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Wirecard-Aktie: Drohen jetzt etwa „jahrelange Rechtsstreitigkeiten“?

Foto: Wirecard AG

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) steckt weiterhin fest zwischen zwei Extremen. Einerseits ist hier noch immer das starke Wachstum, das sich ein weiteres Mal eindrucksvoll gezeigt hat. Mit Stocard hat der DAX-Zahlungsdienstleister vermutlich eine weitere Kooperation mit Blockbuster-Potenzial eintüten können, die der Wachstumsgeschichte alles andere als abträglich sein wird.

Allerdings existiert noch immer eine Kehrseite: Insbesondere die Ermittlungen der BaFin und die daraus resultierende Strafanzeige deuten auf eine ungewisse Zukunft hin. Insbesondere im Management könnte sich womöglich etwas tun. Wobei ein Abgang von CEO Braun noch immer nicht vom Tisch erscheint, was allerdings ebenfalls problematisch sein könnte. Der Wirecard-Chef ist schließlich eine Koryphäe in seinem Bereich.

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Jetzt jedenfalls gibt es eine neue Perspektive von einem institutionellen Investor, der außerdem reichlich Skin in the Game besitzt. Womöglich könnten jahrelange Rechtsstreitigkeiten drohen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren zu dieser Sache wissen müssen:

Deka-Leiter weiterhin skeptisch

Genauer gesagt ist es Ingo Speich, Leiter der Abteilung Corporate Governance bei dem Fondshaus Deka, der jetzt diesen Teufel an die Wand gemalt hat. Die Deka ist übrigens ein Großinvestor bei DAX-Konzern Wirecard. Speich gehört jedoch bereits seit einigen Wochen oder Monaten eher zu den Kritikern des Zahlungsdienstleisters. Eben, weil es hier in den letzten Wochen einige Male ordentlich gekracht hat.

Nach seiner Einschätzung bestehe jetzt jedenfalls die Gefahr, dass jahrelange Rechtsstreitigkeiten bevorstehen. Damit bezieht sich Speich sehr direkt auf die neuesten Erkenntnisse, die aus der Strafanzeige gegen Vorstandsmitglieder des DAX-Konzerns hervorgehen würden. Allerdings scheint das Thema nicht bloß intern zu sein beziehungsweise den Vorstand zu tangieren.

Speich sieht außerdem die Gefahr, dass ein strafrechtliches Verfahren auch den Weg für zivilrechtliche Verfahren eröffnen könne. Das deckt sich offenbar mit Erkenntnissen der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, die ein hohes Interesse und viele Anfragen bezüglich Wirecard erhält. Einen solchen Andrang habe man seit dem Neuen Markt nicht mehr erlebt.

Wirecard und sein Vorstand könnten daher weiterhin mit Problemen konfrontiert sein, die auch Investoren sehr direkt am Aktienkurs ablesen können. Das wiederum führt zu anderen Erkenntnissen, bereits über die kurzfristige Zukunft, die hier sehr wichtig werden dürften.

Der Druck steigt!

Fest steht jedenfalls, dass der Druck auch mit solchen Aussagen und einer solchen skizzierten Zukunftsprognose alles andere als weniger wird. Insbesondere der Vorstand und CEO Braun scheinen dabei jetzt im Mittelpunkt zu stehen. Ob zu Recht oder zu Unrecht, spielt dabei im Grunde genommen keine Rolle.

Personelle Diskussionen auf Vorstandsebene scheinen sich dabei weiterhin abzuzeichnen, was ebenfalls den Druck auf die Wirecard-Funktionäre erhöht. Gerade jetzt dürfte es so beispielsweise wichtig werden, dass der DAX-Zahlungsdienstleister einerseits transparent kommuniziert und so offen wie eben möglich die aktuelle Verfahrenslage erläutert. Und weiterhin um das Aufarbeiten der gesamten Causa bemüht ist.

Allerdings zeigt sich in Anbetracht der Sachlage auch, dass es jetzt kaum mehr Raum für Fehltritte gibt. Insbesondere der Jahresabschluss, der in wenigen Tagen veröffentlicht werden soll, dürfte dabei mit großen Augen begutachtet werden. Einerseits, weil dieser im Vorfeld des Öfteren verschoben worden ist. Andererseits jedoch auch, was das Testat der Wirtschaftsprüfer von EY anbelangt.

Doch auch wenn das Management hier liefern kann, so könnte eine ungemütliche Hauptversammlung im August bevorstehen. Auf der vielleicht ein weiteres Mal die personelle Debatte geführt wird.

Es bleibt verzwickt!

Wie gesagt: Im Grunde genommen bleibt es daher verzwickt bei dem DAX-Zahlungsdienstleister. Das Wachstum ist unbestritten großartig. Die Quartalszahlen in Zeiten des Coronavirus und auch die jüngste Kooperation haben das sehr deutlich gezeigt.

Die Kritik wird jedoch ebenfalls nicht weniger. Auch die Unsicherheit bezüglich des weiteren Verfahrensgangs der Strafermittlungen wird nicht kleiner. Foolishe Investoren sollten beide Seiten würdigen. Und aufgrund dessen eine möglichst gründliche, durchdachte Entscheidung in Anbetracht des Chance-Risiko-Verhältnisses treffen.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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