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906 Euro Dividende pro Monat? Hier ist, wie du dieses Ziel erreichst!

Foto: Getty Images

Vielleicht fragst du dich gerade, weshalb man als Einkommensinvestor gerade auf 906 Euro zusätzliche Dividende schielen sollte. Eine Frage, die in Anbetracht dieses krummen Betrags sehr naheliegend erscheint.

Die Antwort hierauf ist eigentlich recht simpel: Das durchschnittliche Rentenniveau in Deutschland liegt gegenwärtig exakt bei diesem Betrag. Wenn auch du daher in etwa eine durchschnittliche Rente erhalten würdest, so wäre das deine Chance, diesen Betrag zu verdoppeln.

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Aber fürs Erste haben wir jetzt genügend Zeit damit verbracht, hinter diese Zahl zu blicken. Werfen wir lieber einen konkreten Blick darauf, wie man diesen Wert als weiteres Dividendeneinkommen pro Monat erreicht.

1) Berechne, welches Vermögen du benötigst

Ein erster konkreter Schritt, der bei diesem Ziel relevant wird, ist die Berechnung des zugrunde liegenden Vermögens. Eine solche gigantische Dividende fällt schließlich nicht vom Himmel, sondern muss über Jahre und Jahrzehnte angespart und errichtet werden. Das erfordert wiederum ein planvolles Vorgehen.

Die Berechnung hierfür ist glücklicherweise sehr einfach: Die monatlichen 906 Euro entsprechen auf das Gesamtjahr gerechnet schließlich einem Betrag von 10.872 Euro und mithilfe des Dreisatzes können wir jetzt ermitteln, welches Vermögen du benötigst: Bei einer Dividendenrendite von 2 % wären das beispielsweise 543.600 Euro, bei 3 % hingegen 362.400 Euro und bei 4 % 271.800 Euro. Ob die Dividende brutto oder netto sein soll, das spielt natürlich auch eine Rolle.

Damit dürfte es für viele Investoren jedoch noch nicht zu Ende sein: Neben der reinen Berechnung kann es sich schließlich anbieten, einen Sicherheitspuffer einzubauen und beispielsweise bloß mit 80 % sicheren Dividenden zu rechnen. Damit würde sich das benötigte Vermögen noch ein weiteres Mal erhöhen.

Generell sind solche Richtwerte eben bloß Richtwerte. Als Investor wird man in einem diversifizierten Portfolio kaum glatte 3 oder 4 % Dividendenrendite erhalten können. Allerdings zeigen diese Zahlen, wo man mittel- bis langfristig hin möchte. Und auch, welche Aktien für einen solchen Ansatz geeignet sind oder eben nicht.

2) Berechne deine Sparraten

In einem zweiten Schritt wirst du noch konkreter werden müssen. Wie gesagt: Die obigen Zahlen sollten mit ein wenig Vorsicht genossen werden, denn sie sind bloß grobe Orientierungshilfen, die dir einen Weg vorgeben können. Diesen gilt es dann allerdings genauer zu betrachten. Und vor allem um deine persönliche Ausgangslage zu erweitern.

Eine konkrete Sparrate wird schließlich einerseits von deiner noch übrigen Zeit abhängig sein. Sowie andererseits von der Rendite, die du erwartest, auf deine Investitionen erhalten zu können. Wobei auch das wiederum leider grobe Durchschnittswerte sind, die in der Realität nicht eintreffen müssen. Es gilt daher, vielleicht etwas konservativer zu kalkulieren.

Mal angenommen, du hast noch 25 Jahre Zeit und möchtest auf ein Vermögen von ca. 362.400 Euro kommen, das oben bei einer 3 % Dividendenrendite benötigt würde. Zudem kalkulierst du vorsichtig damit, dass du auf 6 % Rendite pro Jahr kommen wirst, was sogar noch unter den durchschnittlichen marktüblichen Renditen liegt. Unter diesen Prämissen schmeißt ein Sparplanrechner aus, dass du ca. 533 Euro im Monat sparen müsstest, um dieses Ziel zu erreichen. Wie realistisch das ist, das sei mal explizit dahingestellt. Im Zweifel gilt es, bei der Rendite oder der Zeit feinzujustieren. Oder, notfalls, deine Erwartungshaltung bei der Zusatzrente zu reduzieren.

3) Nutze Katalysatoren: Dividendenwachstum & Reinvestitionen

Zu guter Letzt und wenig konkret, was Zahlen angeht, solltest du als Foolisher Investor die Hilfsmittel benutzen, die dir die Zeit ermöglichen kann. Wenn es um das Thema Dividenden und maximale Ausschüttungen geht, so dürften das insbesondere das Dividendenwachstum und die Reinvestition von Dividenden sein.

Das setzt zwar für den Moment voraus, dass du eben nicht die frei werdenden Mittel direkt verkonsumierst. Allerdings können gerade Dividendenwachstum und Reinvestitionen der Ausschüttungen deinen eigenen Beitrag konsequent verringern. Im Endeffekt setzen beide Maßnahmen schließlich dabei an, dass du selbst weniger leisten musst. Eben, weil du dein Geld für dich arbeiten lässt beziehungsweise durch weiteres Wachstum die Dividendenrenditen auf Basis deiner ursprünglichen Investitionen erhöhen kannst.

Ein gewisser Teil könnte dabei zwar in einer Rendite von 6 % auf dein eingesetztes Kapital enthalten sein, das gilt es zu überprüfen. Allerdings könntest du durch diese Maßnahmen womöglich auf höhere Renditen kommen können. Und eben deinen eigenen Einsatz verringern.

Zeit ist Geld!

Wie du es drehen und wenden möchtest: Die aktuellen Zahlen mit einer Durchschnittsrente von 906 Euro im Monat zeigen sehr deutlich, dass private Altersvorsorge immer wichtiger wird. Zeit ist hierbei Geld, das dir im Alter den Ruhestand bequemer machen könnte. Besser, du fängst daher heute an, und wenn es bloß das Durchrechnen eigener, möglicher Pläne ist.

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