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Vonovia nach Hauptversammlung mit 1,57 € Dividende: Hier sind 2 weitere Dinge, die du wissen musst!

Die Aktie von Vonovia (WKN: A1ML7J) hat es jetzt also auch getan: Im Rahmen einer weiteren digitalen beziehungsweise virtuellen Hauptversammlung hat der deutsche Wohnimmobilienkonzern unter anderem seine Dividende bestätigt. Damit gehört der DAX-Wert nicht bloß zu den Aktien mit einer digitalen Hauptversammlung. Nein, sondern auch zu den weiterhin beständigen Zahlern.

Das bedeutet, dass Investoren in den nächsten Tagen die diesjährigen 1,57 Euro Dividende je Aktie ausgezahlt bekommen. Das entspricht einem moderaten Wachstum von 0,13 Euro. Beziehungsweise von knapp 9 %. Wobei jetzt bei einem Aktienkursniveau von 54,60 Euro (30.06.2020, maßgeblich für alle Kurse) ca. 2,87 % Dividendenrendite locken würden.

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Allerdings ist das nicht das Einzige, was Investoren nach der Hauptversammlung wissen sollten. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf zwei weitere bemerkenswerte Erkenntnisse.

Mietendeckel: Keine Nachforderung, wenig Auswirkungen!

Ein erstes Thema, das die Investoren interessieren dürfte, ist zunächst der in Berlin auf dem Prüfstand stehende Mietendeckel. Dabei gibt es einige bemerkenswerte Erkenntnisse, die zunächst widersprüchlich klingen: Der Vorstand von Vonovia möchte, sofern das Bundesverfassungsgericht den Mietendeckel in Berlin kippt, nämlich keinerlei Nachforderungen an die betroffenen Mieter stellen. Beziehungsweise, so der Wortlaut: Man halte es in der aktuellen Situation eher für unwahrscheinlich.

Etwas, das auf den zweiten Blick jedoch sinnvoll erscheint: Wie das Management nämlich weiterhin vorrechnet, besitzt Vonovia rund 42.000 Wohneinheiten in Berlin. Davon seien rund zwei Drittel gar nicht von dem neuen Gesetz beziehungsweise von Kürzungen betroffen. Das restliche Drittel, rein rechnerisch (von mir berechnet) rund 14.000 Wohneinheiten, scheinen eine vergleichsweise geringe Ausgangslage bei den 350.000 Mietern des DAX-Konzerns zu sein. Die finanziellen Auswirkungen beziffert das Management auf rund 10 Mio. Euro. In Anbetracht möglicher Gesamtmieteinnahmen in Höhe von 2,3 Mrd. Euro eher Peanuts.

Der Mietendeckel in Berlin scheint daher weder eine operative Belastung noch ein größeres Thema für Vonovia zu sein. Eine Perspektive, die Investoren zu schätzen wissen sollten.

Keine Auswirkungen durch Coronavirus

Ein zweites Thema, das Investoren außerdem interessieren sollte, sind zudem die Auswirkungen des Coronavirus. Doch auch hier gab es auf der diesjährigen Hauptversammlung direkte Entwarnung. Man habe die Auswirkungen von COVID-19 gut aufgefangen, so die Verantwortlichen.

Bislang gebe es bei den 350.000 Mietern lediglich ein Prozent mit der Bitte um Mietstundungen. In diesen Einzelfällen seien Individuallösungen getroffen worden. Hier offenbart sich erneut die defensive Ausrichtung als Wohnimmobilienunternehmen. Auch die Summe der Mietstundungen sei entsprechend gering. Allerdings werde dadurch die Steigerungen der Mieteinnahmen etwas geringer ausfallen. Aber immerhin: Die Verantwortlichen erwarten noch immer Steigerungen.

Das zeigt sich jedenfalls auch im ersten Quartal des aktuellen Börsenjahres. Hier sind die Mieteinnahmen bislang um 12,3 % auf 564 Mio. Euro gestiegen. Die Funds from Operations kletterten hingegen um 5,1 % auf 0,62 Euro je Aktie. Grundsätzlich ein weiterhin moderates Wachstum. Das zweite Quartal könnte aufgrund der direkteren Auswirkungen des Virus zwar etwas durchwachsener sein. Die Prognosen machen allerdings Mut, dass eine Katastrophe ausbleiben und sich die defensive Klasse auch in der Krise auszahlen wird.

Dividende und operative Stabilität!

Die Aktie von Vonovia wird weiterhin eine höhere Dividende auszahlen. Beziehungsweise bei den Investoren werden in wenigen Tagen die 1,57 Euro je Aktie eintrudeln. Viel wichtiger für die mittelbare Zukunft ist allerdings: Weder der Mietendeckel in Berlin noch das Coronavirus werden die operative Stärke des DAX-Wohnimmobilienkonzerns tangieren. Eine Perspektive, die unterm Strich gefällt.

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