US-Funktionären wohl nicht gefallen dürfte.

Russland weiterhin zuversichtlich!

Ebenfalls wichtig: Russland lässt sich ebenfalls nicht vom Druck beeinflussen. Unbeirrt gehen die Verantwortlichen hier von einer Fertigstellung Anfang des Jahres 2021 aus. Das ist ebenfalls positiv für die Aktie von Gazprom. Und sollte die EU-Pipeline erst mal stehen, so spricht derzeit vieles dafür, dass die EU und Russland näher zusammenrücken. Eben durch das teilweise doch recht irrationale Verhalten der US-Politik.

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