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Warren Buffett & Berkshire Hathaway: Sind die Airlines ein so offensichtlicher Fehler, dass sogar Trump das sieht?!

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Hat Warren Buffett in letzter Zeit einige Fehler gemacht? Das ist jedenfalls ein Thema, das die Welt von Aktien und Börse gegenwärtig sehr bewegt. Insbesondere geht es dabei um das Verpassen des Corona-Crashs. Sowie das Halten von Liquidität in Rekordhöhe. Dadurch könnte der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) einiges an Rendite entgehen.

Aber auch das Anhäufen von Cash hat in letzter Zeit zu einigen Diskussionen geführt. Die Verkäufe werden dabei teilweise als richtiger Schritt in eine bessere Richtung angesehen. Womöglich aber auch als Indikator dafür, dass Warren Buffett sein Portfolio umschichten muss, da ihn der Druck der Vergangenheit beziehungsweise der Old Economy einzuholen scheint.

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Jetzt jedenfalls führen sogar seine Verkäufe der Airline-Beteiligungen zu einer Diskussion, angeführt von US-Präsident Trump. Aber hat Warren Buffett hier wirklich einen Fehler gemacht? Betrachten wir dazu zunächst die Kritik im Detail.

US-Präsident Trump über Buffett und die Airlines

Wenn es nach US-Präsident Trump, den vermeintlich umtriebigen und erfolgreichen Geschäftsmann geht, so habe Warren Buffett jedenfalls beim Verkauf der Fluggesellschaften einen Fehler gemacht. Zumindest ist das Teil einer Rede im Weißen Haus gewesen, die der nicht für seine ruhige Art bekannte US-Präsident zum Ende der letzten Woche über den Stand der US-Wirtschaft gehalten hat.

Buffett, so Trump, hätte die Airlines doch besser behalten sollen. Innerhalb der letzten Tage seien diese durch die Decke gegangen, wie der US-Präsident sinngemäß resümierte, und es sei entsprechend ein Fehler gewesen, diese bereits im Vorfeld zu veräußern. Das Orakel von Omaha hat sich schließlich bereits im Nachgang des ersten Quartals von seinen Beteiligungen getrennt.

Trump respektiere Buffett sehr, wie der US-Präsident ebenfalls verlauten ließ. Und das Orakel von Omaha habe sein Leben lang recht behalten. Allerdings irre manchmal eben auch ein Buffett, und jetzt seien die Fluggesellschaften ein Indikator dafür, dass das Orakel von Omaha womöglich zu früh die Reißleine gezogen habe.

Eine sehr bemerkenswerte Kritik von einem US-Präsidenten in seiner amtsbezogenen Funktion. Die jedoch eines zeigt: US-Präsident Trump hat vom Grundsatz her keine Ahnung, wie Warren Buffett bei Berkshire Hathaway denn überhaupt investiert.

Es geht nicht um zweistellige Kursgewinne in kurzer Zeit

Die Kritik von Trump lässt sich dabei eigentlich sehr platt zusammenfassen: Buffett habe einen Fehler gemacht, weil er die Fluggesellschaften zu schnell verkauft habe. Der Fehler sei laut den Aussagen des US-Präsidenten in einem schlechten Timing begründet. Beziehungsweise in steigenden Kursen. Eine Sichtweise, die das Orakel von Omaha eben nicht verfolgt.

Warren Buffett geht es im Endeffekt um Chancen, Perspektiven und Risiken. Und um gesamte Märkte und Aussichten für seine Beteiligungen. Da sich jetzt, durch das Coronavirus, der Markt der Airlines in seinen Augen verändert hat und womöglich nie wieder der gleiche sein wird, hat Buffett die Reißleine gezogen. Und zwar bewusst mit Verlust. Und auch nicht abgewartet, ob der Corona-Crash womöglich in eine glimpflichere Phase eintreten könnte.

Berkshire Hathaway investiert eben nicht in Aktien, weil deren Kurse steigen können. Sondern weil Buffett das Geschäftsmodell gefällt und der Starinvestor über Jahre und Jahrzehnte die Aussicht auf solide Renditen haben will. Eine kurzfristige Performance, auf die sich Trump hier bezieht, ist eben nicht der Fokus von Buffett. Und nicht der von Berkshire Hathaway. Und keinesfalls der eines unternehmensorientierten Ansatzes, so wie das Orakel von Omaha ihn eben verfolgt.

Eine witzige Kritik

Im Endeffekt ist die Kritik von Trump daher eine weitere lustige Episode, aus der wir als Foolishe Investoren jedoch glücklicherweise Lehren ziehen können: Erfolgreiches Investieren dreht sich eben nicht um kurzfristige Performances. Oder kurzfristige Kursgewinne oder Kursverluste.

Nein, es geht um unternehmensorientiertes Investieren über Jahre und Jahrzehnte hinweg. Um Chancen und Risiken, die Märkte und Aktien besitzen, und um langfristige Renditen. Eine Perspektive, von der sich Präsident Trump vielleicht etwas abschneiden sollte. Sowohl als Geschäftsmann als auch als Staatslenker.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short June 2020 $205 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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