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Wirecard-Aktie im Fokus: Visionär Markus Braun im Visier der BaFin

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) bleibt nach wie vor ein Hot-Stock. Nicht nur, weil das Unternehmen operativ in den letzten Quartalen und Jahren stets zu glänzen wusste. Vor allem steht die Wirecard-Aktie gegenwärtig (wieder) im Fokus, da der KPMG-Bericht nicht für die ausreichende Transparenz gesorgt hat, die sich der Markt davon erhofft hat.

Es scheint so, als ob sich mittlerweile zwei Lager gebildet haben. Zum einen sind da die Leute, die ziemlich davon überzeugt zu sein scheinen, dass Wirecard vorsätzlich betrügerisch gehandelt haben soll. Zum anderen gibt es diejenigen, die Wirecard den Rücken stärken und dem Fintech-Konzern weiterhin Vertrauen schenken.

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Für Wirecard spricht, dass sie sich, seit Erhebung dieser Vorwürfe durch die Financial Times, darum bemühen, für mehr Transparenz zu sorgen. Im Vorstand wurde nun ein Posten für Compliance eingeführt und man möchte vermehrt auf eigene Lizenzen in bestimmten Ländern setzen und sich somit von Drittpartnern distanzieren.

Zusätzlich wird Markus Braun teilweise von seiner Macht im Unternehmen entbunden und wird zukünftig als technischer Leiter fungieren. Daneben hält er auch weiterhin etwa 7 % an den ausstehenden Wirecard-Aktien. Gerade diese Stellung als Aktionär rückt den Visionär und Wirecard noch ein weiteres Mal in den Fokus der Medien.

Markus Braun kauft Wirecard-Aktien nach

Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) hatte bereits aufgrund des KPMG-Berichts angekündigt, Wirecard genauer unter die Lupe zu nehmen. Nun nimmt die BaFin auch Markus Braun selbst ins Visier und leitet offenkundig Untersuchungen gegen den technischen Leiter ein.

Markus Braun hatte am vergangenen Donnerstag mittels seiner Beteiligungsgesellschaft Wirecard-Aktien für rund 2,5 Mio. Euro erworben. Diese Transaktion nimmt die BaFin nun zum Anlass, um zu prüfen, ob gegen das Handelsverbot verstoßen worden ist – im ersten Augenblick keine guten Neuigkeiten für den mittlerweile umstrittenen Markus Braun und die heiß diskutierte Wirecard-Aktie.

Die Untersuchung fußt auf der Tatsache, dass Führungskräfte eines Unternehmens 30 Tage vor der Veröffentlichung des Geschäftsberichts keine Aktien des jeweiligen Unternehmens erwerben dürften. Diese Maßnahme dient zum Schutz vor möglichem Insiderhandel. Eine zusätzliche Brisanz erhält diese Meldung, wenn man bedenkt, dass die Veröffentlichung des Geschäftsberichts bereits des Öfteren von Wirecard verschoben worden ist.

Die MB Beteiligungsgesellschaft erklärte, dass der Aktienkauf rechtlich nicht zu beanstanden sei. Wirecard lehnte indes eine Stellungnahme bisher ab.

Es wird sich nun im Laufe der Zeit zeigen, ob Markus Braun wirklich belangbar gemacht werden kann. Sollte eine Regelverletzung vorliegen, könnte ein hohes Bußgeld drohen. Bei Privatpersonen beläuft sich dieses auf 500.000 Euro und bei juristischen Personen auf 1 Mio. Euro.

Auswirkungen auf die Wirecard-Aktie

Ob eine Regelverletzung wirklich vorliegt, werden die Untersuchungen zeigen. Die Tatsache, dass Markus Braun auch weiterhin an dem Unternehmen festhält und seine Position als Aktionär stärkt, könnte allerdings durchaus als positives Signal gewertet werden.

Immerhin hat er auch vor und nach Veröffentlichung des KPMG-Berichts die Vorwürfe der Financial Times abgestritten. Man könnte meinen, dass der CTO (Chief Technology Officer) von Wirecard sich keiner Schuld bewusst ist. Grundsätzlich ist es ja immer gut, zu sehen, dass hohe Führungskräfte eine Menge Anteile am eigenen Unternehmen haben.

Ich persönlich bleibe nach wie vor bei meiner Meinung, dass die Vorwürfe und Berichterstattungen teilweise sehr aufgebauscht werden. Wirecard hat sich bisher bemüht, Fehler zu korrigieren und die Zukunft besser zu gestalten. Es bleibt nun abzuwarten, ob dieser Fall auch eintritt und sich der aufgewirbelte Dreck nachhaltig auch wieder legt.

Auf der Suche nach einer weniger unsicheren Technologie-Aktie? Unabhängig davon, wie gut das Wachstum von Wirecard sein mag, es bestehen nach wie vor Unsicherheiten, solange nicht alle Vorwürfe gänzlich aus der Welt geschaffen werden können. Für kritische Investoren könnte sich also ein Blick auf eine Alternative lohnen.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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