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Tesla-Aktie: 3 Gründe gegen den Verkauf

Die Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T) ist eindeutig der Sommerhit des Jahres! Einmal kurz geblinzelt und schon schießt die Aktie des kalifornischen E-Auto-Pioniers um 20 % in den Himmel.

Solche Werte erwartet man vor allem bei Start-ups oder kleinen Mittelständlern. Aber Tesla ist bereits 264 Mrd. Euro schwer (Stand: 14.07.2020). Ein Luftsprung um 20 % entspricht in diesen Größenordnungen dem Wert eines deutschen Autobauers. Verrückt!

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Aber nicht jeder Tag kann ein Plus-20-Prozent-Tag sein. Ganz im Gegenteil. Anleger, die bei der Tesla-Aktie schon länger dabei sind, sitzen jetzt auf satten Gewinnen.

Satte Gewinne könnten satte Gewinnmitnahmen mit sich bringen und den Kurs der Tesla-Aktie hart implodieren lassen. Doch drei Gründe sprechen aktuell gegen allzu extreme Gewinnmitnahmen.

1. Handlungsfähig trotz Krise

Das zweite Quartal 2020 war für viele Unternehmen ein Desaster. Die Covid-19-Krise war an den Bilanzen – wie erwartet – nicht spurlos vorbeigegangen.

Doch Tesla kam überraschend gut durch die Krise. 90.650 Fahrzeuge konnten im zweiten Quartal weltweit ausgeliefert werden. Ob das reicht, um die – vor der Krise – angepeilten 500.000 Auslieferungen in diesem Jahr zu schaffen, darf bezweifelt werden.

Aber wer weiß? Die Strategie des Unternehmens scheint krisensicher zu sein. Trotz Pandemie blieb man handlungsfähig. Nicht zuletzt offenbar auch dank der neuen Tesla-Fabrik in Shanghai. Hier wurde weiter fleißig für den chinesischen Markt produziert.

Das wird sich so schnell vermutlich nicht ändern. In China ist die Anzahl der Neuinfektionen seit Mitte April praktisch auf null gesunken (Stand: 14.07.2020).

Die Strategie von Tesla scheint selbst unter schwierigsten Bedingungen aufzugehen. Wer würde die Tesla-Aktie unter diesen Voraussetzungen verkaufen wollen?

2. Tesla-Kunden lieben ihre Autos

Tesla kann Elektroauto. Das dürfte niemand bezweifeln.

Wie gut die Elektroautos tatsächlich sind, ist schwer zu beurteilen. Manche Analysten behaupten, Tesla wäre der Konkurrenz in einigen Bereichen um mindestens sechs Jahre voraus. Andere wiederum witzeln gerne über den prototypischen Autopiloten, der mitunter kuriose Unfälle verursacht haben soll.

Doch irgendetwas scheint Tesla richtig zu machen. Denn viele Tesla-Kunden lieben ihre Autos abgöttisch.

In den sozialen Medien wird nicht nur die Beschleunigung des Elektromotors gefeiert. Auch die Fähigkeiten der Software werden hochgeschätzt. Wer sich die Kommentare anschaut, kann schnell zu dem Schluss gelangen, dass Tesla-Fahrer kein Auto, sondern eher eine Art iPhone auf Rädern besitzen.

Meiner Erfahrung nach gibt es zweierlei Unternehmen: Solche, die Produkte herstellen, die alle brauchen. Und solche, die Produkte herstellen, die alle lieben. Kaufentscheidungen werden nicht so rational getroffen, wie wir gerne glauben wollen. Unternehmen, die das Spiel mit den Emotionen beherrschen, verkauft man also besser nicht.

3. Das Herz der Tesla-Aktie ist ein Jahrhunderttalent

Eine bekannte Börsenlegende sagte einst:

Michael Jordan verkauft man nicht.

Das wäre sicher auch niemals jemandem ernsthaft in den Sinn gekommen. Michael Jordan war einer der besten Basketball-Spieler aller Zeiten und steht (nach Punkten) auf Platz 3 der 50 besten Spieler der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA (Stand: 14.07.2020).

Wer die Szene kennt, weiß genau: Michael Jordan kann in jedem Spiel den Unterschied machen. Wer diesen Mann im Team hat, spielt nicht nur mit einem sehr guten Basketballspieler, sondern mit einem Jahrhunderttalent.

Tesla-Chef Elon Musk ist aus meiner Sicht so etwas wie der Michael Jordan der Tech-Welt. Finanzdienstleistungen, Künstliche Intelligenz, Elektroautos – ja, sogar Raumfahrt! Was dieser Mann anfasst, wird zu Gold.

Es kann viele gute Gründe geben, die für den Verkauf einer Aktie sprechen. Aber Elon Musk verkaufen? Michael Jordan hat insgesamt sechs NBA-Titel gewonnen. Elon Musk könnte noch einige Meilensteine vor sich haben.

Fazit: Die Tesla-Aktie wird nicht verkauft

Ja, es ist verlockend. Wer eine Aktie mit mehreren 100 % Gewinn im Depot hat, möchte den Sack am liebsten zumachen.

Mit der Tesla-Aktie wird es vielen Anlegern jetzt genauso ergehen. Man soll doch ohnehin immer dann verkaufen, wenn die Gier am Markt am größten ist. Was beobachten wir derzeit anderes als die pure Gier?

Doch halt! Bevor du deine Tesla-Aktie überstürzt auf den Markt wirfst, solltest du dir eine entscheidende Frage stellen: Hättest du Michael Jordan 1995 mitten in der Saison aus dem Team genommen?

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Stefan Naerger besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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