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Kommt schon im September 2020 der erste COVID-19-Impfstoff auf den Markt?

Der Ausbruch des Coronavirus im Dezember 2019 hat für einige Unruhe in der Bevölkerung gesorgt und die Wirtschaft in eine Krise gestürzt. Mittlerweile hat sich die Lage etwas beruhigt, sodass die Kliniken alle schwer Erkrankten behandeln können. Doch eine Rückkehr zur endgültigen Normalität ohne Mundschutz, Abstand halten und das Meiden von geschlossenen Räumen mit mehreren Menschen wird es erst wiedergeben, sobald ein Impfstoff auf den Markt kommt.

Im Normalfall nimmt diese Entwicklung allerdings Jahre in Anspruch. Im Fall von Corona wird die gesamte Forschung konzentriert, werden viele verschiedene Entwicklungsansätze gleichzeitig verwendet, massiv staatliche Gelder eingesetzt und die Zulassung deutlich beschleunigt.

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Wie weit ist also die Forschung bisher gekommen?

Die Oxford Universität liegt vorn

Weltweit beschäftigen sich derzeit über 130 Projekte mit der Entwicklung eines COVID-19-Impfstoffes. Sie alle versprechen sich einen Teil der Gewinne, die damit zu erzielen sind. So wird der Markt während der Pandemie auf eine Größe von 10 bis 30 Mrd. US-Dollar und danach auf jährlich 2 bis 25 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Am weitesten vorn liegen derzeit britische Forscher der Oxford Universität. Sie haben bereits Ende April 2020 damit begonnen, ihren Wirkstoff in der Entwicklungsphase 2 an freiwilligen Probanden zu testen. Zuvor war das Mittel bereits erfolgreich an Affen getestet worden. Das Institut hat sich zur Produktion mit AstraZeneca (WKN: 886455) zusammengeschlossen. Zuletzt hat der Pharmakonzern 1,2 Mrd. US-Dollar von der amerikanischen Regierung zugesprochen bekommen, um damit 300 Mio. Impfdosen für die USA zu produzieren.

Dieses Projekt soll bald mit der Testphase 3 beginnen, an der circa 30.000 Patienten teilnehmen werden, und bereits im September 2020 sollen in Großbritannien erste Impfdosen bereitgestellt werden.

Moderna und BioNTech folgen auf den Plätzen

Ein weiteres hoffnungsvolles Projekt leitet das amerikanische Biotechunternehmen Moderna (WKN: A2N9D9). In der Entwicklungsphase 1 bildeten die Studienteilnehmer nach zwei Impfungen mit dem Kandidaten mRNA-1273 Antikörper, die die Virusvermehrung stoppten. Zuvor hatten Versuche an Mäusen bereits eine ähnlich positive Wirkung hervorgerufen.

Auch die deutsche Biotechfirma BioNTech (WKN: A2PSR2) zusammen mit ihren Partnern Pfizer (WKN: 852009) und Shanghai Fosun Pharmaceutical (WKN: A1J68D) sind mit ihren Entwicklungen schon relativ weit fortgeschritten. Bereits Ende April 2020 leitete BioNTech erste klinische Untersuchungen ein.

Zudem führt Pfizer parallel in den USA Untersuchungen mit dem Mittel durch. Ende Juni 2020 werden erste Ergebnisse erwartet. Im Anschluss wird der Impfkandidat sofort an Tausenden Menschen erprobt. BioNTech geht davon aus, bis Ende 2020 erste Impfdosen bereitstellen zu können.

Auch in China wird geforscht

Auch in China forscht man eifrig an einem Impfstoff. Hier hat CanSino Biologics (WKN: A2PGFW), das mit dem Pekinger Institut für Biotechnologie zusammenarbeitet, mit seinem Impfstoff die Phase 2 der Entwicklung erreicht. Die Organismen reagierten mit einer Antikörperbildung, wobei sich das Mittel als sicher erwies. Die Forscher sind aber weiterhin vorsichtig und warnen, dass selbst eine hervorgerufene Antikörperproduktion nicht unbedingt zu einem Schutz vor COVID-19 führen muss.

Und so setzt sich die Liste endlos fort. In Deutschland forscht beispielsweise noch das Tübinger biopharmazeutische Unternehmen Curevac an einem genbasierten Impfstoff. Er zeigte in ersten klinischen Untersuchungen bei einer Dosierung von nur 2 Milligramm positive Ergebnisse. Dabei kam es zur Antikörperbildung, virusneutralisierenden Titern (VNTs) und T-Zellen. Besonders VNTs sind ein Hinweis darauf, dass eine starke immunologische Reaktion zur Neutralisierung des Coronavirus hervorgerufen wurde.

Wir können also hoffnungsvoll sein, dass sich relativ bald eines dieser Mittel als wirksam erweisen und auf den Markt kommen wird.

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