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Wird die Wirecard-Aktie jetzt zum Pennystock?

Wirecard (WKN:747206) hat Insolvenz angemeldet. Das Geschäft, oder was davon übrig ist, gehört damit praktisch den Gläubigern. Trotzdem verhält sich die Wirecard-Aktie fast so, als wäre nichts gewesen.

Am Anfang der Woche war sie noch auf dem bestem Weg, zum Pennystock zu werden, also unter den Wert von einem Euro je Aktie zu fallen. Dann kam aus dem Nichts eine starke, wenn auch kurzlebige Erholung, die die Aktie fast wieder auf 10 Euro gehievt hat. Irgendwann setzte dann aber doch wieder die Realität ein und der Kurs ist rasch wieder auf wenige Euro gefallen. Aktuell liegt der Kurs bei 3,45 Euro (Stand 03.07.2020), womit das Unternehmen immer noch mit vollkommen utopischen 350 Mio. Euro bewertet wird!

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Keine Hoffnung für Aktionäre

Eins dürfte klar sein: Die Aktie hat eigentlich keinen Wert mehr. Daher wird sie früher oder später auf einen Wert nahe 0 fallen müssen. Nach der Insolvenz steht die Wirecard-Aktie nicht mehr für einen Anteil am Unternehmen, sondern reiht sich in der langen Schlange der Gläubiger auf dem letzten Platz ein. Und diese Schlange ist sehr lang. Es gibt zum einen die Banken, die Wirecard mehr als 1 Mrd. Euro geliehen haben und zum anderen gibt es da noch eine Anleihe im Umfang von 500 Mio. Euro. Erst wenn die Banken und die Inhaber der Anleihen ihr Geld vollständig zurückbekommen haben, haben Wirecard-Aktionäre überhaupt die Chance, Geld zu sehen.

Wie unwahrscheinlich das ist, zeigt der Kurs der Anleihe. Der steht nur noch bei wenigen Cent je geliehenem Euro. Die Anleiheinhaber gehen also davon aus, nur einen Bruchteil ihres Geldes jemals wiederzusehen. Berichten zufolge sind auch die kreditgebenden Banken auf der Suche nach Käufern zumindest von Teilen des gewährten Kredites. Und auch hier scheint man nur wenige Cent je geliehenem Euro als Kaufpreis zu erwarten.

Für Aktionäre besteht daher so gut wie keine Chance, einen Gegenwert für den Kauf der Wirecard-Aktie zu bekommen. Aber warum ist der Kurs dann so stark gestiegen?

Spekulanten haben die Wirecard-Aktie fest im Griff

Nun, zum einen war ein großer Teil der Wirecard-Aktien leer verkauft worden, um auf einen fallenden Kurs zu wetten. Einige Marktteilnehmer haben sich also Aktien geliehen und diese anschließend – in der Hoffnung, sie später zu einem niedrigeren Preis wieder kaufen zu können – verkauft. Diese Leerverkäufe müssen nun wieder ausgeglichen werden. Die Leerverkäufer müssen also am Markt Aktien kaufen, um die geliehenen Aktien zurückgeben zu können. Das kann unter Umständen den Preis in die Höhe treiben.

Zum anderen sind aktuell offensichtlich Glücksspieler am Werk. Sie kaufen die Aktie in der Hoffnung, dass es jemanden gibt, der ihnen die Aktie für einen höheren Preis abkaufen möchte. Die starken Kursschwankungen um teilweise mehr als 100 % an einem Tag locken nur noch mehr Zocker an.

Mit etwas Glück kann man so sicherlich in kürzester Zeit viel Geld verdienen. Das Problem ist nur, dass das Glücksspiel zwangsläufig irgendwann ein Ende haben muss und man nicht der letzte sein möchte, der auf den Aktien sitzen bleibt, wenn sie früher oder später doch wertlos werden.

Wie man es auch dreht und wendet, es führt kein Weg daran vorbei: Die Wirecard-Aktie wird in naher Zukunft zum Pennystock werden und den DAX verlassen.

Die skandalfreie Alternative zu Wirecard

Wirecard hat das Vertrauen der Anleger verspielt. Trotz vielversprechendem Geschäftsmodell hat es sich in eine große Krise geführt.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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